12 Fußballfreunde haben den diesjährigen Schiedsrichter-Neulingslehrgang im Kreis Dillenburg erfolgreich absolviert; neun von ihnen werden in Zukunft für Vereine aus dem Landstrich an der Dill aktiv sein. Die abschließende Prüfung in Herborn ging unter Leitung von Kreis-Schiri-Lehrwart Sebastian Müller (links) und Roland Horschitz (2.v.l.) über die Bühne. (Foto: Joachim Spahn)

Gerade einmal noch 123 Unparteiische stark ist derzeit die Liste der aktiven Schiedsrichter im Fußballkreis Dillenburg. „Zuwachs“ erhoffen sich die Verantwortlichen des Kreis-Schiri-Ausschusses um Obmann Jörg Menk und Lehrwart Sebastian Müller vom 2019er-Neulingslehrgang, der vom 12. August bis 1. September auf der Anlage des Herborner „Rehberg“-Stadions über die Bühne geht.

Die Ausbildungsveranstaltung findet, so Müller erläuternd, „als E-Learning-Lehrgang statt“. Dennoch, so der Lehrwart im Kreisschiedsrichterausschuss weiter, sei es „unabdingbar, mehrere Präsenz-Termine wahrzunehmen“.

Der Neulingslehrgang beginnt am Freitag (12. August), 18 Uhr, unter anderem mit dem obligatorischen Lauftest. Die schriftliche Prüfung ist für Sonntag (1. September), 10 Uhr, geplant.

Für die Dillkreis-Vereine, aber auch für Clubs aus den Nachbarkreisen, ist die Veranstaltung eine gute Möglichkeit, um etwas für die Verbesserung ihres Schiedsrichter-Pflicht-Solls zu tun.

Der Zeitplan – Montag (12. August), 18 bis 21.30 Uhr, Termin fix. Freitag (16. August), 18 bis 21.30 Uhr, Termin variabel. Samstag (17. August), 10 bis 15 Uhr, Termin variabel. Freitag (30. August), 18 bis 21.30 Uhr, Termin variabel. Sonntag (1. September), 10 bis 13 Uhr, Termin fix.

Am ersten und letzten Tag, so der Hinweis des Kreis-Schiedsrichter-Lehrwarts, besteht für die Anwärterinnen und Anwärter Anwesenheitspflicht. Von den drei weiteren angebotenen Terminen müssen zwei besucht werden. Müller: „Hier haben die Teilnehmer freie Auswahl.“

Anmeldungen sind unter diesem Link möglich: https://www.dfbnet.org/vkal/mod_vkal/webflow.do?event=SHOW_VERANSTALTUNG&dmg_company=HEFV&params.veranstaltungId=026PEB5SSO000000VS5489B5VSH9CUJT

Vor nunmehr vier Jahren war das Programm „Sport und Flüchtlinge“ hessenweit an den Start gegangen. Und dennoch, so das Resümee von Herborns „Sport-Coach“, Joachim Spahn, im Rahmen einer Infoveranstaltung im AWO-Mehrgenerationenhaus, gibt es in der Bärenstadt „immer noch zu wenige Vereine, die Mittel aus dem im Rathaus verwalteten Fördertopf abrufen“.

Spahn, der seit 2016 ehrenamtlich aktiv ist, um Menschen mit Fluchthintergrund den Weg in die Sportvereine zu ebnen, erläuterte, dass „Sport-Coachs vor Ort gleichermaßen als Koordinatoren und Netzwerker wirken“. Hessenweit gebe es rund 300 Menschen, die als freiwillig Engagierte in dieser Funktion aktiv seien. Mit Hilfe des Programms sollten Sportvereine, die sich um die Integration von Geflüchteten „verdient machen, angemessen und finanziell unterstützt werden“.

In Herborn, so zeigte der „Sport-Coach“ auf, gebe es „eine enge und direkte Zusammenarbeit zwischen der Kommune“ und ihm selbst bei der Planung der Verwendung der Fördermittel. Letztere, so erläuterte Cornelia Glade-Wolter (Stadt Herborn), seien in der Vergangenheit von den heimischen Sportvereinen jedoch kaum einmal komplett abgerufen worden. Der nicht verwendete Restbetrag sei an das Land zurücküberwiesen worden. In Herborn, so der Hinweis der städtischen Verantwortlichen, würden derzeit rund 180 Menschen mit Fluchthintergrund leben.

Um die Vereine zu ermutigen, Mittel aus dem Finanztopf abzurufen, erklärte Spahn den Vereinsvertretern, welche Maßnahmen aus dem Programm „Sport und Flüchtlinge“ unterstützt werden können. Aufwandsentschädigungen oder Personalkosten für Personen, die Sportangebote für und mit Flüchtlingen anleiten, können ebenso gefördert werden wie Sportkurse für und mit Flüchtlingen, offene Sportgruppen für Menschen mit Fluchthintergrund sowie Sachmittel für Sportangebote, die Geflüchteten zugute kommen.

Dazu zählen unter anderem Sportkleidung und Trainingsmaterial, Transportkosten zwischen Trainingsstätte und Flüchtlingsunterkunft, Ausgaben für Veranstaltungen (zum Beispiel „interkulturelle Sportfeste“) sowie Kosten für Ausflüge mit Sport- und Bewegungsbezug oder auch Ausgaben für Sportmobile der Sportjugend Hessen. Spahn mahnend: „Geltend gemacht werden können nur solche Sachmittel, die in einem direkten Bezug zu Sport für und mit Flüchtlingen stehen.“

Nicht anerkannt werden könnten Gebühren für Spieler- und Startpässe, die Übernahme von Mitgliedsbeiträgen und individuellen Kursgebühren, Platz- und Hallenmieten, Kosten für investive Baumaßnahmen sowie Catering- und Verpflegungskosten.

Neben den zur etwa einstündigen Infoveranstaltung im Mehrgenerationenhaus der Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill erschienenen Vereinsvertretern bot Joachim Spahn ausdrücklich auch allen anderen Sport treibenden Vereinen, die in Herborn und den Stadtteilen durch Aktivitäten zur Integration von Menschen mit Fluchthintergrund in die Gesellschaft beitragen, seine Zusammenarbeit an.

„Wenn es in einem konkreten Fall Unsicherheiten gibt, ob eine Ausgabe über das Programm Sport und Flüchtlinge finanziert werden kann, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.“ Er versuche dann, die offenen Fragen mit der Sportjugend Hessen, die das Programm für das Sport- und Innenministerium umsetze, zu klären.

Weitere Infos: Joachim Spahn, „Sport-Coach“ für Herborn, Tel. (0157) 57192290, E-Mail joachim-spahn@t-online.de. (spa)

Im Rahmen der jüngsten Schiedsrichter-Pflichtsitzung wurde Ibrahim Reinhardt (links) von Kreis-Schiri-Obmann Jörg Menk (rechts) als "U50"-Preisträger der DFB-Aktion "Danke Schiri!" aus dem Kreis Dillenburg geehrt. (Foto: Rolf Weichbold)

Älteren Schiedsrichtern für ihre erbrachten Leistungen zu danken und den an der Basis aktiven Referees eine angemessene Wertschätzung zukommen zu lassen – das sind die Ziele der Aktion „Danke Schiri“, die der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auch in der Saison 2018/2019 durchgeführt hat.

Die jüngste Pflichtsitzung im Sportheim des FC Hörbach war für Kreis-Schiedsrichterobmann Jörg Menk ein willkommener Anlass, um in Ibrahim Reinhardt den „U50“-Preisträger zu ehren. Der 49-jährige, für den TSV Steinbach aktive Unparteiische ist seit 2003 Referee.

Der Manderbacher – so erläuterte Menk vor rund 50 Zuhörern im „Germania“-Domizil – sei bis zur B-Liga im Einsatz und immer bereit, kurzfristig einzuspringen, wenn ein Schiedsrichter-Kamerad seine Spielleitung kurzfristig zurückgibt. „Das, was Ibrahim leistet, ist vorbildlich“, verdeutlichte der KSO und überreichte dem „U50“-Preisträger unter dem Beifall der Schiedsrichter-Kollegen eine gerahmte Urkunde.

Die letzte Schiedsrichter-Pflichtsitzung in der laufenden Spielzeit findet am Freitag (7. Juni) an gleicher Stelle statt.

Joachim Spahn ist "Der Macher" der Schiedsrichterzeitung "Der Peifekopp". (Foto: Pomoja)

Sporttreibende Vereine aus der Herborner Kernstadt und den Ortsteilen sind für Mittwoch (15. Mai) zu einem Info-Abend ins Mehrgenerationenhaus der Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill eingeladen.

Joachim Spahn, „Sport-Coach“ für Herborn, informiert interessierte Vereinsvertreter über die Inhalte des Landesprogramms
„Sport und Flüchtlinge“. Im Mittelpunkt der Zusammenkunft stehen die diversen Möglichkeiten, Fördermittel für Initiativen zu erhalten, die der Eingliederung von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund mit Hilfe des Sports zugute kommen. Beginn der Veranstaltung im Herborner Mehrgenerationenhaus ist um 18 Uhr. Weitere Infos: Joachim Spahn, Tel. (0157) 57192290.


Die Unparteiischen der Schiedsrichter-Vereinigung Dillenburg haben am Sonntag (28. April) die zweite Gelegenheit in diesem Jahr, die Kreis-Leistungsprüfung abzulegen. Der Regel- und Fitnesstest steigt ab 10 Uhr auf dem „Rehberg“ in Herborn.

Mit Joachim Spahn (TSV Eibach, links) zeichnete Kreisschiedsrichterobmann Jörg Menk (rechts) einen seiner KSA-Kollegen als Kreissieger der Kategorie "Ü50" in der DFB-Aktion "Danke Schiri" aus. (Foto: Rolf Weichbold)

Älteren Schiedsrichtern für ihre erbrachten Leistungen zu danken und den an der Basis aktiven Referees eine angemessene Wertschätzung zukommen zu lassen – das sind die Ziele der Aktion „Danke Schiri“, die der Deutsche Fußball-Bund auch im Spieljahr 2018/2019 durchgeführt hat.

Die jüngste Pflichtsitzung im Sportheim des FC Hörbach war für Kreis-Schiri-Obmann Jörg Menk ein willkommener Anlass, um mit Joachim Spahn den „Ü50“-Preisträger zu ehren.

„Spahn ist seit dem Jahr 2000 als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit in unserem Schiedsrichterausschuss tätig“, berichtete Menk vor rund 60 Unparteiischen.

Der für den TSV Eibach aktive Referee, der sich 1995 der „schwarzen Zunft“ angeschlossen hatte und seit vier Jahren als Schiedsrichter-Beobachter aktiv ist, habe 2005/2006 zudem das so genannte „Patenmodell“ ins Leben gerufen, bei dem „Neueinsteigern“ für die Dauer eines Jahres ein erfahrener Referee als Betreuer zur Seite gestellt wird.

Unter dem Beifall der Anwesenden zeichnete der Schiri-Obmann seinen KSA-Kollegen, der seit 2001 54 Ausgaben der Schiedsrichter-Zeitung „Der Peifekopp“ verantwortet hat, mit einer Urkunde aus.

Die Auszeichnung des Gewinners der „U50“-Kategorie auf Kreisebene – Ibrahim Reinhardt (TSV Steinbach) – soll im Rahmen der nächsten Pflichtsitzung am 10. Mai (Freitag) erfolgen.

Eine Gewinnerin für den Bereich „Damen“ hatte der Kreisschiedsrichterausschuss in der laufenden Saison nicht nominieren können, da die in Frage kommenden Spielleiterinnen bereits in der jüngsten Vergangenheit geehrt worden waren.

Die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des Kreissschiedsrichterausschusses sowie die Feier zum 100-jährigen Bestehen der SR-Vgg. Dillenburg sind „Highlights“ im 2020er-Jahresprogramm, das der KSA im Zuge seiner jüngsten Zusammenkunft in Burg festgelegt hat.

Die Termine für 2020 im Überblick:

Freitag, 31. Januar 2020, 18.15 Uhr, Sportheim Hörbach: Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des KSA Dillenburg.

Freitag, 14. Februar 2020, 18.15 Uhr, Sportheim Hörbach: Pflichtsitzung.

Freitag, 6. März 2020, 18.15 Uhr, Sportheim Hörbach: Pflichtsitzung.

Freitag, 3. April 2020, 18.15 Uhr, Sportheim Hörbach: Pflichtsitzung.

Freitag, 8. Mai 2020, 18.15 Uhr, Sportheim Hörbach: Pflichtsitzung.

Samstag, 13. Juni 2020, 18 Uhr: Dorfgemeinschaftshaus Donsbach: Feier, 100-Jahre Schiedsrichtervereinigung Dillenburg.

Freitag, 17. Juli 2020, 18.15 Uhr, Sportheim Hörbach: Pflichtsitzung.

Freitag, 14. August 2020, 18.15 Uhr, Sportheim Hörbach: Pflichtsitzung.

Freitag, 11. September 2020, 18.15 Uhr, Sportheim Hörbach: Pflichtsitzung.

Freitag, 9. Oktober 2020, 18.15 Uhr, Sportheim Hörbach: Pflichtsitzung.

Freitag, 13. November 2020, 18.15 Uhr, Sportheim Hörbach: Pflichtsitzung.

Stand: 7. April 2019

Dillkreis-Schiris: Letzte Pflichtsitzung im Jahr 2016

Ehrungen sowie ein Regel-Referat werden im Mittelpunkt der Pflichtsitzung stehen, zu der sich die Unparteiischen der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg am Freitag (12. April) treffen.

Das Referat im Zuge der Zusammenkunft im Sportheim des FC „Germania“ Hörbach hält voraussichtlich Tobias Vogel; bei ihm handelt es sich um den Schiedsrichter-Lehrwart des Main-Taunus-Kreises.

Ferner sollen im Zuge der Zusammenkunft die Kreis-Sieger der diesjährigen DFB-Aktion „Danke Schiri!“, Ibrahim Reinhardt und Joachim Spahn, geehrt werden.

Beginn der Sitzung ist um 18.15 Uhr. Unentschuldigtes Fehlen wird laut Satzung bestraft.

12 Fußballfreunde haben den diesjährigen Schiedsrichter-Neulingslehrgang im Kreis Dillenburg erfolgreich absolviert; neun von ihnen werden in Zukunft für Vereine aus dem Landstrich an der Dill aktiv sein. Die abschließende Prüfung in Herborn ging unter Leitung von Kreis-Schiri-Lehrwart Sebastian Müller (links) und Roland Horschitz (2.v.l.) über die Bühne. (Foto: Joachim Spahn)

Sebastian Müller, Lehrwart im Dillenburger Schiedsrichterausschuss, hat den 2019er-Neulingslehrgang auf Kreisebene terminiert.

Die Ausbildung angehender Spielleiterinnen und Spielleiter erfolgt vom 12. August bis 1. September in Herborn.

Die Veranstaltung im Sportheim auf dem „Rehberg“ soll – wie schon im Vorjahr – als Mischung aus Präsenz- und Online-Lehrgang stattfinden.

Die Treffen im Zuge des Neulingslehrgangs finden am 12. August, 16. August, 17. August, 30. August und 1. September statt; die Prüfung steigt am letzten Lehrgangstag, dem 1. September.

Nach der offiziellen Veröffentlichung des Lehrgangs auf der Homepage „www.hfv-online.de“ können die heimischen Vereine Anwärter bzw. Teilnehmer für den Lehrgang melden. Weitere Infos: Sebastian Müller, Tel. (0170) 2884891.

Foto: Joachim Spahn

"Wahre Helden des Schiedsrichterwesens!" Im Rahmen des Festakts in der Sportschule Grünberg wurden mit Ibrahim Reinhardt (Mitte) und Joachim Spahn (links) auch zwei Preisträger der DFB-Aktion "Danke Schiri!" aus dem Kreis Dillenburg geehrt; erster Gratulant war Kreisschiedsrichterobmann Jörg Menk (rechts). (Foto: Ralf Feuring)

„Ihr seid die wahren Helden des Schiedsrichterwesens!“ Das rief Verbandsschiedsrichterobmann Gerd Schugard den über 70 Unparteiischen zu, die jetzt anlässlich der 2019er-Aktion „Danke Schiri!“ in der Sportschule Grünberg geehrt wurden.

Erstmals seit der Neuauflage der Initiative durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) vor vier Jahren hatten sich alle 32 hessischen Fußball-Kreise an der Aktion beteiligt und Preisträgerinnen und Preisträger auf regionaler Ebene nominiert.

„Ihr seid an Stellen im Einsatz, von denen die Öffentlichkeit kaum Notiz nimmt“, zeigte Schugard in seiner Laudatio auf. Gerade dieses Engagement und die Leistungen, die die Referees an der Basis zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs vollbringen, wolle der DFB mit seiner Aktion würdigen.

Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern, die im Wintergarten der Sportschule ausgezeichnet wurden, zählten auch Ibrahim Reinhardt (TSV Steinbach) und Joachim Spahn (TSV Eibach), die der Kreisschiedsrichterausschuss als Preisträger der Kategorien „U50“ und „Ü50“ nominiert hatte. Eine Gewinnerin für die Rubrik „Frauen“ hatte der KSA Dillenburg in diesem Jahr nicht benennen können, da die in Frage kommenden Damen bereits in der jüngeren Vergangenheit geehrt worden waren.

„All die, die wir heute ehren, können stolz auf das Geleistete sein“, schloss sich Stefan Reuß, Präsident des Hessischen Fußball-Verbands, den anerkennenden Worten Schugards an. Mit der Verleihung der Auszeichnung und dem Festakt wolle der HFV „seine Wertschätzung“ für die geehrten, aber auch für alle nicht ausgezeichneten Referees zum Ausdruck bringen.

Reuß appellierte an die im Bereich des HFV tätigen Schiedsrichter, gerade in einer Zeit in der sich der öffentliche Druck und die Gesellschaft geändert hätten, „mit dem notwendigen Selbstvertrauen an die Spielleitungen heranzugehen“.

„Fühlt Euch nicht als das fünfte Rad am Wagen“, rief der Verbandspräsident den Unparteiischen zu. Wie wichtig Schiris für den Spielbetrieb seien, werde stets dann deutlich, wenn der angesetzte Schiedsrichter einmal nicht komme.

Zu den „Mitgliedern der großen Solidargemeinschaft Schiedsrichter“, die während des Festakts in Grünberg geehrt wurden, zählten auch Ibrahim Reinhardt und Joachim Spahn.

Reinhardt (48) ist seit 2003 als Referee tätig, bis zur B-Liga im Einsatz und immer bereit, kurzfristig einzuspringen, wenn ein Schiedsrichter-Kamerad seine Spielleitung kurzfristig zurückgibt.

Joachim Spahn schloss sich 1995 den Spielleitern an, ist seit 19 Jahren als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im KSA Dillenburg tätig und in der vierten Saison als Beobachter bis zur Gruppenliga aktiv. Im Landstrich an der Dill kreierte der 51-jährige Diplom-Sozialarbeiter das Schiedsrichter-Patenmodell und wirkt seit 2001 als Schriftleiter der Schiri-Zeitung „Der Peifekopp“.