Am heutigen Sonntag endete der diesjährige Neulingslehrgang der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg mit der obligatorischen Abschlussprüfung, die alle Teilnehmer erfolgreich ablegten, sodass im Fußballkreis Dillenburg fortan sechs neue Unparteiische zur Verfügung stehen.

In den vergangenen vier Wochen absolvierten die neuen Spielleiter unter der Leitung des Lehrstabs um Sebastian Müller, Dominik Bräunche, Joel Gillner und Roland Horschitz ein umfangreiches Schulungsprogramm, das sich aus verschiedenen Präsenzveranstaltungen, Videokonferenzen und E-Learning-Einheiten zusammensetzte.

Neu in den Reihen der Dill-Schiris sind:
Mehmet Cosar, SV Uckersdorf
Aziz Dogru, Türkgücü Dillenburg
Til Gottfried, SSV Wissenbach
Nick Kuhl, SV Eisemroth
Paul Schmitt, JFV Eschenburg
Erdinc Yenifidit, SSV Guntersdorf

Aus unseren Nachbarkreisen Biedenkopf und Wetzlar haben zudem Nicolai Barth (SSV Bad Endbach/Günterod), Nathalie Häring (SC Münchholzhausen/Dutenhofen), Christin Müller (SSV Frechenhausen) und Michel Müller (SG Tringenstein/Oberndorf, wohnhaft im Kreis Biedenkopf) erfolgreich am Lehrgang teilgenommen.

Herzlichen Glückwunsch an die neuen Schiedsrichter und viel Erfolg bei den anstehenden Spielleitungen!

Der diesjährige Neulingslehrgang der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg beginnt am 04.10.2022 mit der Auftaktveranstaltung im Sportheim des SSC Juno Burg. Die Abschlussprüfung wird am 23.10.2022 durchgeführt.

Interessierte können sich ab sofort im Veranstaltungskalender des DFBnet anmelden.

Wer sich zunächst über den Ablauf des Lehrgangs und das Amt des Schiedsrichters/der Schiedsrichterin informieren möchte, kann an unserer Online-Infoveranstaltung am kommenden Montag (12.09.2022) um 19 Uhr teilnehmen.

Link für die Einwahl:
https://teams.microsoft.com/l/meetup-join/19%3ameeting_YWYwZGE3M2MtYTA0YS00YmNiLWE1OGItMjI5YWZlMDM3NTgx%40thread.v2/0?context=%7b%22Tid%22%3a%225e14ed00-b4af-455f-86ae-f38a34bf2f6d%22%2c%22Oid%22%3a%22975b216c-f371-46a5-847b-17ec15bc3d7f%22%7d

Der Lehrstab freut sich auf möglichst viele Teilnehmer*innen beim Lehrgang und steht für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Nachdem wir einige verdiente Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen bereits im Rahmen unserer Grillfeier am vergangenen Wochenende auszeichnen konnten, wurden beim Lehrabend am Freitag (15.07.2022) weitere Ehrungen durchgeführt.

Manfred Hees (hinten 3.v.l.) und Mustan Erol (vorne 2.v.l.) wurden für ihre jeweils 25-jährige Mitgliedschaft in unserer Vereinigung ausgezeichnet. Roger Schmidt (vorne links) ist seit 10 Jahren Schiedsrichter.

Vom HFV, vertreten durch unseren Kreisfußballwart Martin Seidel (hinten links), wurden zudem Manfred Hees, Heinz Banzhof (hinten 4.v.l.) und Oliver Klein (vorne 3.v.l.) geehrt.

Am vergangenen Samstag fand die diesjährige Grillfeier der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg auf
dem Vereinsgelände des SSV Donsbach statt, in deren Rahmen auch einige Ehrungen verdienter
Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen durchgeführt wurden. Da im vergangenen Jahr aufgrund der
Corona-Pandemie keine Ehrungen stattfanden, wurden die Jubilare der Jahre 2021 und 2022
gemeinsam ausgezeichnet.

von links: Heinrich Stuckert (15 Jahre, 2021), Rolf Weichbold (20 Jahre, 2021) und Ralf-Peter
Gombel (20 Jahre, 2021)
Roland Schmidt (25 Jahre, 2021), Selim Demirdöven (25 Jahre, 2021)
Burkhard Dillmann (40 Jahre, 2021), Harald Klabunde (45 Jahre, 2021), Karin Hermann (40
Jahre, 2021), Hans-Werner Hermann (40 Jahre, 2021)
Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg wurde Werner Georg
(4. v.l.) vom SSV Langenaubach geehrt. Er ist damit von nun an Ehrenmitglied.
Dominik Bräunche (10 Jahre, 2022), Volker Franz (35 Jahre, 2022), Daniel Franz (15 Jahre,
2022)
Verabschiedung von KSA-Mitglied Bernd Eckhardt
Bernd Eckhardt (2. v.l.) hat seinen Posten im KSA aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung
gestellt. Diesen wird ab sofort Reinhard Eisenkrämer (links) einnehmen. Für sein jahrzehntelanges
Engagement im KSA danken ihm stellvertretend Kreislehrwart Sebastian Müller (rechts) und dessen
Stellvertreter Dominik Bräunche (3. v.r.). Für die Zukunft wünschen wir Bernd alles Gute und vor
allem viel Gesundheit!
Zudem wurden die Ehrungen des HFV für langjähriges Engagement im Verein von
Kreisfußballwart Martin Seidel (Mitte), KSA-Mitglied Jens Rometsch (2. v.l.) und KFA-Mitglied Klaus
Klein (2. v.r.) durchgeführt.
Vom HFV wurden Seyfi Demirdöven (Ehrung wurde stellvertretend von dessen Bruder Selim
entgegengenommen), Mario Becker, Roland Schmidt, Volker Franz, Peter Junker, Alfred Feierl und
Reinhard Eisenkrämer (von links) ausgezeichnet.

Unser Schiedsrichter Jakob Pfeifer (TV Ewersbach) hat den Sprung von der Kreisoberliga in die Gruppenliga geschafft und wird somit ab der kommenden Saison als Gespannführer unterwegs sein.

Der 22-jährige Student zeigte in der abgelaufenen Saison konstant gute Leistungen in der Kreisoberliga und konnte sich so für höhere Aufgaben empfehlen.

Jakob, der seit 2013 als Schiedsrichter aktiv ist, wird damit der vierte Spielleiter unseres Kreises, der aktuell in der Gruppenliga oder höher im Einsatz ist.

Wir gratulieren Jakob herzlich zu diesem tollen Erfolg und wünschen ihm für die kommende Saison gut Pfiff!

#pfeiferpfeift

Unser Schiedsrichter Reinhard Eisenkrämer wurde im Rahmen der A-Liga-Begegnung zwischen der SG Sinn/Hörbach und dem FC Merkenbach für 2.500 geleitete Spiele geehrt.

Bereits vor drei Wochen stand für Reinhard ein großes Highlight auf dem Programm: Im Rahmen der Aktion „Danke Schiri“ wurde er als Hessischer Landessieger bei der DFB-Gala in Frankfurt ausgezeichnet und war am Folgetag auf dem Trikot von FIFA-Schiedsrichter Felix Zwayer zu finden.

Reinhard, der für den TuS Driedorf pfeift, legte 1979 in der DDR seine Schiedsrichter-Prüfung ab und war dort als Spielleiter bis zur 2. Liga aktiv. Nach der Wende war er schließlich noch sieben Jahre in der Oberliga Nordost im Einsatz, der damals dritthöchsten Spielklasse. Heute leitet der 67-Jährige noch Begegnungen bis zur A-Liga.

Wir danken Reinhard sehr für seinen Einsatz, für seine Zuverlässigkeit und sein großes Engagement für den Fußball und hoffen, dass wir ihn noch viele Jahre als Schiedsrichter auf den heimischen Sportplätzen sehen!

Vor 31 Jahren hatte der für den TSV Offenbach pfeifende Unparteiische seine Schiedsrichter-Prüfung abgelegt. Jetzt konnte Udo Schmidt vor dem A-Liga-Spiel zwischen dem SV Eisemroth und dem SV Oberscheld für über 1.000 Spielleitungen geehrt werden.

„Du bist einer unserer verlässlichsten Unparteiischen“, rief Kreisschiedsrichterobmann Jörg Menk seinem Referee-Kollegen anerkennend zu. Sein 1.000 Spiel hatte Schmidt bereits am 23. November 2019 geleitet; infolge der Corona-Pandemie hatte die Ehrung jedoch wiederholt verschoben werden müssen. Jetzt konnte die Auszeichnung endlich nachgeholt werden.

Schiri-Chef Menk wies auf die Ausnahmestellung Schmidts unter den Unparteiischen der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg hin. „Du übernimmst jedes Spiel und lehnst keine Spielleitung ab“, zeigte der Obmann auf.

Udo Schmidt, der die Begeisterung für das nicht immer leichte, aber durchaus attraktive Hobby des Schiedsrichters auch an seine Tochter Svenja weitergegeben hat, legte 1991 seine Schiedsrichter-Prüfung ab. Bis 2011 pfiff der Jubilar Spiele bis zur A-Liga. Von diesem Zeitpunkt bis heute zählt er zu den heimischen Unparteiischen, die Begegnungen bis zur Kreisoberliga leiten.

Die sportliche Karriere des 50-Jährigen begann 1981 als Jugendspieler des TSV Offenbach. Seitdem war er unter anderem als Keeper der Senioren seines Heimatvereins und der SG Aartal sowie als Jugendtrainer in nahezu allen Altersklassen der JSG Aartal, als Torwart-Coach beim SC Gladenbach, beim FSV Hessen Wetzlar und als Interimscoach des U17-Bundesligisten FSV Hessen Wetzlar aktiv. Seit Juni 2021 wirkt Udo Schmidt als Torwarttrainer des Gruppenligisten TSV Bicken.

Als Funktionär des TSV Offenbach (Beisitzer, stellvertretender Vorsitzender, Jugendleiter), Beisitzer im Vorstand der Trainervereinigung Dillenburg, Absolvent und Inhaber zahlreicher Lizenzen sowie als Verbandsmitarbeiter (Klassenleiter für unterschiedliche Altersgruppen, Koordinator für Qualifizierung, Jugendbildungsbeauftragter) hat Udo Schmidt ebenfalls bereits tiefe Spuren hinterlassen. 2013 avancierte der Jubilar zum Ehrenamtssieger im Kreis Dillenburg sowie zum Mitglied im DFB-Club der 100.

Nicht wegzudenken seien das Engagement und der Zuverlässigkeit seines Vorstandskollegen vor allem für den TSV Offenbach und die SG Aartal. „Was wären wir ohne Dich“, zeigte Bernd Paul, Vorsitzender des TSV „Jahn“ auf. Er hoffe, dass Udo Schmidt noch lange und mit viel Einsatz für den A-Ligisten aktiv sein könne.

(spa)

„Großer Bahnhof“ für den Unparteiischen Ilias Tilentzidis! Vor der A-Liga-Begegnung zwischen der SG Sinn/Hörbach und der SG Dietzhölztal wurde der für den TuS Driedorf pfeifende Unparteiische für über 1.250 geleitete Spiele geehrt.

„Ich habe großen Respekt vor dieser Leistung“, fasste Andreas Richter die Verdienste des aus Griechenland stammenden Referees (70) treffend zusammen. Neben dem Sinner Vereinsvorsitzenden sprachen Kreisschiedsrichterobmann Jörg Menk, dessen Stellvertreter Rolf Weichbold und Reinhard Eisenkrämer (TuS Driedorf) Tilentzidis ihre Anerkennung aus.

„Am 7. Februar 1981 habe ich meine erste Schiedsrichter-Prüfung abgelegt“, blickte der Jubilar auf die Anfänge seiner Laufbahn als Unparteiischer zurück. Der erfahrene Spielleiter resümierend: „Ich hatte und habe mit allen Kreisschiedsrichterobmännern und dessen Stellvertretern ein sehr gutes, freundschaftliches Verhältnis.“

Ilias Tilentzidis hatte 1967 als 15-Jähriger den Weg aus Griechenland nach Deutschland gefunden. Dort jagte er als Jugendlicher und Erwachsener zunächst als aktiver Fußballer für den SV Herborn und später auch für den FC Hörbach dem runden Leder nach.

„Als 1980 der SV Herborn auseinander ging und der FC 80 Herborn gegründet wurde, habe ich im Mai 1980 den FC Hellas Dillkreis gegründet“, berichtete der Jubilar. Für diesen Verein fungierte Tilentzidis als erster Vorsitzender und Schriftführer.

Als aktiver Schiedsrichter pfiff der für den TuS Driedorf aktive Referee später Spiele bis zur Bezirksliga. Sein Motto bei den Einsätzen als „Schwarzkittel“ sei bis heute gewesen, „freundlich und konsequent“ zu sein, wenig zu hören, sich möglichst immer auf Ballhöhe zu bewegen und eine gute Sicht auf das Geschehen zu haben.

Eigentlich, so Ilias Tilentzidis abschließend, habe er angestrebt, „die Schiedsrichter-Tätigkeit ab einem Alter von 65 Jahren nur noch passiv zu betreiben“. Vor allem aber, weil ihm diese „sportliche Tätigkeit noch sehr viel Spaß“ bereite, habe er „um fünf Jahre verlängert“.

Der Jubilar vorausschauend: „Jetzt bin ich 70 Jahre alt, immer noch fit und schau mal, wie lange es mir noch gesundheitlich vergönnt ist.“

(spa)

Die Schiedsrichtervereinigung Dillenburg kommt am Freitag (8. April) erstmals seit August 2021 wieder zu einer Monatsversammlung in Präsenz zusammen.

Für die Sitzung im Hörbacher Sportheim gilt die 3G-Regelung (geimpft, genesen oder zertifiziert getestet) und eine Maskenpflicht.

Neben aktuellen Infos von KSO Jörg Menk und KLW Sebastian Müller wird es ein Regelreferat von Dominik Bräunche geben.

Der KSA hofft auf eine zahlreiche Teilnahme und freut sich, endlich wieder eine Präsenz-Sitzung durchführen zu können.

Den an der Basis aktiven Unparteiischen eine angemessene Wertschätzung zukommen zu lassen – das ist das Ziel der DFB-Aktion „Danke Schiri“. Jetzt hat der Dillenburger Kreisschiedsrichterausschuss die Preisträger für das Spieljahr 2021/2022 nominiert.

Auswahlkriterien waren einmal mehr das Engagement in der Gruppe, die Helfer-Tätigkeit für junge Spielleiter, soziales Engagement, besonders positives Teamverhalten, Mitarbeit bei der Schiedsrichterwerbung und der Einsatz bei Lehrabenden bzw. Lehrgängen.

Bei den älteren Schiedsrichtern der Kategorie Ü50 kürte der KSA Reinhard Eisenkrämer zum Preisträger. Der für den TuS Driedorf aktive Unparteiische ist seit 1979 an der Pfeife im Einsatz, leitete einst sogar Spiele der ehemaligen DDR-Oberliga und ist heute noch bis zur Kreisliga A aktiv.

Auf Kreisebene war der 67-Jährige im vergangenen Jahr Initiator einer Spenden-Aktion der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg zugunsten der Opfer der Flutkatastrophe im Ahrtal. Für die Betroffenen in Ahrbrück und Hönningen (jeweils Rheinland-Pfalz) kam dank Reinhards Einsatz ein stattlicher Betrag zusammen. Zudem sorgte er in der laufenden Saison dafür, dass der TuS Driedorf gleich drei Anwärter für die Ausbildung zum Unparteiischen rekrutieren konnte. Die frisch ausgebildeten Schiris werden zukünftig dafür sorgen, dass die Westerwälder ihr Schiedsrichter-Pflichtsoll erfüllen können.

Bei den Frauen nominierte der Schiedsrichter-Ausschuss mit Dagmar Jung ein Mitglied aus den eigenen Reihen. Die Frohnhäuserin ist seit 1987 als Beisitzerin ohne Unterbrechung Mitglied des KSA und kümmert sich dort um die Ansetzungen von Junioren- und Junorinnen-Spielen. Ferner führt sie seit Jahrzehnten die Anwesenheitsliste bei Schiri-Monatsversammlungen.

Dagmar pfiff zu Beginn der 1990er-Jahre Spiele der damals neu gegründeten, zu dieser Zeit noch zweigleisigen Frauen-Bundesliga, ist für den SSC Juno Burg aktiv und seit 1979 als Spielleiterin im Einsatz.

Zum Gewinner der Kategorie U50 kürte der Kreis-Schiedsrichterausschuss schließlich Daniel Weber (TSG Mandeln). Der 40-jährige Unparteiische war bereits bis 2012 einige Jahre als Schiedsrichter tätig, ist seit 2017 erneut als Unparteiischer im Einsatz und leitet derzeit Begegnungen bis zur Kreisoberliga. Mit der Auszeichnung würdigt das Führungsgremium der heimischen Unparteiischen Daniels Bereitschaft, auch kurzfristig als Referee einzuspringen, wenn mal wieder „Not am Mann“ ist.

Die offizielle Auszeichnung der Preisträger auf Kreisebene wird erfolgen, sobald die Unparteiischen wieder eine Monatsversammlung in Präsenz durchführen können. Der Hessische Fußball-Verband plant die Ehrung der „Danke Schiri“-Preisträger im Zuge einer gemeinsamen Veranstaltung der Regionen Kassel, Fulda und Gießen-Marburg, die frühestens im Mai über die Bühne gehen wird.

Reinhard Eisenkrämer (Preisträger der Kategorie Ü50)
Dagmar Jung (Preisträgerin der Kategorie Frauen)
Daniel Weber (Preisträger der Kategorie U50)