Erfahrener Schiedsrichter: Sebastian Müller (36/SSC Burg) ist zurzeit als einer von zwei Dillkreis-Schiedsrichtern bis hinauf zur Fußball-Gruppenliga aktiv. Jetzt hat ihn der KSA Dillenburg zum neuen Preisträger der DFB-Aktion „Danke, Schiri!“ auf Kreisebene gekürt.

Mit acht unter Beobachtung stehenden Unparteiischen geht die Schiedsrichtervereinigung Dillenburg in die seit wenigen Tagen laufende Fußball-Saison 2019/2020.

Seinen Platz in der Riege der Referees, die auch in der neuen Meisterschaftsrunde Spiele bis zur Verbandsliga leiten dürfen, behauptet hat Dominik Bräunche (TSV Bicken).

Für eine Mitgliedschaft im U23-Förderkader der Gruppenliga-Schiris nominiert wurde Joel Gillner (TSV Steinbach); zu den „Oldies“ in der höchsten Spielklasse der Region Gießen/Marburg zählt mittlerweile Sebastian Müller (SSC Burg/38 Jahre).

Heimische Anwärter auf den Sprung in die Gruppenliga sind die Kreisoberliga-Schiedsrichter Jakob Pfeifer (TV Ewersbach, Förderkader U21), Benjamin Pfeiffer (FC Hörbach, Förderkader U21), Fynn Bernhardt (SV Niederscheld), Daniel Franz (SSV Allendorf) und Sercan Künkör (SV Eibelshausen).

Kreis-Lehrwart Sebastian Müller hat die Riege der aufgezählten Schiris für Freitag (26. Juli), 17 Uhr, zu einer Zusammenkunft ins Sportheim des FC Hörbach eingeladen. Ab 18.15 Uhr folgt dann an gleicher Stelle die erste Pflichtsitzung der Dill-Schiris in der neuen Spielzeit.

Ebenfalls auf regionaler Ebene aktiv sind zudem in der Saison 2019/2020 die Beobachter Oliver Klein (bis zur Verbandsliga/TSV Steinbach), Roland Horschitz (bis Gruppenliga/SSV Langenaubach), Florian Kunz (bis Gruppenliga/TuSpo Beilstein) und Joachim Spahn (bis Gruppenliga/TSV Eibach).

Der gemeinsame Start der höherklassig pfeifenden Unparteiischen sowie der Beobachter in die Saison 2019/2020 erfolgt am 2. August (Freitag) mit der traditionellen Saisoneröffnung der Schiedsrichter-Region Gießen/Marburg.

Dillkreis-Schiris: Letzte Pflichtsitzung im Jahr 2016

Eine Vielzahl von Regeländerungen stellt Kreis-Lehrwart Sebastian Müller den Unparteiischen der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg im Rahmen der ersten Pflichtsitzung der Saison 2019/2020 vor.

Die Veranstaltung findet am Freitag (26. Juli) im Sportheim des FC Hörbach statt.

Während der Zusammenkunft wird ferner die neue Ausgabe der Schiri-Zeitung „Der Peifekopp“ verteilt.

Beginn der Pflichtsitzung ist um 18.15 Uhr; unentschuldigtes Fehlen wird satzungsgemäß bestraft.

Schon für 17 Uhr hat Müller die höherklassig und unter Beobachtung pfeifenden Spielleiter der SR-Vgg. Dillenburg ins „Germania“-Domizil eingeladen, um sie auf die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten.

Der neue „Peifekopp“ steht unter auf der Homepage „www.sr-dill.de“ unter „Downloads“ zum Herunterladen bereit.

Erfolgreicher Dillkreis-Schiri: Schiedsrichter Dominik Bräunche (19, TSV Bicken) darf fortan Spiele bis zur Verbandsliga leiten. (Foto: Rolf Weichbold)

„Gute Leistungen zu bringen“ – das hat sich Dominik Bräunche, sportliches Aushängeschild der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg, für die neue Saison vorgenommen. Der Student aus Bicken hatte zur Spielzeit 2018/2019 den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft. Eine Meisterschaftsrunde, die er mit dem „Klassenerhalt“ nicht nur erfolgreich abschloss. In der zurückliegenden Spielzeit konnte sich der für den TSV […]

Der Lehrgang in Grünberg bot vielen talentierten Schiedsrichtern erstmals die Möglichkeit, Gespann-Erfahrungen zu sammeln.

Die Möglichkeit, seine ersten Erfahrungen als Gespann-Schiedsrichter zu sammeln, bot sich jetzt dem Ewersbacher Kreisoberliga-Referee Jakob Pfeifer (19) in Grünberg.

Im Rahmen des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ fand auf dem Gelände der HFV-Sportschule in Grünberg der Landesentscheid statt. Teilnehmer waren Schulen aus ganz Hessen – deren Mannschaften das gemeinsame Ziel verband, zum Bundesentscheid nach Berlin zu fahren.

Jakob Pfeifer: „Das Ziel Berlin galt zwar nicht für die Schiedsrichter, aber auch wir durften uns freuen, teils neue Erfahrungen zu sammeln.“

Die meisten Unparteiischen hatten zuvor noch keine Spiele im Gespann geleitet. An zwei Tagen, an denen die Schüler in den jeweiligen Jahrgängen gegeneinander antraten, konnte der Referee-Nachwuchs als Schiedsrichter und Assistent fungieren. Dabei wurden sie von erfahrenen Schiedsrichtern gecoacht.

Einige Spiele wurden gefilmt. Die Erkenntnis des 19-jährigen Kreisoberliga-Referee: „Das ermöglichte neue Blickwinkel.“ Interessant, so Pfeifer, sei vor allem gewesen, sich „einmal selbst beim Pfeifen sehen zu können“.

Jeweils morgens und abends stand ein „Briefing“ unter Leitung von Verbandslehrwart Andreas Schröter an; ferner erfolgte ein Austausch zu Schwerpunktthemen wie „Stellungsspiel“ und „Laufwege“.

Schließlich wurden einige Videoszenen analysiert und bewertet. Die abschließende Einschätzung des für die SG Dietzhölztal und den TV Ewersbach aktiven Spielleiters: „Persönlich hat mir der Lehrgang für meine Spielleitungen auf jeden Fall geholfen.“

Ebenfalls bereichernd sei der Austausch mit anderen Kameraden und den Coaches gewesen. „Insgesamt war es ein absolut empfehlenswerter Lehrgang.“

Im Jahr 2000 hatten die Unparteiischen aus dem Landstrich an der Dill auf der Sportanlage in Donsbach ihr 80-jähriges Bestehen gefeiert.

Ein Jahrzehnt später (2010) waren das Sportgelände in Sechshelden sowie die benachbarte Willi-Thielmann-Halle Schauplatz der 90-Jahr-Feier.

Jetzt haben Kreisschiedsrichterobmann Jörg Menk und seine Mitstreiter im KSA Dillenburg die ersten organisatorischen Weichen für die Festveranstaltung anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Schiri-Zusammenschlusses gestellt.

Die „100-Jahr-Feier“ geht am 13. Juni 2020 (Samstag) im Donsbacher Dorfgemeinschaftshaus über die Bühne; die Übernahme der Schirmherrschaft hat Lahn-Dill-Landrat Wolfgang Schuster bereits telefonisch zugesagt.

Neben dem Festakt in der „guten Stube“ des Dillenburger Stadtteils planen die Unparteiischen der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg und der für das Jubiläum eigens gebildete Festausschuss zwei Fußball-Turniere, die vom 10. bis 12. Januar 2020 in der Nassau-Oranien-Halle in Dillenburg über die Bühne gehen werden.

Geplant sind ein regionales Hallen-Fußball-Turnier der Schiedsrichter-Mannschaften sowie eine Art „verkürzter Winterpokal“, der als „Futsal-Turnier“ ausgerichtet wird.

Darüber hinaus soll zum 100-jährigen Bestehen ein „Jubiläums-Peifekopp“ erscheinen; der „Peifekopp“ ist seit Juli 2001 das offizielle Mitteilungsblatt der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg.

Nach zwei ersten Treffen tagt der Festausschuss der Dillkreis-Schiris am 17. Juni (Montag) ein drittes Mal: Das Treffen im „Hotel Garni“ in Burg beginnt um 18 Uhr.

12 Fußballfreunde haben den diesjährigen Schiedsrichter-Neulingslehrgang im Kreis Dillenburg erfolgreich absolviert; neun von ihnen werden in Zukunft für Vereine aus dem Landstrich an der Dill aktiv sein. Die abschließende Prüfung in Herborn ging unter Leitung von Kreis-Schiri-Lehrwart Sebastian Müller (links) und Roland Horschitz (2.v.l.) über die Bühne. (Foto: Joachim Spahn)

Gerade einmal noch 123 Unparteiische stark ist derzeit die Liste der aktiven Schiedsrichter im Fußballkreis Dillenburg. „Zuwachs“ erhoffen sich die Verantwortlichen des Kreis-Schiri-Ausschusses um Obmann Jörg Menk und Lehrwart Sebastian Müller vom 2019er-Neulingslehrgang, der vom 12. August bis 1. September auf der Anlage des Herborner „Rehberg“-Stadions über die Bühne geht.

Die Ausbildungsveranstaltung findet, so Müller erläuternd, „als E-Learning-Lehrgang statt“. Dennoch, so der Lehrwart im Kreisschiedsrichterausschuss weiter, sei es „unabdingbar, mehrere Präsenz-Termine wahrzunehmen“.

Der Neulingslehrgang beginnt am Freitag (12. August), 18 Uhr, unter anderem mit dem obligatorischen Lauftest. Die schriftliche Prüfung ist für Sonntag (1. September), 10 Uhr, geplant.

Für die Dillkreis-Vereine, aber auch für Clubs aus den Nachbarkreisen, ist die Veranstaltung eine gute Möglichkeit, um etwas für die Verbesserung ihres Schiedsrichter-Pflicht-Solls zu tun.

Der Zeitplan – Montag (12. August), 18 bis 21.30 Uhr, Termin fix. Freitag (16. August), 18 bis 21.30 Uhr, Termin variabel. Samstag (17. August), 10 bis 15 Uhr, Termin variabel. Freitag (30. August), 18 bis 21.30 Uhr, Termin variabel. Sonntag (1. September), 10 bis 13 Uhr, Termin fix.

Am ersten und letzten Tag, so der Hinweis des Kreis-Schiedsrichter-Lehrwarts, besteht für die Anwärterinnen und Anwärter Anwesenheitspflicht. Von den drei weiteren angebotenen Terminen müssen zwei besucht werden. Müller: „Hier haben die Teilnehmer freie Auswahl.“

Anmeldungen sind unter diesem Link möglich: https://www.dfbnet.org/vkal/mod_vkal/webflow.do?event=SHOW_VERANSTALTUNG&dmg_company=HEFV&params.veranstaltungId=026PEB5SSO000000VS5489B5VSH9CUJT

Vor nunmehr vier Jahren war das Programm „Sport und Flüchtlinge“ hessenweit an den Start gegangen. Und dennoch, so das Resümee von Herborns „Sport-Coach“, Joachim Spahn, im Rahmen einer Infoveranstaltung im AWO-Mehrgenerationenhaus, gibt es in der Bärenstadt „immer noch zu wenige Vereine, die Mittel aus dem im Rathaus verwalteten Fördertopf abrufen“.

Spahn, der seit 2016 ehrenamtlich aktiv ist, um Menschen mit Fluchthintergrund den Weg in die Sportvereine zu ebnen, erläuterte, dass „Sport-Coachs vor Ort gleichermaßen als Koordinatoren und Netzwerker wirken“. Hessenweit gebe es rund 300 Menschen, die als freiwillig Engagierte in dieser Funktion aktiv seien. Mit Hilfe des Programms sollten Sportvereine, die sich um die Integration von Geflüchteten „verdient machen, angemessen und finanziell unterstützt werden“.

In Herborn, so zeigte der „Sport-Coach“ auf, gebe es „eine enge und direkte Zusammenarbeit zwischen der Kommune“ und ihm selbst bei der Planung der Verwendung der Fördermittel. Letztere, so erläuterte Cornelia Glade-Wolter (Stadt Herborn), seien in der Vergangenheit von den heimischen Sportvereinen jedoch kaum einmal komplett abgerufen worden. Der nicht verwendete Restbetrag sei an das Land zurücküberwiesen worden. In Herborn, so der Hinweis der städtischen Verantwortlichen, würden derzeit rund 180 Menschen mit Fluchthintergrund leben.

Um die Vereine zu ermutigen, Mittel aus dem Finanztopf abzurufen, erklärte Spahn den Vereinsvertretern, welche Maßnahmen aus dem Programm „Sport und Flüchtlinge“ unterstützt werden können. Aufwandsentschädigungen oder Personalkosten für Personen, die Sportangebote für und mit Flüchtlingen anleiten, können ebenso gefördert werden wie Sportkurse für und mit Flüchtlingen, offene Sportgruppen für Menschen mit Fluchthintergrund sowie Sachmittel für Sportangebote, die Geflüchteten zugute kommen.

Dazu zählen unter anderem Sportkleidung und Trainingsmaterial, Transportkosten zwischen Trainingsstätte und Flüchtlingsunterkunft, Ausgaben für Veranstaltungen (zum Beispiel „interkulturelle Sportfeste“) sowie Kosten für Ausflüge mit Sport- und Bewegungsbezug oder auch Ausgaben für Sportmobile der Sportjugend Hessen. Spahn mahnend: „Geltend gemacht werden können nur solche Sachmittel, die in einem direkten Bezug zu Sport für und mit Flüchtlingen stehen.“

Nicht anerkannt werden könnten Gebühren für Spieler- und Startpässe, die Übernahme von Mitgliedsbeiträgen und individuellen Kursgebühren, Platz- und Hallenmieten, Kosten für investive Baumaßnahmen sowie Catering- und Verpflegungskosten.

Neben den zur etwa einstündigen Infoveranstaltung im Mehrgenerationenhaus der Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill erschienenen Vereinsvertretern bot Joachim Spahn ausdrücklich auch allen anderen Sport treibenden Vereinen, die in Herborn und den Stadtteilen durch Aktivitäten zur Integration von Menschen mit Fluchthintergrund in die Gesellschaft beitragen, seine Zusammenarbeit an.

„Wenn es in einem konkreten Fall Unsicherheiten gibt, ob eine Ausgabe über das Programm Sport und Flüchtlinge finanziert werden kann, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.“ Er versuche dann, die offenen Fragen mit der Sportjugend Hessen, die das Programm für das Sport- und Innenministerium umsetze, zu klären.

Weitere Infos: Joachim Spahn, „Sport-Coach“ für Herborn, Tel. (0157) 57192290, E-Mail joachim-spahn@t-online.de. (spa)

Im Rahmen der jüngsten Schiedsrichter-Pflichtsitzung wurde Ibrahim Reinhardt (links) von Kreis-Schiri-Obmann Jörg Menk (rechts) als "U50"-Preisträger der DFB-Aktion "Danke Schiri!" aus dem Kreis Dillenburg geehrt. (Foto: Rolf Weichbold)

Älteren Schiedsrichtern für ihre erbrachten Leistungen zu danken und den an der Basis aktiven Referees eine angemessene Wertschätzung zukommen zu lassen – das sind die Ziele der Aktion „Danke Schiri“, die der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auch in der Saison 2018/2019 durchgeführt hat.

Die jüngste Pflichtsitzung im Sportheim des FC Hörbach war für Kreis-Schiedsrichterobmann Jörg Menk ein willkommener Anlass, um in Ibrahim Reinhardt den „U50“-Preisträger zu ehren. Der 49-jährige, für den TSV Steinbach aktive Unparteiische ist seit 2003 Referee.

Der Manderbacher – so erläuterte Menk vor rund 50 Zuhörern im „Germania“-Domizil – sei bis zur B-Liga im Einsatz und immer bereit, kurzfristig einzuspringen, wenn ein Schiedsrichter-Kamerad seine Spielleitung kurzfristig zurückgibt. „Das, was Ibrahim leistet, ist vorbildlich“, verdeutlichte der KSO und überreichte dem „U50“-Preisträger unter dem Beifall der Schiedsrichter-Kollegen eine gerahmte Urkunde.

Die letzte Schiedsrichter-Pflichtsitzung in der laufenden Spielzeit findet am Freitag (7. Juni) an gleicher Stelle statt.