Erfahrene Betreuer gesucht! Für die Absolventen der diesjährigen Neulingslehrgänge sucht der heimische Kreisschiedsrichterausschuss dringend interessierte Paten. (Foto: Joachim Spahn)

Bei kritischen Situationen während der ersten Spielleitungen klärend zugunsten der jungen Unparteiischen einzugreifen und den Jung-Schiris den Rücken zu stärken – das ist eine der Aufgaben so genannter „Schiedsrichter-Paten“, die im Landstrich an der Dill seit nunmehr 12 Jahren beim Erhalt des frisch ausgebildeten Referee-Nachwuchses eine wichtige Rolle spielen. Jetzt geht das „Patenmodell“, das die Spielleiter des Fußballkreises Dillenburg zu Beginn der Saison 2005/2006 ins Leben gerufen hatten, in eine neue Runde.

Nach den guten Erfahrungen der Vergangenheit soll die Aktion, von der sich der Dillenburger Kreisschiedsrichterausschuss (KSA) einen längeren Verblieb frisch gebackener Unparteiischer in der „schwarzen Zunft“ erhofft, ein weiteres Mal durchgeführt werden. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Zahl aktiver Referees zuletzt dramatisch gesunken war, werden Initiativen wie das „Patenmodell“ immer bedeutender.

Der KSA sucht vor allem für die minderjährigen Spielleiter, die sich nach dem jüngsten Neulingslehrgang der „schwarzen Zunft“ angeschlossen haben, interessierte Betreuerinnen und Betreuer. Insgesamt hatte die heimische Schiri-Vereinigung nach der Ausbildungsveranstaltung im August 2017 in Herborn elf neue Unparteiische in ihren Reihen willkommen heißen können.

Im Zuge des Patenmodells wird den Anfängern für die Dauer von mindestens 12 Monaten ein erfahrener Referee zur Seite gestellt. Denn, die Erfahrung zeigt: Wer länger als zwei Jahre Schiri bleibt, hält den Schiedsrichtern meist über Jahrzehnte hinweg die Treue.

Die Paten betreuen den gerade ausgebildeten Unparteiischen insbesondere während der ersten Spielleitungen und können bei kritischen Situationen vor Ort klärend zugunsten des jungen Schiedsrichters eingreifen.

Ziel des Patenmodells ist es unter anderem, die hohe Zahl der Anfänger zu senken, die in den ersten eineinhalb Jahren nach dem Absolvieren des Neulingslehrgangs die Pfeife aus Frust und Ärger oder wegen fehlender Motivation und dem Nichtvorhandensein eines persönlichen Ansprechpartners aus den Reihen der Schiedsrichtervereinigung wieder aus der Hand legen und der schwarzen Zunft so trotz aufwendiger Ausbildung frühzeitig verloren gehen.

Der frühe Verlust der Anfänger führt zu einer hohen Fluktuation gerade im Bereich der jüngeren Unparteiischen der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg, zum eventuellen Verlust möglicher förderungswürdiger Talente, zu einer Alterslücke im Bereich der 25- bis 40-jährigen Unparteiischen und schließlich zu einer Überalterung der Vereinigung.

Besonders geeignet, das Amt des Schiedsrichter-Paten zu übernehmen, sind passive Mitglieder der Schiedsrichter-Vereinigung, aber auch ältere aktive Unparteiische, die aus eigener Erfahrung wissen, wie schwer ihnen selbst der Einstieg in das Hobby des Schiedsrichters fiel und die sich damals selbst eine entsprechende Unterstützung erhofft hätten.

Paten, die zum Gelingen der diesjährigen Aktion beitragen wollen, können sich ab sofort per E-Mail oder telefonisch bei Joachim Spahn, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit („ÖMi“) im Kreisschiedsrichterausschuss Dillenburg, E-Mail joachim-spahn@t-online.de/Handy (0157) 57192290, spätestens aber bei der nächsten Pflichtsitzung am 8. September (Freitag/18.15 Uhr) im Sportheim des SSV Sechshelden, melden.

Bei dieser Zusammenkunft wird der „ÖMi“ der heimischen Unparteiischen seinen „Schwarzkittel-Kollegen“ auch noch einmal die Inhalte des „Patenmodells“ vorstellen.

Text und Bild: Joachim Spahn

An einem für sie ungewöhnlichen Schauplatz kommen die Unparteiischen der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg am Freitag (8. September) zu ihrer nächsten Pflichtsitzung zusammen: Da das Domizil des FC „Germania“ Hörbach wegen Bauarbeiten nicht zur Verfügung steht, weichen die Referees in das Sportheim des SSV „Alemannia“ Sechshelden aus.

Der Fußball-A-Ligist stellt den Schiedsrichtern aus dem Landstrich an der Dill seine Vereinsstätte dankenswerterweise für das Treffen zur Verfügung.

Im Zentrum der Zusammenkunft steht ein Referat von Joachim Spahn (TSV Eibach), Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit („ÖMi“) im Kreisschiedsrichterausschuss, zum Thema „Das Patenmodell und das Auftreten des Schiedsrichters in der Öffentlichkeit“.

Ferner werden den arrivierten Unparteiischen während der Zusammenkunft die insgesamt elf Absolventen des diesjährigen Neulingslehrgangs vorgestellt.

Beginn der Sitzung im Domizil des SSV Sechshelden ist um 18.15 Uhr.

Der Fußballkreis Dillenburg hat elf neue Schiedsrichter. Gemeinsam mit den Lehrgangsleitern Sebastian Müller (re.) und Roland Horschitz (li.) stellten sich die frisch gebackenen Spielleiter dem Fotografen. Es fehlt Manfred Pevestorf (SSV Wissenbach). (Foto: Joachim Spahn)

„Das habt Ihr gut gemacht.“ Anerkennende Worte rief Kreis-Schiedsrichter-Lehrwart Sebastian Müller den Absolventen des Schiri-Neulingslehrgangs im „Rehbergstadion“ zu.

Etwa 15 Stunden Regelkunde, ein Lauftest sowie sechs Zusammenkünfte im Sportheim des SV und des ESV Herborn lagen hinter den frisch geprüften Referees, als sie am Sonntagvormittag die Bescheinigung über das erfolgreiche Abschneiden bei der Ausbildungsveranstaltung entgegennehmen konnten.

Nachdem sich nur elf der ursprünglich 16 gemeldeten Anwärter ein Stelldichein zum ersten Lehrabend gegeben hatten, arbeiteten sich die „Schiedsrichter in spe“ gemeinsam durch die 17 Fußball-Regeln.

Dass Sebastian Müller (SSC Burg) und sein Vorgänger Roland Horschitz (SSV Langenaubach) bei der Vermittlung des theoretischen Wissens beste Arbeit geleistet hatten, zeigte sich bei der Prüfung am Sonntag: Alle Lehrgangsteilnehmer erreichten die Mindestpunktzahl von 50 Zählern. Bester Absolvent war Andreas Gerlitz: Der 28-Jährige, der fortan für den SV Herborn als Schiedsrichter tätig sein wird, heimste 58 von 60 möglichen Punkten ein.

Neben Gerlitz zählen künftig diese Sportfreunde als aktive Schiris zur Schiedsrichtervereinigung Dillenburg – Maximilian Hörig (15 Jahre/SSV Hirzenhain), Metin Dogan (33/TuS Driedorf), Luis Carrascosa Santos (15/TSV Ballersbach), Mehmet Ulusoy (17/TSV Bicken), Manfred Pevestorf (65/SSV Wissenbach), Nicolas Wilding (17/SSV Wissenbach), Till Schönauer (14/SSV Frohnhausen), Matteo Schröder (13/SSV Frohnhausen), Otto Schumacher (13/SV Uckersdorf), Hasan Ucak (35/TSV Bicken).

Die neuen Unparteiischen sollen ihren Schiedsrichter-Kameraden im Rahmen der nächsten Pflichtsitzung am 8. September (Freitag/18.15 Uhr) vorgestellt werden.

Das Referat bei der Zusammenkunft, die ausnahmsweise im Sportheim des SSV Sechshelden über die Bühne gehen wird, hält Kreis-Schiri-ÖMi Joachim Spahn (TSV Eibach) über „Das Patenmodell und das Auftreten des Schiedsrichters“ in der Öffentlichkeit.

Text und Bild: Joachim Spahn

Der Nachwuchs der JSG Eschenburg 1 heimste beim D9er-Junioren-Fußball-Turnier auf dem Eibacher „Krummacker“ am Sonntag den Turniersieg ein. (Foto: Joachim Spahn)

In der entscheidenden Turnierphase versammelten sich die Akteure der im Feld verbliebenen Mannschaften wiederholt am Acht-Meter-Punkt: Nervenstärke sowie ein blendend aufgelegter Keeper zwischen den Pfosten gaben am Sonntag beim Fußball-Wettstreit der D9er-Junioren in Eibach den entscheidenden Ausschlag zugunsten von Turniergewinner JSG Eschenburg 1.

Der Nachwuchs des Kreisoberligisten entschied zunächst die Halbfinal-Partie gegen die spielstarke Vertretung der TSG Wieseck mit 4:2 nach Elfmeter-Schießen für sich, ehe Eschenburg das abschließende Endspiel gegen die JSG Kalteiche ebenfalls mit 5:3 nach Acht-Meter-Schießen gewann. In beiden Begegnungen hatte es nach regulärer Spielzeit 0:0 gestanden.

Die beiden Finalteilnehmer waren bereits in der Vorrundengruppe B aufeinander getroffen. Eine Begegnung, die die JSG Kalteiche knapp mit 1:0 gewann.

Dank ihres reaktionsschnellen Keepers Luis Scheiter, den die Turnierleiter Joachim Spahn und Torsten Reeb (jeweils TSV Eibach) bei der abschließenden Siegerehrung auch zum besten Torhüter des mit neun Mannschaften besetzten Wettstreits kürten, gelang Eschenburg im Endspiel die Revanche.

Das „kleine Finale“ um die Ränge drei und vier gewann Wieseck mit 4:2 nach Acht-Meter-Schießen gegen den SSV Sechshelden. Der TSG-Nachwuchs stellte mit Lilli Schulz auch die beste Spielerin des Turniers.

Eine prima Vorstellung boten auch die Mädchen der JSG Kalteiche, die sich bis in die Partie um die Plätze fünf und sechs vorkämpften, dort jedoch gegen die gleichfalls überzeugende JSG Niederbiel/Oberbiel mit 0:3 unterlagen.

Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld, das sich unter Leitung der Unparteiischen Ralf-Peter Gombel und Niklas Schuhmacher unterhaltsame und durchweg fair geführte Begegnungen lieferte, durch die JSG Siegbach, die JSG Eschenburg II und die JSG Obere Salzböde III.

Text und Bild: Joachim Spahn

So sehen Sieger aus! In überzeugender Manier gewann der E-Junioren-Nachwuchs der JSG Sinn/Hörbach am Samstag das Jugend-Turnier auf dem Eibacher „Krummacker“. (Foto: Joachim Spahn)

57 Treffer in 18 Spielen – gleichermaßen torhungrig wie treffsicher zeigten sich die Fußball-E-Junioren, die am Samstag beim traditionellen Jugendturnier der JSG Eibach/Nanzenbach um Pokale und Platzierungen wetteiferten.

Acht Mannschaften gingen auf dem „Krummacker“ an den Start. Am Ende der etwa vierstündigen Veranstaltung auf dem schmucken Kunstrasenplatz des Turn- und Sportvereins Eibach hatte der Nachwuchs der JSG Sinn/Hörbach die Nase vorn.

Die von Dirk Trappschuh trainierten E-Junioren des A-Ligisten holten sich mit sieben Zählern und 7:1 Toren zunächst ungeschlagen Rang eins in der Vorrundengruppe B. Wie der spätere Turniersieger den Sprung ins Halbfinale sicherte sich auch der RSV Büblingshausen, der als Gruppenzweiter nach der Vorrunde sieben Punkte und 5:2 Treffer vorweisen konnte.

Das bessere Torverhältnis gab in der Vorrundengruppe A den Ausschlag zugunsten der JSG Oberbiel/Niederbiel (5:2 Treffer/sechs Punkte), die dank eines mehr erzielten Tores vor der JSG Aar (4:2/6) auf Platz eins landete.

Im Halbfinale hielt Sinn/Hörbach dann Aar klar mit 3:0 nieder, während die JSG Oberbiel/Niederbiel den RSV Büblingshausen knapp mit 1:0 bezwang.

Das abschließende Endspiel war schließlich eine klare Sache für die Trappschuh-Truppe, die Oberbiel/Niederbiel mit 2:0 bezwangen – und so bei der abschließenden Siegerehrung durch die Turnierleiter Torsten Reeb, Lukas Nickel und Joachim Spahn den Pokal für Platz eins und einen nagelneuen Spielball entgegennehmen konnten. „Das kleine Finale“ um Platz drei und vier entschied der RSV Büblingshausen mit 5:1 gegen die JSG Aar für sich.

Die Ränge fünf bis acht belegten nach 18, von den Unparteiischen Mustafa Yöntem und Ralf-Peter Gombel souverän geleiteten Turnierspielen – in dieser Reihenfolge – der SSC Burg, die JSG Eschenburg, die JSG Dietzhölztal und die gastgebende JSG Eibach/Nanzenbach.

Zum besten E-Junioren-Spieler kürte die Turnierleitung Daris Ali Hodzic (RSV Büblingshausen). Den Sonderpreis für den besten Torhüter heimste Henry Bonk (JSG Oberbiel/Niederbiel) ein.

Das traditionelle Freiluft-Turnier auf dem Eibacher Kunstrasenplatz wird am Sonntag (20. August) ab 8.30 Uhr mit den Wettbewerben der D9er- und der F-Junioren fortgesetzt.

Text und Bild: Joachim Spahn

Mit einem Lauftest auf dem schmucken Rasenplatz in Herborn begann für 11 angehende Spielleiter jetzt der diesjährige Neulingslehrgang der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg, der unter Leitung von Kreis-Lehrwart Sebastian Müller (im Vordergrund) bis einschließlich 27. August (Sonntag) auf dem „Rehberg“ über die Bühne gehen wird. (Foto: Spahn)

„Ihr seid hier gut aufgehoben.“ Das rief Kreis-Schiri-Obmann Jörg Menk den elf Jugendlichen und Erwachsenen zu, die sich am Donnerstagabend zum Start des 2017er-Schiedsrichter-Neulingslehrgangs ein Stelldichein im Sportheim auf dem Herborner „Rehberg“ gaben.

Bis Sonntag kommender Woche (27. August) warten 22 Unterrichtseinheiten und etwa 15 Stunden reine Regelkunde auf die angehenden Spielleiter, die ihren Heimatvereinen nach erfolgter Ausbildung zum Referee dabei helfen werden, das vom Hessischen Fußball geforderte Schiri-Soll zu erfüllen.

Jörg Menk stellte den Teilnehmern zunächst seine Kollegen und Kolleginnen im Dillenburger Kreisschiedsrichterausschuss vor und zeigte auf, dass der heimischen Vereinigung aktuell 125 aktive Unparteiische angehören. Pro Saison müsse ein Referee fünf Pflichtsitzungen und 12 Spielleitungen vorweisen können, um als Schiri Anrechnung zu finden.

„Wenn Ihr als Schiedsrichter tätig sein wollt, macht es mit Leib und Seele“, erklärte der Schönbacher Funktionär. Der Hinweis des heimischen Obmanns an die interessierten Zuhörer: „Wenn Euch Euer neues Hobby gefällt und Ihr mitzieht, bietet sich gerade den Jüngeren die Möglichkeit, schnell aufzusteigen.“

Geleitet wird der Neulingslehrgang von Kreis-Lehrwart Sebastian Müller, der an den sechs Lehrgangstagen vor allem von seinem Vorgänger Roland Horschitz unterstützt wird. Am Auftaktabend mussten die elf Teilnehmer zunächst einen Lauftest auf dem schmucken Rasenplatz des Herborner „Rehbergstadions“ absolvieren.

Anschließend warteten die ersten der insgesamt 17 Fußball-Regeln auf die Jugendlichen und Erwachsenen, für die die Ausbildung zum Unparteiischen am 27. August mit der obligatorischen Abschlussprüfung zu Ende gehen wird.

Text und Bild: Joachim Spahn

Das Führungsgremium der heimischen Unparteiischen hat den „Fahrplan“ bzw. Terminkalender für 2018 festgelegt.

Für das kommende Jahr sind insgesamt zehn Schiedsrichter-Pflichtsitzungen geplant. Die Zusammenkünfte finden – altbewährt – im Sportheim des FC „Germania“ Hörbach statt.

Das neue Kalenderjahr beginnt für die Dill-Referees mit der Hauptversammlung am 2. Februar.

Anschließend folgen weitere Pflichtsitzungen der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg am 9. März, 13. April, 4. Mai, 8. Juni, 27. Juli, 14. September, 12. Oktober, 2. November und 7. Dezember.

Die oben angeführten Schiri-Treffen finden jeweils freitags ab 18.15 Uhr statt.

Unentschuldigtes Fehlen wird satzungsgemäß bestraft.

Gemeinsam mit Lahn-Dill-Landrat Wolfgang Schuster und Herborns Bürgermeister Hans Benner stellten sich die Gewinner und Platzierten der diesjährigen Ehrenamtsaktion auf Kreisebene dem Fotografen. (Foto: Spahn)

Überdurchschnittlichem Engagement von freiwillig Engagierten Rechnung zu tragen – mit diesem Ziel hatten der Deutsche Fußball-Bund und seine Landesverbände 1997 die „DFB-Aktion Ehrenamt“ ins Leben gerufen. Nun feiert die Initiative des Deutschen Fußball-Bunds ihr 20-jähriges Bestehen. Anlass genug, auch im Landstrich an der Dill wieder einen „DFB-Ehrenamtspreis auf Kreisebene“ zu vergeben.

Im Zentrum der Kampagne steht die Würdigung der freiwilligen und unentgeltlichen Tätigkeit im Fußballsport. Von der Auszeichnung verdienter Funktionärinnen und Funktionäre erhoffen sich die Initiatoren zudem einen Image-Gewinn für das Ehrenamt. Angestrebt wird ferner eine Anerkennung der Arbeit, die die freiwilligen Helferinnen und Helfer leisten, in der Öffentlichkeit und die Gewinnung neuer Kräfte für die Vereinsarbeit.

Anwärter auf den „DFB-Ehrenamtspreis, der 2017 zum 21. Mal ausgeschrieben worden ist, können bis zum 30. September bei Fußballwart Martin Seidel von den heimischen Vereinen gemeldet werden.

Der Siegbacher Funktionär ist nicht nur „Chef“ der Dillkreis-Kicker, sondern seit vielen Jahren auch Kreisbeauftragter für das Ehrenamt.

Wie zuletzt wird es auch beim diesjährigen Ehrenamtspreis kein Schwerpunktthema geben. Vorsitzende, Abteilungsleiter oder Jugendwarte können so ebenfalls für den Erhalt der Ehrung vorgeschlagen werden wie Kassiererinnen, Platzwarte oder auch die, die als „gute Seele“ eines Clubs aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken sind oder sich um das Gelingen eines besonderen Großprojekts herausragende Verdienste erworben haben.

Mit der Verleihung der Auszeichnung im Jahr 2017 sollen vor allem die ehrenamtlichen Leistungen besonders gewürdigt werden, die in den letzten drei Jahren (seit 2015) erbracht worden sind.

Die Kreissieger des Ehrenamtspreises erhalten neben einer Urkunde und einer Uhr des Deutschen Fußball-Bunds von den Landesverbänden und vom DFB eine Einladung zu einem „Danke-Wochenende“.

Aus allen Kreissiegern werden zudem noch einmal 100 herausragende Ehrenamtliche vom Deutschen Fußball-Bund für ein Jahr in den „Club 100“ aufgenommen. Ihnen winkt unter anderem die Einladung zu einer zentralen Ehrungsveranstaltung, die zumeist mit dem Besuche eines Länderspiels der deutschen Fußball-Nationalmannschaft verbunden ist.

Im Zuge der Ausschreibung der diesjährigen Auszeichnung verweist der Deutsche Fußball-Bund zudem auf die Bedeutung einer praxisnahen Qualifizierung und Fortbildung der freiwilligen Helfer und auf das Ziel der DFB-Verantwortlichen, mit der Auszeichnung die Schlüsselpositionen in den Vereinen zu stärken.

Vorschläge für den Kreisehrenamtspreis 2017 nimmt Martin Seidel, Steingasse 8, 35768 Siegbach-Eisemroth (E-Mail mbseidel@t-online.de), entgegen.

Die Ausschreibungsunterlagen stehen auf der Homepage https://www.dfb.de/ehrenamt/ehrenamtspreise/ zum Herunterladen zur Verfügung.

Text und Bild: Joachim Spahn

Der Start in die neue Spielzeit war für den „Chef“ der heimischen Referees ein willkommener Anlass, um auf die alte Saison zurückzublicken. „Ihr wart alle unermüdlich im Einsatz. Danke für die geleistete Arbeit“, rief Kreisschiedsrichterobmann Jörg Menk den mehr als 70 Unparteiischen zu, die am Freitagabend zur ersten Pflichtsitzung der Meisterschaftsrunde 2017/2018 nach Hörbach gekommen waren.

Der Schönbacher Funktionär fand für das Engagement der knapp 130 aktiven Spielleiterinnen und Spielleiter durchweg anerkennende Worte. „Es lief alles harmonisch“, zeigte Menk auf. Ein großes „Dankeschön“ richtete der Kreis-Schiri-Obmann auch an die Schiedsrichter-„Paten“, die den Absolventen der letzten Neulingslehrgänge beim Einsieg in das nicht immer leichte und oft undankbare Hobby geholfen hätten. „Durch Eure Unterstützung haben es die Jung-Schiedsrichter viel einfacher“, erläuterte Jörg Menk. Seine Bitte an die Betreuer des Schiedsrichter-Nachwuchses: „Macht alle weiter so.“

ÖMi Joachim Spahn (Eisemroth), der das kreisinterne und demnächst vom Hessischen Fußball-Verband kopierte Patenmodell vor mehr als einem Jahrzehnt ins Leben gerufen und seitdem mit Leben gefüllt hatte, kündigte an, dass auch die Absolventen des bevorstehenden Neulingslehrgangs in Herborn einen „Paten“ zur Seite gestellt bekommen. Die Ausbildung der Anwärterinnen und Anwärter beginnt am 17. August im Sportheim auf dem „Rehberg“ und endet zehn Tage später. Spahn vorausschauend: „Gleich anschließend wird die Suche nach geeigneten Paten beginnen.“

Den Weg ins Domizil des FC Hörbach gefunden hatte auch Kreisfußballwart Martin Seidel. Er sprach dem Kreisschiedsrichterausschuss höchste Anerkennung für die in der vergangenen Spielrunde geleistete Arbeit aus („Vielen Dank an das Menk-Team.“) und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die heimischen Unparteiischen in der neuen Spielzeit „genauso gute Leistungen wie in der vorherigen Saison bringen“ mögen.

„Bitter“ für die Fußball-Vereine aus dem Landstrich an der Dill seien dagegen die vom Hessischen Fußball-Verband ausgesprochenen Sanktionen wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Solls gewesen. „Es wurden Geldstrafen in Höhe von 2800 Euro und 12 Punkte Abzug verhängt“, berichtete der „Chef“ der Dillkreis-Clubs, denen der bevorstehende Neulingslehrgang in Herborn die Gelegenheit gibt, etwas für die Erfüllung ihres Schiedsrichter-Solls zu tun.

Anmeldungen für die bevorstehende Ausbildung der Anwärterinnen und Anwärter sind auf der Homepage des Hessischen Fußball-Verbands (www.hfv-online.de) weiterhin möglich.

Mehr Infos zum Schiedsrichter-Neulingslehrgang 2017: Kreis-Lehrwart Sebastian Müller, Tel. (0170) 2884891, E-Mail sebastian.mueller1981@gmx.de.

Text: Joachim Spahn/Foto: Rolf Weichbild

 

Die Regionalbeauftragten der Schiedsrichter-Region Gießen/Marburg setzen auch in der neuen Spielzeit aufs Miteinander und den „Team-Spirit“: „Wir sind eine Gemeinschaft“, machten Sebastian Fink und Steffen Rabe jetzt bei der traditionellen Saisoneröffnung der Unparteiischen in Kirchhain deutlich. Zum Team der Referees aus dem heimischen Fußball-Bezirk zählen in der bevorstehenden Meisterschaftsrunde mit den Gruppenliga-Schiris Sebastian Müller (SSC Burg) und Dominik Bräunche (TSV Bicken) sowie fünf Beobachtern auch sieben Vertreter der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg.

Etwa eine Stunde lang ließ das Führungsduo der Region Gießen/Marburg die zurückliegenden 12 Monate Revue passieren. „Die letzte Saison lief zu 99 Prozent reibungslos und gut“, resümierte Rabe.

Nach der Amtsübernahme von ihren Vorgängern Wilfried Keutner und Jochen Junk hätten er selbst und sein Kollege Sebastian Fink „eine gute Basis“ für den Umgang und die tägliche Arbeit mit den höherklassigen Unparteiischen und den Beobachtern gefunden. Fink zufrieden: „Mit dem Rahmen, in dem wir in der Spielzeit 2016/2017 tätig waren, sind wir gut unterwegs.“

Der Dank der Regionalbeauftragten für das Lehrwesen und den Bereich „Ansetzungen“ galt den Schiedsrichtern-Beobachtern, die häufig auch kurzfristig einsatzbereit gewesen seien und „Bögen auf sehr, sehr hohem Niveau“ abgeliefert hätten. Zu den etwa 30 Beobachtern der Region zählt auch das Dillkreis-Quintett Klaus Ebert, Roland Horschitz, Oliver Klein, Ralf Viktora und Joachim Spahn.

Darüber hinaus sei man auf Regionsebene bei dem Vorhaben, die Liste der Schiris, die in der Gruppenliga pfeifen dürfen, spürbar zu reduzieren, deutlich vorangekommen. Mittelfristig sollen es 25 Referees sein, die in der höchsten Spielklasse im Bereich Gießen/Marburg zum Einsatz kommen. „In der letzten Saison haben wir diesen Kreis schon von 32 auf 26 verkleinert“, zeigten Rabe und Fink auf. Auf diesem Wege könnten den heimischen Gruppenliga-Referees mehr Spielleitungen übertragen werden. „Dann lohnt sich der Aufwand, den unsere Schiris für ihr Hobby betreiben, noch mehr“, erklärte Fink.

Die beiden Verantwortlichen sind darüber hinaus bemüht, bei Auf- und Abstiegsentscheidungen „noch mehr Transparenz“ herzustellen, das Engagement in den Bereichen „Coaching“ und „Mentoring“ zu forcieren und den Schiedsrichteraustausch mit der Nachbarregion Westfalen zu beleben.

Nach einem Regelreferat von Steffen Rabe zur einheitlichen Anwendung persönlicher Strafen und zur „Kategorisierung von Verwarnungen“ rundete die Ehrung der Aufsteiger die Saisoneröffnung in Kirchhain ab. Gratulationen und Urkunden heimsten Julius Martenstein (FV Cölbe, ist nun Assistent in der 2. Bundesliga), Thorsten Eick (TSV Eifa, Aufstieg in die Hessenliga) und Felix Ebert (TSG Kirtorf, pfeift nun in der B-Junioren-Bundesliga) ein.

Als Unparteiische den Sprung in die Verbandsliga geschafft haben Thomas Heckmann (SpVgg Rauischholzhausen), Marcel Rühl (VfB Erda) und Alexander Pächthold (TSV Treis/Lumda). Zur Riege der Schiedsrichter, die nun Begegnungen der Gruppenliga leiten dürfen, zählen nach dem Aufstieg Alexander Müller (KTSV Borsdorf-Harb) und Philipp Nassauer (TSV Marbach). Zum Kreis der Verbandsliga-Beobachter gehört fortan Matthias Schmidt (SC Waldgirmes).