Für seine 10-jährige Treue zur Schiedsrichtervereinigung Dillenburg wurde Sercan Künkör (re.) jetzt von Dill-Schiri-„Chef“ Jörg Menk (li.) geehrt. (Foto: Joachim Spahn)

Die jüngste Pflichtsitzung war jetzt für Kreisschiedsrichterobmann Jörg Menk (TSSV Schönbach) ein willkommener Anlass, um einen treuen Unparteiischen zu ehren.

Sercan Künkör hält der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg seit genau einem Jahrzehnt die Treue.

Der für den SV „Grün-Rot“ Eibelshausen aktive Spielleiter konnte dafür im Zuge der Zusammenkunft im Hörbacher Sportheim aus den Händen des Dill-Schiris-„Chefs“ eine Urkunde sowie die bronzene Ehrennadel entgegennehmen.

Sercan Künkör (25) hatte sich am 21. Januar 2008 den heimischen Referees angeschlossen und darf Spiele bis zur Kreisliga A pfeifen.

Die Weichen sind gestellt: Der Kreisschiedsrichterausschuss Dillenburg hat seine jüngste Zusammenkunft im Burger „Hotel Garni“ genutzt, um in Absprache mit dem gastgebenden FC „Germania“ Hörbach die Termine für die 2019er-Pflichtsitzungen festzulegen.

Die insgesamt zehn Treffen finden wie folgt statt – 1. Februar 2019 (Jahreshauptversammlung), 8. März 2019, 12. April 2019, 10. Mai 2019, 7. Juni 2019, 26. Juli 2019, 13. September 2019, 11. Oktober 2019, 1. November 2019, 13. Dezember 2019.

Alle Pflichtsitzungen beginnen freitags um 18.15 Uhr.

Ebenfalls fest steht das „Termingerüst“ für den diesjährigen Schiedsrichter-Neulingslehrgang. Die Ausbildung der interessierten Anwärterinnen und Anwärter soll als Mischung aus einem Präsenz- und einem E-Learning-Lehrgang durchgeführt werden.

Los geht’s am 13. August 2018 (Präsenzpflicht). Weitere Präsenztage könnten der 17. und/oder der 18. August 2018 sein. Die Prüfung soll am 2. September stattfinden.

Mit einem Gutschein dankte Kreisschiedsrichterobmann Jörg Menk (links) im Zuge der freitäglichen Schiri-Pflichtsitzung in Hörbach seinem Vorgänger Florian Kunz (rechts) für seine Arbeit als „Chef“ der heimischen Unparteiischen. (Foto: Joachim Spahn)

Der „Chef“ der Dillkreis-Referees hatte für seinen Vorgänger viele lobende Worte parat: „Er hat das gut bewältigt“, zeigte Kreisschiedsrichterobmann (KSO) Jörg Menk (TSSV Schönbach) auf, als er im Rahmen der freitäglichen Pflichtsitzung der Unparteiischen in Hörbach Florian Kunz (TuSpo Beilstein) offiziell verabschiedete.

Kunz, seit wenigen Monaten ausgebildeter Schiri-Beobachter, hatte im Herbst 2014 die Nachfolge von Rainer Wendland als „KSO“ der Dillkreis-Referees angetreten. Der Nister-Möhrendorfer Funktionär wiederum war zuvor  – nach 10-jähriger Tätigkeit als Kreisschiedsrichterobmann – vom Hessischen Fußball-Verband des Amtes enthoben und aus dem HFV ausgeschlossen worden.

„Du bist damals ins kalte Wasser gesprungen“, hob Jörg Menk Kunz’ Verdienste hervor. „Du hast Deine Aufgabe anschließend sehr gut gemacht.“ Der Beilsteiner lenkte die Geschicke der Dillenburger Vereinigung von Herbst 2014 bis Anfang 2016.

Florian Kunz ist seit 1997 als Schiedsrichter für den TuSpo „Nassau“ Beilstein tätig, 35 Jahre alt und war vor dem Ausschluss Wendlands stellvertretender Obmann der Dillkreis-Referees gewesen. Ferner hatte er sich über lange Jahre hinweg im erweiterten Lehrstab der heimischen Unparteiischen um die Ausbildung junger Spielleiter gekümmert.

er (2.v.l.) und Svenja Schmidt (2.v.r.) – stellte sich Kreisschiedsrichterobmann Jörg Menk (re.) dem Fotografen.

Über eine Auszeichnung und ein Präsent konnten sich jetzt die 2018er-Kreis-Sieger der Aktion „Danke Schiri!“ bei der offiziellen Ehrungsveranstaltung des Hessischen Fußball-Verbandes (HFV) in der Sportschule Grünberg freuen.

44 Gewinnerinnen und Gewinner aus 23 Kreisen hatten die Einladung des Verbandsschiedsrichterausschusses angenommen. Aus dem Fußballkreis Dillenburg wurden Manfred Hees (TSV Bicken, Kategorie „Ü50“), Sebastian Müller (SSC Burg, „U50“) sowie Svenja Schmidt (TSV Offenbach, „Frauen“) geehrt.

Mit einer besonderen Auszeichnung bedacht wurden die drei „Danke Schiri“-Landessieger Claudia Vanheiden, Dieter Matheiowetz und Timo Kirsch. Sie werden am 5. Mai auch an der DFB-Ehrungs-Feier in Dortmund teilnehmen.

Der festliche Abend in Grünberg wurde von allen Beteiligten und den zahlreichen Gästen – darunter auch HFV-Schatzmeister Ralf Viktora – als würdiger Abschluss der 2018er-Aktion empfunden.

Der Verbandsschiedsrichterausschuss bedankte sich abschließend bei allen Beteiligten für die Unterstützung und die Durchführung vor Ort, bedauerte jedoch, dass einige wenige Vereinigungen an der diesjährigen Initiative nicht teilnahmen und ihren verdienten „Schwarzkitteln“ eine Möglichkeit der Ehrung vorenthielten.

Die Unparteiischen der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg kommen am Freitag (13. April) zu ihrer nächsten Pflichtsitzung zusammen.

Schauplatz der Veranstaltung ist das Domizil des FC „Germania“ Hörbach.

Beginn des Treffens im Sportheim des A-Ligisten ist um 18.15 Uhr.

Der Lehrstab im Dillenburger Kreisschiedsrichterausschuss hat die zwei Termine für die diesjährigen Leistungsprüfungen festgelegt.

Der erste Fitness- und Regeltest der heimischen Unparteiischen geht am Freitag (20. April) auf der Anlage des SV Eibelshausen über die Bühne. Beginn im Holderbergstradion ist um 18 Uhr.

Die zweite Möglichkeit, an der Kreisleistungsprüfung 2018 teilzunehmen, bietet sich den Referees aus dem Landstrich an der Dill am Sonntag (6. Mai) in Herborn. Auf dem Gelände des Rehbergstadions fällt dann um 10 Uhr der Startschuss für den Regel- und Fitnesstest.

Kontakt und weitere Informationen: Sebastian Müller, Lehrwart im Dillenburger Kreisschiedsrichterausschuss, Tel. (0170) 2884891. E-Mail: sebastian.mueller1981@gmx.de.

Erst am 16. März (Freitag) und nicht – wie ursprünglich vorgesehen – eine Woche früher (9. März) findet die monatliche Pflichtsitzung der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg statt.
Die Unparteiischen tagen ab 18.15 Uhr im Sportheim des FC Hörbach. Während der Zusammenkunft soll unter anderem die neue Ausgabe der Schiri-Zeitung „Der Peifekopp“ verteilt werden.
Die neue „Peifekopp“-Ausgabe (Ausgabe Nr. 51 / März 2018) steht unter „Downloads – Peifekopp“ zum Herunterladen bereit!

24 Seiten stark ist die März-Ausgabe der Schiedsrichter-Zeitung „Der Peifekopp“, die Schriftleiter Joachim Spahn fertig gestellt und der Druckerei zur Vervielfältigung weiter geleitet hat.

Die 51. Ausgabe seit 2001 enthält neben einem Grußwort von Kreisfußballwart Martin Seidel einen Steckbrief des Jung-Schiedsrichters Fynn Bernhardt (SV Niederscheld), einen umfangreichen Rückblick auf die Jahreshauptversammlung 2018 und Regelfragen (nebst Auflösungen).

Ein Bericht über das Regional-Turnier der Schiedsrichter-Mannschaften, ein Nachruf auf das verstorbene Ehrenmitglied der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg, Klaus Schwedes, sowie Übersichten über die bevorstehenden Termine 2018 und die Kontaktdaten des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses runden die März-Ausgabe ab.

Der neue „Peifekopp“ soll ungefähr in der ersten März-Woche in gedruckter Form vorliegen.

Schiedsrichter-Ausflugsfahrt

Vor etwa dreieinhalb Jahren hatten die Unparteiischen aus dem Landstrich an der Dill letztmalig die „BayerArena“ besucht. Jetzt hat Joachim Spahn, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kreisschiedsrichterausschuss, erneut die Planung einer Ausflugsfahrt nach Leverkusen in Angriff genommen.

Wie der Eisemrother Funktionär im Rahmen der Hauptversammlung der Dill-Schiris am Freitagabend berichtete, können interessierte Unparteiische ab sofort ihr Interesse für die Teilnahme am gemeinsamen Besuch des Erstliga-Spiels Bayer 04 Leverkusen gegen Hannover 96 am 12. Mai 2018 (Samstag) anmelden.

Verbindliche Zusagen seien in den nächsten vier Wochen unter Tel. (0157) 57192290, Tel. (02778) 6999396 oder per E-Mail an joachim-spahn@t-online.de möglich. Konkret in Angriff genommen würden die Planungen für den Besuch in Leverkusen erst, wenn sich eine ausreichende Resonanz für die am letzten Bundesliga-Spieltag zur Austragung kommende Begegnung zeige.

Die Kosten für die Eintrittskarte und die Busfahrt betragen, je nach Auslastung des Busses, zwischen 35 und 46 Euro. Zusteigemöglichkeiten bestehen in Herborn, Dillenburg und Haiger. Nicht-Schiedsrichter können zum selben Preis mitfahren.

Günther Lehr (2.v.l.) ist seit 50 Jahren Spielleiter und nun Ehrenmitglied der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg. Werner Scholl (Mitte) ist seit 40 Jahren Schiri. Den treuen Unparteiischen dankten HFV-Vize-Präsident Ralf Viktora (links), Kreis-Schiedsrichter-Obmann Jörg Menk (2.v.r.) und der stellvertretende Lehrwart Lukas Nöh (rechts). (Foto: Joachim Spahn)

„Großer Bahnhof“ für Günther Lehr! Für seine 50 Jahre währende Verbundenheit mit den Unparteiischen wurde der Schiri des FC 66 Flammersbach am Freitagabend zum Ehrenmitglied der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg ernannt.

Unterstützt von Ralf Viktora, „Vize-Präsident“ und Schatzmeister des Hessischen Fußball-Verbandes, konnte Kreisschiedsrichterobmann Jörg Menk im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Domizil des FC Hörbach zudem zehn weitere Spielleiter für langjährige Treue zur „schwarzen Zunft“ auszeichnen.

Seit 40 Jahren „dabei“ ist Werner Scholl (FC Haiger). Jens Rometsch (SSV Langenaubach) wurde für 30-jährige Mitgliedschaft geehrt. Ein Vierteljahrhundert Schiedsrichter sind Jörg Menk (TSSV Schönbach) und Peter Junker (TSV Ballersbach). Zwei Jahrzehnte ehrenamtlichen „Dienst an der Pfeife“ leisten Florian Kunz (TuSpo Beilstein), Marcell Haupt (SSV Langenaubach) und Sven Kraft (FC Niederroßbach). Abgerundet wurde die Schar der Schiris, die Präsente, Urkunden und Ehrennadeln erhielten, durch Torsten Rosch (TSV Eibach, 15 Jahre Mitglied) und Ibrahim Reinhardt (TSV Steinbach, 15 Jahre Mitglied) sowie Michael Schneider (Spvgg. Eisemroth, 10 Jahre Mitglied).

Die ebenfalls für Freitagabend geplante Auszeichnung von Sercan Künkör (SV Eibelshausen, 10 Jahre) und Athiethan Birabakaran (TSV Ballersbach, 15 Jahre), die zur Hauptversammlung im proppenvollen FC-Sportheim nicht hatten kommen können, soll nachgeholt werden.

„Wir wissen, dass Ihr mit Eurer Arbeit wertvolle Arbeit für den Verband leistet“, rief HFV-„Vize-Präsident“ Ralf Viktora den heimischen Unparteiischen in seinem Grußwort zu. Der Funktionär – lange Jahre als Schiedsrichter des SSV Dillenburg selbst bis zur Regionalliga aktiv – machte deutlich, dass der Verband erkannt habe, dass es „für viele Vereine immer schwieriger“ sei, „Spieler und Betreuer zu finden“, die an der Basis sportlich aktiv sein wollten. Viktora: „Der Hessische Fußball-Verband leitet gerade verschiedene Maßnahmen ein, die diesem Trend entgegenwirken sollen.“

Mit seinen 130 aktiven Unparteiischen sei der Fußballkreis Dillenburg noch prima aufgestellt. „Während die Situation hier noch sehr gut ist, haben wir an anderer Stelle bereits größere Probleme“, so Viktora. So könnten aufgrund stark sinkender Schiedsrichter-Zahlen im Raum Wiesbaden zum Beispiel Reserve- und Jugend-Spiele nicht mehr besetzt werden.

Dass jedoch auch die Menge der Unparteiischen im Landstrich an der Dill gesunken ist, erläuterte Kreis-Schiri-Obmann Jörg Menk in seinem Jahresbericht. Seit Anfang 2017 sei die Menge der aktiven und passiven Schiedsrichter bis heute von 176 auf 169 zurückgegangen.

Mit Dominik Bräunche und Sebastian Müller dürfen zwei dieser Spielleiter Begegnungen bis zur Gruppenliga pfeifen. 37 Schiris besitzen die „Qualifikation Kreisoberliga“, 90 die „Qualifikation C- bis A-Liga“. Der Rest der Spielleiterinnen und Spielleiter wird im Jugendbereich eingesetzt. „Gut aufgestellt“ sei die Schiedsrichtervereinigung Dillenburg mit dem Beobachter-Sextett Ralf Viktora, Roland Horschitz, Klaus Ebert, Joachim Spahn, Oliver Klein und Jörg Menk.

Kreisfußballwart Martin Seidel schließlich dankte den Referees aus dem Landstrich an der Dill „für die guten Leistungen im letzten Jahr. Nicht so erfreulich sei der Umstand, dass die Dillkreis-Vereine wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Solls in der laufenden Saison mit Geldstrafen in Höhe von 3470 Euro und 14 Punkten Abzug bestraft worden seien. Insgesamt hätten die  heimischen Clubs 27 Unparteiische zu wenig – ein Fehlbestand, der nachdenklich stimme.

Nachdem Burkhard Dillmann und Sven Kraft – im Anschluss an die einstimmige Entlastung des KSA Dillenburg – zu den neuen Kassenprüfern gewählt worden waren, lud Obmann Jörg Menk die heimischen Schiris zur nächsten Pflichtsitzung ein: Diese findet erst am 16. März, und nicht –wie geplant – am 9. März, an gleicher Stelle statt.

Text und Bild: Joachim Spahn