Der Regel- und Fitnesstest für die Schiedsrichter der Kreise Dillenburg, Biedenkopf, Frankenberg und Wetzlar beginnt um 17.45 Uhr.

Region lädt auch Mitglieder des neuen U-21-Kaders ein

Zur Leistungsprüfung eingeladen sind zudem junge Schiris, die in der Saison 2014/2015 dem U21-Kader der Region Gießen/Marburg angehören wollen. 

Die Zusammenkunft der Dillkreis-Referees beginnt um 18.15 Uhr; Schauplatz ist das Sportheim des FC Hörbach.

Unentschuldigtes Fehlen wird satzungsgemäß bestraft.

Im Zuge eines Treffens soll ermittelt werden, welche Nachwuchsreferees die heimische „schwarze Zunft“ in der neuen Saison für den U21-Förder-Kader der Schiedsrichterregion Gießen/Marburg meldet.

Hit- und Regeltest

Auf dem Sportgelände des SV 1932 Oberscheld stehen am nächsten Montag unter anderem ein „Hit“-(Lauf)-Test sowie ein Regeltest auf dem Programm.

Die Schiedsrichtervereinigung Dillenburg kann zur kommenden Spielzeit drei Unparteiische für den U21-Förderkader der Region melden. Vor der Aufnahme in dieses „Aufgebot“ muss jedoch auch eine Leistungsprüfung bestanden werden, die am 16. Mai auf dem Gelände der HFV-Sportschule Grünberg stattfindet.

Einsatz in der Kreisoberliga

Mitglieder des U21-Förder-Kaders werden als „Schwarzkittel“ in der Kreisoberliga eingesetzt und können – nach erfolgreicher Beobachtung – in die Gruppenliga aufsteigen.    

Ebenfalls geehrt werden konnte Friedhelm Stürtz. Der Steinbrückener (78) hatte die Geschicke der Dillkreis-Schiris zwischen 1972 und 1990 stolze 18 (!) Jahre lang als Kreisschiedsrichterobmann gelenkt. Zuvor war er als stellvertretender Schiri-Obmann (1968 bis 1970) und Beisitzer (1966 bis 1968) im KSA Dillenburg tätig gewesen.

Ex-Schiri-Obmann für 55-jährige Treue ausgezeichnet

Während des gemütlichen Beisammenseins in Haigerseelbach wurde Friedhelm Stürtz ((SV Steinbrücken) für 55-jährige Mitgliedschaft in der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg geehrt. Sämtliche Auszeichnungen hatten bereits im Rahmen des Winterfestes 2014 vorgenommen werden sollen, mussten damals jedoch aus gesundheitlichen Gründen verschoben werden.

Anlässlich der Ernennung zum Ehrenmitglied, die für die 50-jährige Treue zur „schwarzen Zunft“ erfolgte, erhielten Ernst Stenger und Friedel Deusing ein mit ihrem Namen beflocktes Trikot sowie eine Urkunde. Das Duo hatte sich 1964 den Schiedsrichtern angeschlossen.

155 Jahre Schiedsrichterei gewürdigt

Kreis-Schiri-Obmann Rainer Wendland und sein Stellvertreter Florian Kunz hoben die Verdienste des Trios um das Schiedsrichterwesen im Landstrich an der Dill hervor. Florian Kunz: „Es ist sensationell, in einer derart kleinen Runde 155 Jahre Schiedsrichterei zu würdigen.“

Das etwa einstündige Treffen wurde vor allem genutzt, um Gespräche über alte Zeiten zu führen. Außerdem wurden Fragen der Imkerei, die sowohl Friedel Deusing als auch Friedhelm Stürtz als Hobby engagiert betreiben, eingehend diskutiert.

Im Mittelpunkt der Zusammenkunft steht ein Referat zum Thema „Abseits“.

Die Nachwuchsreferees tagen ab 18.45 Uhr. Nach dem theoretischen Teil kann auf dem SV-Sportgelände gemeinsam Sport getrieben werden. Geeignete Kleidung ist daher mitzubringen.

Unentschuldigtes Fehlen wird satzungsgemäß bestraft.

Die „Schwarzkittel“ um Dill-Schiri-Obmann Rainer Wendland und „ÖMi“ Joachim Spahn, der den Ausflug ins Rheinland organisiert hatte, sahen eine vor allem im ersten Durchgang abwechslungsreiche Partie, in der Bayer-Coach Sascha Lewandowski eine perfekte Rückkehr auf die Trainer-Bank des Champions-League-Anwärters feierte.

Vor rund 30.000 Zuschauern in der fast bis auf den letzten Platz gefüllten „BayArena“ legte der Bundesliga-Vierte mit dem Führungstor durch Stefan Kießling nach nur 40 Sekunden einen Blitzstart hin – und verbuchte letztlich verdient die Saisonzähler 49 bis 51.

Leverkusener Stadion ist ein echtes „Schmuckkästchen“

Die von Schiedsrichter und Busfahrer Alfred Kegel (Nanzenbach) sicher nach Leverkusen kutschierte Reisegruppe aus dem ehemaligen Dillkreis war vom Stadion, das sich als attraktives „Schmuckkästchen“ präsentierte, schlichtweg begeistert.

Äußerst angetan waren die Unparteiischen und Freunde der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg auch von der Leistung, die das Gespann um den hessischen Schiri Tobias Stieler auf den Rasen legte. Der Spielleiter, dessen Heimatverein die SG „Rosenhöhe“ Offenbach ist, brachte die bis zum Abpfiff spannende Begegnung souverän über die Bühne.

Ein rundum gelungener Ausflug ins Rheinland!

Nach einem rundum gelungenen Ausflug, an dem zur Freude der Organisatoren mit Gerhard Seibel und Klaus Schwedes auch zwei Ehrenmitglieder der heimischen Referees sowie der stellvertretende Kreisfußballwart Helmut Metz teilnahmen, kehrte die Reisegruppe am Sonntagabend wieder wohlbehalten und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck in den Landstrich an der Dill zurück.

Nachdem Edwin Mieg das Tipp-Kick-Patent 1924 erworben hatte, entwickelte er die Spielidee zur Marktreife und machte sich in Schwenningen (Baden) selbstständig. Zu Beginn produzierte er die Spielfiguren aus Blech, begann aber bereits 1925 damit, sie aus Blei zu gießen. Auf der Spielwarenmesse in Leipzig im Jahr 1926 stellte Edwin Mieg Tipp-Kick erstmals vor – und eine Erfolgsgeschichte begann.

Nächster Treff im Mehrgenerationenhaus am 24. April

Bei der Neugründung der Tischfußball-AG, die sich am Donnerstag (24. April) zwischen 17.30 und 19.30 Uhr zum nächsten Mal im Mehrgenerationenhaus der Kreis-Arbeiterwohlfahrt (AWO) trifft, greifen die Verantwortlichen auf die Mithilfe des Tipp-Kick-Clubs Siegen/Dillenburg zurück. 1986 entstand dieser Zusammenschluss aus den dereinst selbstständigen Filzkickern Dillenburg und den Sportfreunden Siegen, die fortan gemeinsam mit den gusseisernen Mini-Kickern „professionell“ um Punkte und Platzierungen wetteiferten und lange Jahre in der Tipp-Kick-Bundesliga aktiv waren.

Im Deutschen Tipp-Kick-Verband sind derzeit etwa 50 Vereine gemeldet, die aktiv am Liga- oder Pokalspielbetrieb teilnehmen. Der älteste deutsche Tipp-Kick-Club ist die „TFG 38 Hildesheim“, die 2008 ihr 70-jähriges Bestehen feiern konnte.

Fingerspitzengefühl und gutes Auge unerlässlich

Von den „Profis“, die auf dem mit Filz überzogenen Fußballfeld im Kleinformat dem eckigen Bällchen nachjagen, wird Tipp-Kick als Mannschafts-, aber auch als Einzelsportart betrieben. Was die Anforderungen an Konzentration und Taktik angeht, ist Tipp-Kick mit Sportarten wie Schach und Billard vergleichbar. Fingerspitzengefühl und ein gutes Auge sind erforderlich, um beim Umgang mit den gusseisernen bzw. metallenen Mini-Kickern Erfolg zu haben.

1959 gab es die erste Deutsche Einzelmeisterschaft, zu der alljährlich zwischen 150 und 250 Tischfußballer aus dem gesamten Bundesgebiet, der Schweiz und Österreich anreisen. 1987 fanden die zweitägigen Titelkämpfe mit 237 Teilnehmern in Dillenburg statt.

Neueinsteiger sind in Herborn herzlich willkommen

Wer an der Tischfußball-AG im Herborner MGH teilnehmen will, muss jedoch kein „Profi“ sein. Auch Neueinsteiger und solche, die bisher nur in den eigenen vier Wänden gekickt haben, sind willkommen. Bei den Treffen, die künftig im 14-tägigen Abstand donnerstags im Herborner Walkmühlenweg stattfinden sollen, kann sowohl auf Turnierplatten, aber auch auf den Rollfeldern gespielt werden, die im Handel erhältlich sind.

Das Material, das bei DTKV-Veranstaltungen und Liga-Begegnungen von den Teilnehmern verwendet wird, unterscheidet sich deutlich von dem, was im Spielwaren-Laden zu kaufen ist. Turnierplatten haben deutlich größere Ausmaße als die Rollfelder und besitzen fest verschraubte Stahltore.

Als Spielfiguren werden im Deutschen Tipp-Kick-Verband nicht etwa die herkömmlichen, mitunter auch zerbrechlichen Zink-Guss-Figuren, sondern unverwüstliche Mini-Kicker eingesetzt, deren Edelstahlbeine eine ausgefeilte Schusstechnik ermöglichen.

Tischfußball-AG: Das Spielmaterial wird gestellt

Das Spielmaterial während der donnerstäglichen Zusammenkünfte wird von den Initiatoren der Tischfußball-AG – dem Tipp-Kick-Club Siegen/Dillenburg und dem Herborner Mehrgenerationenhaus –  gestellt.

Die Treffen im Walkmühlenweg 5 finden zunächst am 24. April sowie am 8. und 22. Mai, jeweils donnerstags von 17.30 bis 19.30 Uhr, statt.

Kontakt und weitere Informationen: Tel. (02772) 959616 und Tel. (0157) 57192290.

Vor rund 50 Zuhörern setzte sich der Bad Marienberger mit einem Thema auseinander, das „bei den Anwärter-Lehrgängen maximal zehn Minuten einnimmt“ und von einem Schiri „oft Anwendung findet, ohne großartig nachzudenken“.

In der Regel 3 des 17 Regeln umfassenden DFB-Regelhefts werden unter anderem die Anzahl der Spieler, die Menge der Auswechslungen, Auswechselvorgänge und das Thema „Torwartwechsel“ beschrieben.

Historischer Rückblick

Matthias Eschenauer, früher als Spielleiter bis zur Oberliga aktiv, fungiert in der Schiedsrichtervereinigung Westerwald/Sieg als Kreis-Lehrwart. „Die Möglichkeit, einen Spieler, der das Spiel begonnen hatte, auszuwechseln, wurde erst 1965 in England eingeführt“, zeigte der Referent in einem kleinen historischen Rückblick auf die Entwicklung der Fußball-Regeln auf. 1967 habe die FIFA dann den „Auswechselspieler“ erstmals in ihr Reglement übernommen.

Heute, so Eschenauer, könnten in einem herkömmlichen Seniorenspiel drei Akteure ausgewechselt werden. Allerdings – so der Bad Marienberger, der als Beobachter für den Fußball-Regionalverband Südwest aktiv ist, einschränkend – gebe es „von Landesverband zu Landesverband verschiedene Abweichungen und Sonderregelungen“.

Regelfragen und Beispiele

Anhand zahlreicher Regelfragen und Beispiele versuchte der 45-Jährige, der seit 1987 Unparteiischer ist, seinen interessiert lauschenden Zuhörern die Besonderheiten der „Regel 3“ zu vermitteln. Ausführlich ging Matthias Eschenauer dabei auf die Sanktionen ein, die im Falle eines Vergehens auf Auswechselspieler, ausgewechselte Spieler oder auch zum Beispiel auf Akteure warten, die den Platz mit dem Torwart getauscht haben.

Zur Freude des Bad Marienbergers führten die etwa 45-minütigen Schilderungen zu einer ausführlichen Diskussion mit den Dillkreis-Schiedsrichtern. Ein Gedankenaustausch, der zeigte, dass auch ein Referat über eine scheinbar weniger bedeutsame Regel für den Referenten und das Publikum gleichermaßen befruchtend sein kann.

Text und Bilder: Joachim Spahn

Unterstützt von Jörg Menk (TSSV Schönbach), der sich im Führungsgremium der Dill-Schiris um die Finanzen kümmert, zeichnete Kreis-Schiedsrichter-Obmann Rainer Wendland (TuS Driedorf) seinen Referee-Kollegen Günter Würz aus. Der Greifensteiner (74) konnte für 55 (!)-jährige Mitgliedschaft in der SR-Vereinigung Dillenburg geehrt werden. Wendland anerkennend: „Du bist länger Schiedsrichter, als ich an Lebensjahren zähle. Das ist beeindruckend.“

Im August 1958 die Prüfung bestanden

Günter Würz hatte als aktiver Spielleiter für den TuSpo „Nassau“ Beilstein gepfiffen und gehört den heimischen Unparteiischen nunmehr als passiver Schiri an. Seine Schiedsrichter-Prüfung hatte der 74-Jährige am 1. August 1958 bestanden.

Ebenfalls im Rahmen der Monatsversammlung im Domizil des FC „Germania“ Hörbach ausgezeichnet werden konnte Dagmar Jung (SSC „Juno“ Burg). Die Frohnhäuserin, dienstältestes Mitglied des Kreisschiedsrichterausschusses, gehört seit dem 1. November 1979 zur „schwarzen Zunft“ und wurde für 35-jährige Treue zu den Schiris geehrt.

Einst bis zur Damen-Bundesliga aktiv

Dagmar Jung pfiff dereinst Spiele bis zur Frauen-Bundesliga und kümmert sich als KSA-Mitglied um Ansetzungen im Jugendbereich und die Pflege der Anwesenheitsliste.