Adressaten des Angebots sind insbesondere Trainer von D- und C-Junioren-Mannschaften. Der Inhalt der Mustereinheit kann aber auch in höheren Altersklassen eine sinnvolle Anwendung finden.

Infos zur eigenen Trainingsgestaltung mitnehmen

Für die Beteiligten ist die Veranstaltung eine günstige Gelegenheit, wertvolle Informationen zur eigenen Trainingsplanung und zur Trainingsgestaltung mitzunehmen.

Beginn des „Info-Abends in Theorie und Praxis“ ist um 18 Uhr. Nach der Demonstrationseinheit findet eine kurze Nachbereitung mit den vor Ort weilenden DFB-Stützpunkttrainern statt.

Die Übungsleiter der Vereine erhalten eine Informationsbroschüre und eine Teilnahmebescheinigung.

Kontakt und weitere Informationen: Claus Schäfer, DFB-Koordinator Talentförderung, Sportschule Grünberg, Tel. (06401) 802188.  

Die Kommission „Hessen-Fußball/Medien“ – allen voran die Vorsitzende Anette Plescher (Driedorf) – hatte die Vertreter der Kreisfußballausschüsse zu der eintägigen Zusammenkunft in der Otto-Fleck-Schneise eingeladen. Ein Aufruf, dem über zwei Drittel der Pressewarte Folge leisteten. Anette Plescher angetan: „Es ist schön, dass wir eine so erfreuliche Resonanz haben. Das zeigt das Interesse an unserer Arbeit.“

Unterstützt von Martina Krause (Grafik & Satz, Gottfried Schmidt), ihrem Kommissionskollegen Frank Schneider sowie Jennifer Braun (HFV-Referentin für Öffentlichkeitsarbeit) versuchte die Driedorferin, ihren Zuhörern einen „Leitfaden für den Hessen-Fußball“ mit auf den Weg zu geben und den Vertretern der Basis die Redaktionsarbeit kurz vorzustellen.

Die Redaktion, so der Hinweis Pleschers, treffe sich „etwa alle zwei Monate“. Nachfolgend wurden Frage des Erscheinungstermins und der Zustellung ebenso diskutiert wie die Qualität, die die von den Pressewarten gelieferten Bilder haben müssen, um für einen Druck im 11-mal jährlich erscheinenden Verbandsmagazin in Frage zu kommen.

„Um druckfähig zu sein, müssen Bilder in einer Auflösung von 300 dpi geliefert werden“, erläuterte Martina Krause. Der „Hessen-Fußball“ war 1953 von Heiner Schickedanz ins Leben gerufen worden und erscheint aktuell in einer Auflage von 8.000 Exemplaren pro Ausgabe.

„Ein Foto erzählt immer auch eine Geschichte“

Krause appellierte an ihre Zuhörer, Bilder möglichst unbearbeitet einzusenden. „Ein Foto erzählt immer auch eine Geschichte“, so die Vertreterin des Unternehmens „Grafik und Satz/ Gottfried Schmidt“ erläuternd, mit dem der HFV seit geraumer Zeit bei der Erstellung seines Verbandsmagazins zusammenarbeitet. Die Expertin bat die Pressewarte, einen gewissen Einfallsreichtum bei der Auswahl der Motive an den Tag zu legen („Bringt möglichst viel Leben ins Bild!“) und die eingereichten Fotos, mit einer aussagekräftigen Bildunterschrift zu versehen.

Breiten Raum nahm während der Tagung in direkter Nachbarschaft der Commerzbank-Arena ein Referat von Stephan Brause ein. Der DFB-Abteilungsleiter für den Bereich „Public Relations und Medienservice“ stellte den Zuhörern die Kampagne „Unsere Amateure. Echte Profis“ vor, mit der für den Amateurfußball in Deutschland geworben werden soll.

Imagekampage soll den Sport an der Basis stärken

Mit der Imagekampagne, die ein Ergebnis des „Amateurfußball-Kongresses 2012“ in Kassel sei, solle der Sport an der Basis vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) gestärkt und seiner Bedeutung entsprechend gewürdigt werden. Mit der Initiative – so Brause, der seit 12 Jahren für den DFB tätig ist, erläuternd – wolle man zeigen, „wo das wahre Herz des deutschen Fußballs schlägt“.

Ziel der Kampagne sei es unter anderem, „das Selbstwertgefühl der an der Basis tätigen Protagonisten zu erhöhen“ und die Arbeit hervorzuheben, die die rund 1,7 Millionen ehrenamtlichen Helfer auf unterer Ebene leisteten. Bei der Initiative „Unsere Amateure. Echte Profis“ handele es sich um „eine Liebeserklärung an den kleinen Fußball“. Brause vorausschauend: „Die Kampagne ist auf drei Jahre angelegt. Es wäre schön, wenn jeder unserer 21 Landesverbände sie auch zu seiner Kampagne machen würde.“

„Der DFB will noch mehr der Dienstleister der Vereine sein“

Resultierend aus dem 2012er-Amateurfußball-Kongress habe sich der Deutsche Fußball-Bund eine größere Basisnähe und eine gewisse Neuausrichtung zum Ziel gesteckt. Das Versprechen des Abteilungsleiters an die Vertreter der Basis: „Der DFB will in Zukunft noch mehr der Dienstleister der Vereine sein.“

Um dieses ambitionierte Vorhaben zu verwirklichen, werde der Deutsche Fußball-Bund in Zukunft die Webseite „FUSSBALL.DE“ künftig redaktionell und technisch eigenständig betreiben. Mit einem neuen redaktionellen Konzept, hochwertigen Serviceangeboten und einem innovativen Design entstehe eine Seite, die sich ausschließlich auf den Amateurfußball fokussiere.

Das neue „FUSSBALL.DE“, das am 29. Juli dieses Jahres an den Start gehen soll, biete weit mehr als die Ergebnisse aller Spiele. Das Versprechen des Deutschen Fußball-Bunds: „Hier findet jeder User seinen Verein, sein Profil und von Trainingshilfen bis zu Steuertipps nützliche Hilfestellungen.“ Brause vorausschauend: „Wenn FUSSBALL.DE redaktionell läuft, wird es sensationell.“

Wichtigster Bestandteil der Seite sind die offiziellen Ergebnisse und Statistiken der wöchentlich knapp 80.000 Amateurspiele in Deutschland, die zeitnah nach Spielende ausschließlich auf FUSSBALL.DE zu finden sind. Auch ein Live-Ticker zu den Spielen wird angeboten. Darüber hinaus werden auf der neuen Website vor allem das Serviceangebot und die Interaktionsmöglichkeiten für Verbände, Vereine, Spieler, Trainer und Ehrenamtler erheblich ausgebaut.

Der DFB-Abteilungsleiter zuversichtlich: „Mit der Kampagne ‚Unsere Amateure. Echte Profis‘ und der Webseite FUSSBALL.DE haben wir etwas in die Wege geleitet, was nachhaltig wirken kann.“

Kommissionsvorsitzende erfreut: „Ein Anfang ist gemacht!“

Von den Ausführungen Brauses zeigten sich die Pressewarte, die die eintätige Tagung mit einem Besuch des „Eintracht-Frankfurt-Museums“ abrundeten, sowie die Vorsitzende der Kommission „Hessen-Fußball/Medien“ abschließend beeindruckt. Anette Plescher angetan: „Es ist schön, dass der DFB in dieser Form an der Basis angekommen ist. Ein Anfang ist gemacht.“

Text und Bilder: Joachim Spahn

Der Hessische Fußball-Verband hat die Vereine aufgerufen, Senioren- und Frauen-Mannschaften, die in der bevorstehenden Meisterschaftsrunde 2014/2015 am offiziellen Spielbetrieb teilnehmen sollen, bis 10. Juni (Dienstag) zu melden.

Gemeldet werden müssen alle Teams eines Vereins – also auch diejenigen Mannschaften, die (wie z.B. Alt-Herren-Teams) nur Freundschaftsspiele bestreiten.

Der so genannte „Vereinsmeldebogen“ muss per Online-Eingabe in die zentrale Datenbank eingepflegt werden. Bei Spielgemeinschaften erfolgt die Meldung der Mannschaften nur durch den in der „SG“ federführenden Verein.

Junioren: Meldung bis 5. Juli möglich

Ebenfalls bereits möglich ist die Meldung der Junioren-Mannschaften (Mädchen und Jungen), die in der neuen Saison am Spielbetrieb teilnehmen sollen. Letzter Meldetermin für die Junioren und Juniorinnen ist der 5. Juli. Durch eine Änderung der DFB-Jugendordnung können pro Altersklasse nur noch zwei Mannschaften gemeldet werden.

Mit der Eingabe des Vereinsmeldebogens einher geht die Meldung der Vereinspostschrift, des ersten Vorsitzenden und des Ehrenamtsbeauftragten.

Clubs, die mit Seniorenmannschaften am Spielbetrieb teilnehmen, müssen auch den Leiter der Fußballabteilung, dessen Stellvertreter und den Schiedsrichterbeauftragten benennen.

Für Mannschaften, die für den Frauen- oder Mädchenspielbetrieb gemeldet werden, sind ebenfalls Ansprechpartner anzugeben.

Der Gruppenligist war über weite Strecken einer ansehnlichen und temporeichen Partie das spielbestimmende Team, ohne dass freilich der Kreisoberligist chancenlos gewesen wäre.

Die Truppe von Jan Fürschbach hatte zwar im ersten Durchgang nur eine echte Torchance, die aber hatte es in sich. Sandra Brandenburger spielte ihre Teamkollegin Michelle Hofheinz frei, diese scheiterte jedoch frei vor Sarah Diebel an der FSG-Torfrau.

Auf der anderen Seite tauchte die klassenhöhere Mannschaft deutlich häufiger gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auf, vergaß aber ab und an, rechtzeitig den Abschluss zu suchen. Sara Metz (3., nach Vorarbeit von Julia Freund), Jasmin Michel (5., ebenfalls von Freund in Szene gesetzt) oder Franziska Bohl (18., Schuss aus 14 Metern) scheiterten entweder an der Eschenburger Torfrau Katharina Moritz oder zielten zu hoch.

Moritz avancierte auch in den letzten 15 Minuten vor der Pause, als Haigerseelbach/Langenaubach vor allem nach ruhenden Bällen viel Druck entwickelte, zur besten Spielerin ihrer Elf. Sie war gegen Julia Freund (28., 41.) und Sarah Kristin Klein (34., Drehschuss) jeweils zur Stelle.

Offener Schlagabtausch nach der Pause

Nach der Pause ging es nach zehnminütiger Anlaufzeit Schlag auf Schlag: Zunächst bugsierte Gina Elisa Krebs eine Freund-Ecke ins eigene Netz (55.), doch nur vier Minuten später schaffte Eschenburg den Ausgleich. Ebenfalls nach einer Ecke fiel Natalia Stoll der Ball vor die Füße und mit der linken Pike schaffte sie aus zehn Metern das 1:1.

In Minute 61 waren es eine weitere Ecke von Julia Freund und ein Kopfball von Sara Metz, die für Torgefahr sorgten. 69 Minuten waren gespielt, als die Entscheidung fiel: Sarah Kristin Klein krönte ihre starke Leistung, als sie im Mittelfeld einen Ball erkämpfte, das Leder klug auf Jasmin Michel durchsteckte und so die über die gesamten 90 Minuten sehr hoch verteidigenden Eschenburgerinnen in große Probleme stürzte. Michel blieb eiskalt und traf zum 2:1 ins lange Eck.

FSG muss bis zum Ende zittern

In der Folge hatte die SGE noch eine Möglichkeit durch Lisa Koch, doch ihr Versuch ging vorbei (73.). Auf der anderen Seite verpasste es die FSG, namentlich in Person der insgesamt ebenfalls starken Julia Freund, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Weil sie gleich vier Topchancen ausließ (75., 84., 90., 90.+1), musste Haigerseelbach/Langenaubach zittern, ehe der verdiente Erfolg in einer fairen Partie fest stand.

FSG Haigerseelbach/Langenaubach: Diebel, Seelhof, Elisa Klein, Sarah Kristin Klein, Davids, Diehlmann, Freund, Michel, Bohl (58. Bernhardt, 73. Catharina Klein), Ritschel, Metz

SG Eschenburg: Moritz, Krebs (30. Noriega), Reh, Müller (62. Maier), Ann Kathrin Moos, Brandenburger, Stoll, Claes (70. Rebecca Moos), Hofheinz, Werthenbach, Koch

Schiedsrichter: Bruno Misamer (Breitscheid); Zuschauer: 150; Tore: 1:0 Gina Krebs (ET, 55.), 1:1 Natalia Stoll (59.), 2:1 Jasmin Michel (69.)

Text und Bilder: Jörg Michael Simmer

Letzte Pflichtsitzungen am 2. und 13. Juni

Am Montag (2. Juni) haben die Nachwuchsreferees aus dem Landstrich an der Dill die letzte Möglichkeit in der ausklingenden Saison, an einer Jung-Schiedsrichter-Sitzung teilzunehmen. Die Schiris tagen ab 18.45 Uhr im Sportheim des SV Oberscheld.

Die letzte reguläre Pflichtsitzung der zu Ende der gehenden Spielzeit findet am Freitag (13. Juni) im Sportheim des FC Hörbach statt. Beginn der Zusammenkunft ist um 18.15 Uhr.

Beide Zusammenkünfte können für die Schiedsrichter von Bedeutung sein, die ihr – laut HFV-Satzung – zu erfüllendes Soll an Pflichtsitzungen noch „aufstocken“ müssen.

Regionales Fußball-Turnier in Großen-Buseck

Am Samstag (14. Juni) kicken die Fußballer unter den heimischen Unparteiischen auf dem Sportgelände des FC Großen-Buseck um den regionalen Schiri-Fußball-Titel. Ausrichter des Wettstreits, der auf dem Kleinfeld und mit Sechser-Mannschaften ausgetragen wird, ist der Förderkreis der Schiedsrichtervereinigung Gießen. Los geht’s auf dem Busecker Rasenplatz um 13 Uhr.

Zu Ende geht die Saison 2013/2014 aus Sicht der Dillkreis-Schiris auf dem Sportgelände in Siegen-Eiserfeld. Am Samstag (21. Juni) finden dort ab 17 Uhr ein Fußballspiel gegen die Spielleiter der befreundeten Schiedsrichtervereinigung Siegen-Wittgenstein und eine anschließende Grillfeier statt. Mitte vergangenen Jahres waren die Siegener Schiris ihrerseits zum „Erstbesuch“ im Donsbacher Haselstadion zu Gast gewesen; damals hatten die Hausherren das freundschaftliche Kräftemessen gegen „Plate und Co.“ nach hartem Kampf mit 3:1 für sich entschieden (siehe Archivfotos).

Dillkreis-ÖMi Joachim Spahn berichtet über den jüngsten, überaus gelungenen Ausflug der heimischen Unparteiischen in die Leverkusener „BayArena“. Ferner stellt der „BfÖ“ der Dill-Referees den Leserinnen und Lesern der informativen Verbandszeitung das Patenmodell der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg ausführlich vor.

Das Monatsmagazin hat zudem ein besonderes Augenmerk auf die Hessenliga gerichtet, die für viel Gesprächsstoff in den vergangenen Wochen sorgte.

Hessens „Vize-Obmann“ wertet aktuelle Schiri-Statistik aus

Lesenswert ist zudem die aktuelle Schiedsrichter-Statistik, die der stellvertretende Verbandsschiedsrichterobmann Karsten Vollmar ausgewertet hat. Mit Blick auf die Zahlen gibt es Gründe zur Freude, aber auch einige schlechte Nachrichten zu berichten.

Die Seiten der Regionen sowie aktuelle Berichte aus allen Abteilungen – darunter auch ein Rückblick auf die beiden Halbfinalbegegnungen im Krombacher Hessenpokal – und die Rubrik „zurückgeblättert“ runden das Verbandsmagazin ab.

„Es wird einige Zeit brauchen, um die notwendigen Veränderungen herbeizuführen“, lautete der Ausblick von Verbands-Vize-Präsident Walter Biba, der die Zukunftsstrategie für den Amateurfußball den Verantwortlichen der drei Kreisfußballausschüsse vorstellte. Der DFB habe diesen Masterplan im Rahmen des Bundestages im Oktober 2013 beschlossen. Nunmehr, so Biba vorausschauend, müssten „der HFV und die anderen Landesverbände“ die Strategie zur Zukunftssicherung des Amateurfußballs umsetzen.

Info-Tour durch die Kreise geplant

In den kommenden Wochen – so der Vize-Präsident vorausschauend – werde der Verband all seine 32 Kreise besuchen, um mit seinen verantwortlichen Gremien an der Basis über den DFB-Masterplan und den daraus resultierenden HFV-Masterplan zu sprechen. Die Initiative von DFB und Landesverband gliedert sich in die Handlungsfelder Kommunikation, Entwicklung des Spielbetriebs und Vereinsservice und enthält verschiedene Maßnahmen, die die Zukunft des Amateurfußballs sichern sollen.

Um das bis 2016 zu realisierende Großvorhaben erfolgreich verwirklichen zu können, verfügt der Hessische Fußball-Verband mit Sebastian Fink seit wenigen Tagen über einen hauptamtlichen Mitarbeiter, der sich ganz dem HFV-Masterplan widmen wird. Gemeinsam mit dem bisherigen Leiter des „Referats Qualifizierung“ hatte auch Jennifer Braun den Weg in das Gutshof-Hotel gefunden. Sie ist für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des HFV zuständig.

„Vereine noch mehr in den Mittelpunkt der Arbeit rücken“

„Wir müssen die Vereine noch mehr in den Mittelpunkt unserer unterstützenden Arbeit rücken“, zeigte Walter Biba auf. Um zu wissen, was erforderlich sei, müssten die hauptamtlichen Mitarbeiter des Verbandes und der hessischen Gremien auf allen Ebenen „ihr Ohr noch mehr an der Basis haben“.

Neben einem weiteren Ausbau der ohnehin schon vielfältigen Angebote im Bereich des Vereinsservices plant der Hessische Fußball-Verband im Zuge des Masterplans eine Intensivierung des Vereinsdialogs („Runder Tisch mit den Vereinen“), die Installierung eines „Vorstandstreffs“ und – als eines der neuen Instrumente – „eine individuelle Vereinsberatung vor Ort“.

Wesentliche Beiträge zur Zukunftssicherung des Amateurfußballs erhofft sich der HFV-Vize-Präsident für Fußballentwicklung auch von einer Flexibilisierung des Spielbetriebs (Zweitspielrecht sowie Reduzierung der Spielerzahl und Einführung des „Norweger Modells“ bei den Senioren) und der schrittweisen Einführung neuer Online-Angebote (z.B. „Pass online“, „Live-Ticker“ in der Hessenliga zur Saison 2014/2015).

Weitere Impulse könnten Projekte zur Förderung der „Sicherheit im Amateurfußball“, ein Ausbau des Angebots im Bereich „Fußball für Ältere“ und die flächendeckende Einführung der so genannten „Fairplay-Liga“ im G- und F-Junioren-Bereich bringen.

HFV-Vize-Präsident Biba: „Wir müssen Seite an Seite stehen!“

In manchen Bereichen bestehe, so Biba, akuter Handlungsbedarf. „Wir müssen sehr schnell handeln“, sagte der Vizepräsident mit Blick auf die zunehmenden Probleme, die die Vereine bei der Aufrechterhaltung des Spielbetriebs auf unterster Ebene haben. Dabei zeigte sich der Funktionär bemüht, den Schulterschluss mit den Kreisfußballausschüssen zu üben und eine Art Aufbruchstimmung zu erzeugen. „Wir müssen bei der Umsetzung des Masterplans Seite an Seite stehen“, so der Aufruf des Vizepräsidenten an die Gremien um die Fußballwarte Martin Seidel (Dillenburg), Heinz Schmidt (Biedenkopf) und Reimund Bernhardt (Wetzlar). Es gelte, gemeinsam Wege zu finden, „um den Amateurfußball besser in Szene zu setzen“.

Abgerundet wurde die etwa dreistündige Informationsveranstaltung im „Gutshof Hotel“ mit einem intensiven Gedankenaustausch. Die Fußballausschüsse der drei Kreise gaben den Verantwortlichen des Verbandes dabei mehrere dringende Handlungsempfehlungen mit auf den Weg.

Relegation schleunigst wieder flächendeckend einführen!

So auch die eindringliche Bitte von Reimund Bernhardt, die Auf- und Abstiegsrelegation schnellstmöglich wieder flächendeckend und für alle Amateurklassen einzuführen. Der Wetzlarer Fußballwart mahnend: „Durch das Aussetzen der Relegation hat man den Vereinen die attraktivsten und einnahmeträchtigsten Spiele in der Saison weggenommen. Das muss schleunigst wieder geändert werden.“

Text und Bilder: Joachim Spahn

Im Mittelpunkt steht ein „4:4-Turnier“, das nach den Fair-Play-Regeln ausgetragen wird. Neben dem sportlichen Ergebnis geht auch das Verhalten der Mannschaften in die Turnierwertung ein. Eingeladen sind bereits aktive Spielerinnen und Mädchen, die es einmal werden möchten. Auch „gemischte Teams“ aus Vereinsspielerinnen und deren Freundinnen sind denkbar.

Der Spaß am Fußball steht im Vordergrund

Am „Tag des Mädchenfußballs“ soll allein der Spaß am Fußball im Vordergrund stehen. Auf Eltern, Geschwister, Zuschauer und Betreuer wartet ein umfangreiches Verpflegungsangebot. Ferner zeigen am 6. Juli die jüngsten Talente des Hessischen Fußball-Verbandes im Rahmen eines U10-Stützpunktturniers ihr Können.

Abgerundet wird die Veranstaltung, deren Motto „Fair gewinnt“ lautet, durch ein buntes Rahmenprogramm und eine Siegerehrung, an der alle Mannschaften teilnehmen. Los geht’s um 10 Uhr.

Anmeldungen interessierter Teams nimmt das Referat „Frauen und Mädchen“, Otto-Fleck-Schneise 4, 60528 Frankfurt, bis zum 23. Juni entgegen.

Bevor sich der erfahrene Gruppenliga-Referee und Hessenliga-Assistent jedoch mit der „Regel 11“ auseinandersetzte, konnten Wendland und sein Stellvertreter Florian Kunz im Domizil des FC Hörbach ihren Referee-Kollegen Bernd Hof ehren. Der 58-jährige Offenbacher hatte sich vor 20 Jahren der „schwarzen Zunft“ angeschlossen. Grund genug für das Führungsduo der Dillkreis-Schiedsrichter, ihren für den SSV Niederweidbach/Roßbach pfeifenden und seit Februar 1994 aktiven Kameraden gebührend auszuzeichnen.

„Eine der am meist diskutierten Fußball-Regeln“

Anschließend setzte sich Oliver Scharf, Schiedsrichter-Lehrwart im Nachbarkreis Wetzlar, etwa 75 Minuten lang mit dem Thema „Abseits“ – und damit mit einer der „auf dem Platz meist diskutierten Fußball-Regeln“ auseinander.

Der für den FC Burgsolms aktive Spielleiter und Funktionär rief seinen etwa 60 Zuhörern zunächst noch einmal die Voraussetzungen in Erinnerung, die für eine strafbare Abseitsstellung erfüllt sein müssen. „Das richtige Bewerten der Abseitssituationen ist für einen Schiedsrichter auf dem Platz nicht so einfach“, erläuterte Scharf.

Der Wetzlarer Kreis-Schiedsrichter-Lehrwart legte seinen Zuhörern daher ans Herz, auf ein gutes Stellungsspiel zu achten und auf dem Spielfeld vorhandene Linien als „Hilfsmarkierungen“ zu nutzen.

Scharf: „Pfeift nicht zu schnell!“

Unter Zuhilfenahme zahlreicher Videosequenzen verdeutlichte Scharf den Dillkreis-Schiris die Vorzüge der „Wait-and-See“-Technik. Der Aufruf des Referenten an sein Publikum: „Gebt Euch bitte Mühe, wartet mit einer Einschätzung der jeweiligen Situation ab und pfeift nicht zu schnell!“

Zu guter Letzt bat Scharf seine Zuhörer, sich fortwährend mit der jeweils gültigen Auslegung der Abseitsregel zu beschäftigen und aktuelle Anweisungen der Regelhüter zu beachten. „Um Abseitssituationen richtig einzuschätzen“, sei – auch seitens der Schiedsrichterassistenten – stets „volle Konzentration“ gefragt. Nur so könnten Schiris, egal auf welcher Ebene sie tätig seien, „zu einer einheitlichen Regelauslegung gelangen“.

Das Finale im „Krombacher Kreispokal“ zwischen dem Gruppenligisten SSV Langenaubach und Hessenliga-Aufsteiger TSV Steinbach geht am Mittwoch (28. Mai) ab 18.30 Uhr im Langenaubacher „Rombach“ über die Bühne.

Der neue Titelträger im Reserve-Kreispokal wird am Mittwoch (4. Juni) ab 18 Uhr im Niederschelder Lützelbachtal ermittelt. Dort stehen sich die zweiten Vertretungen der Hausherren und der SG Eschenburg gegenüber.

Frauen-Pokal-Endspiel am 21. Mai im „Oranier-Park“

Schon am Mittwoch (21. Mai) wird in Frohnhausen der neue Frauen-Kreispokal-Sieger ausgespielt: Das Finale zwischen der SG Haigerseelbach/Langenaubach und der SG Eschenburg wird um 19.30 Uhr im „Oranier-Park“ angepfiffen.