Winterfest 2009: Dillkreis-Schiedsrichter zeichnen 37 Unparteiische aus
Die stolze Zahl von 37 verdienten Spielleitern wird die Schiedsrichter-Vereinigung Dillenburg im Rahmen ihres Winterfestes am 31. Januar kommenden Jahres auszeichnen können.
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Die stolze Zahl von 37 verdienten Spielleitern wird die Schiedsrichter-Vereinigung Dillenburg im Rahmen ihres Winterfestes am 31. Januar kommenden Jahres auszeichnen können.
Im November 1957 war die erste Ausgabe des Heimatjahrbuches für den Dillkreis erschienen. Zuvor hatten Landrat Dr. Karl Rehrmann, Hauptlehrer Dr. Karl Löber und Verleger Paul Weidenbach in vielen Gesprächen die Weichen für die Herausgabe des Druckwerks gestellt, das aus dem Reigen historischer Veröffentlichungen im Landstrich an Lahn und Dill längst nicht mehr wegzudenken ist. Jetzt ist der 52. Jahrgang des „Heimatjahrbuchs für das Land an der Dill im Lahn-Dill-Kreis“ erhältlich. Ein Druckwerk, das auf 288 Seiten etwa 90 Beiträge umfasst – und das unter anderem lesenswerte Beiträge aus der Welt des Sports, darunter einen umfangreichen bebilderten Rückblick auf die Fußball-Saison 2007/2008 enthält.
Darauf, dass sich der Schiedsrichter-Beobachter bei seiner Tätigkeit ein möglichst „komplettes Bild“ von dem von ihm in Augenschein zu nehmenden Unparteiischen machen will, weist das wieder gewählte Mitglied des Verbandsschiedsrichterausschusses Ralf Viktora in einem lesenswerten Beitrag der neuen „Peifekopp“-Ausgabe (Ausgabe: Nummer 23, November 2008) hin, die am kommenden Mittwoch (29. Oktober) druckfrisch vorliegen soll.
Der Hessische Fußball-Verband hat den letzten Teil seiner großen Strukturreform vollzogen. Auf dem 31. Verbandstag in Grünberg votierten die Delegierten für eine komplette Neuordnung des Rechtswesens und stimmten für eine Umstrukturierung der Verbandsgremien. Ein Großteil der Entscheidungen wurde einstimmig getroffen. Als Obmann der Unparteiischen und damit als „Chef“ der hessischen Schiedsrichter wurde Gerd Schugard bestätigt.
Mit dem traditionellen Neulingslehrgang läuten die Unparteiischen der Schiedsrichter-Vereinigung Dillenburg ihre Aktivitäten im neuen Kalenderjahr ein. Das geht aus dem Terminplan der Dill-Schiris für das Jahr 2009 hervor, der nunmehr in endgültiger Form vorliegt.
Der 27-jährige Oberliga-Spielleiter brachte die Bedeutung der „Regelung“ für ein Fußball-Spiel treffend auf den Punkt: „Die Notbremse ist eine Situation im Spiel, in der es um viel geht“, erläuterte Christof Lepper (TuS Naunheim) anschaulich, als er jetzt im Sportheim des FC „Germania“ Hörbach vor rund 70 Unparteiischen der Schiedsrichter-Vereinigung Dillenburg über die „Notbremse“ referierte.
24 Seiten stark ist die neue Ausgabe der Schiedsrichter-Zeitung „Der Peifekopp“, die sich zurzeit auf dem Weg in die Druckerei befindet.
Im Januar 2008 hatte der Haigerer gemeinsam mit 27 anderen „Anwärtern“ erfolgreich die Prüfung abgelegt. Jetzt ist der 13-jährige Gymnasiast seit einem Dreivierteljahr Unparteiischer – Zeit genug, um eine erste Bilanz zu ziehen: „Es gab für mich bislang noch keinen Grund, vorzeitig als Schiedsrichter aufzuhören“, sagt Daniel Schneider (FC „Eintracht“ Haiger).
Fußball-Vereine, die etwas für die Erfüllung ihres Schiedsrichter-Solls tun müssen, haben auch im kommenden Jahr die Möglichkeit, geeignete Anwärter zu einem Schiri-Neulingslehrgang der SR-Vereinigung Dillenburg zu entsenden.
Beim Winterfest im Januar dieses Jahres hatte der für den SSV Eiershausen aktive Unparteiische noch mit den Spielleitern der Schiedsrichter-Vereinigung Dillenburg gefeiert. Jetzt trauern die Dill-Schiris um eines ihrer treuesten Mitglieder: Edwin Schneider ist tot.
