750 Spiele geleitet: Die Dillkreis-Schiedsrichter ehren Florian Kunz
Am 23. März 1997 hatte er sich der „schwarzen Zunft“ angeschlossen. Jetzt konnte Schiri Florian Kunz nach 14-jähriger Tätigkeit als Referee für die 750. Spielleitung geehrt werden.
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Am 23. März 1997 hatte er sich der „schwarzen Zunft“ angeschlossen. Jetzt konnte Schiri Florian Kunz nach 14-jähriger Tätigkeit als Referee für die 750. Spielleitung geehrt werden.
Die Trainer und Verantwortlichen, die sich um den Fußball-Nachwuchs im ehemaligen Dillkreis kümmern, stimmen in den nächsten Tagen die Termine für die Vorrunde ab.
Der „Erweiterte Lehrstab“ der Schiedsrichter-Vereinigung Dillenburg hat die nächsten drei Jung-Schiri-Sitzungen terminiert.
Das Thema, mit dem sich der „Erweiterte Lehrstab“ und die erschienenen Nachwuchsreferees auseinandersetzten, war fast so alt wie der Spielbetrieb im Landstrich an der Dill selbst. Mit dem „Spielberichtsbogen“ und der „Meldung“ befassten sich die Jung-Schiedsrichter der SR-Vereinigung Dillenburg im Rahmen ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause.
Die Botschaft, die der Vorsitzende der Dillenburger Trainervereinigung seinen etwa 60 Zuhörern mit auf den Weg gab, war eindeutig. „Ein Erwachsenentraining ist kein Kinder- und Jugendtraining“, schrieb Horst Klingelhöfer den Übungsleitern ins Stammbuch, die am Sonntagvormittag den Weg zum „Tag der Qualifizierung“ gefunden hatten. Hatte der Bickener anfänglich „noch Bammel gehabt, dass keiner kommt“, so erwiesen sich diese Befürchtungen als gänzlich unbegründet. Trotz der frühen Stunde gaben sich gleich mehrere Dutzend Nachwuchstrainer, die sich ehrenamtlich um Kinder im Bambini-, F- und E-Junioren-Alter kümmern, zu der etwa dreieinhalbstündigen Fortbildungsveranstaltung auf dem Kunstrasenplatz des TSV Bicken ein Stelldichein.
Mit dem Spielberichtsbogen befassen sich die Jung-Schiris der Schiedsrichter-Vereinigung Dillenburg bei ihrer Sitzung am kommenden Montag (8. August).
Die Bedeutung des Einsatzes hervorzuheben, den die Unparteiischen an der Basis erbringen – das ist das Ziel der Aktion „Danke, Schiri!“, die der Deutsche Fußball-Bund im Frühjahr dieses Jahres ins Leben gerufen hat. Im Rahmen der Initiative, die landes- und kreisweit umgesetzt wird, konnten am Freitagabend im Hörbacher Sportheim erstmals auch drei verdiente Unparteiische der Schiedsrichter-Vereinigung Dillenburg ausgezeichnet werden.
Die Dillkreis-Fußballer und seine Freunde gleichermaßen schätzen ihn wegen seiner stets offenen, hilfsbereiten und fröhlichen Art. Jetzt macht er die sechs Lebensjahrzehnte voll: In Wangerland an der Nordseeküste feiert Martin Seidel (Eisemroth), Fußballwart des Kreises Dillenburg, am kommenden Sonntag (31. Juli) gemeinsam mit seiner Frau Brigitte und den beiden erwachsenen Söhnen samt Familie den 60. Geburtstag.
Der Lehrstab der Schiedsrichter-Vereinigung Dillenburg lädt die Unparteiischen der Gruppenliga, interessierte Referees der Kreisoberliga sowie die Jung-Schiris für kommenden Samstag (30. Juli) zur obligatorischen Gespanneinteilung ein.
Als der Hessische Fußball-Verband und die Übungsleiter vor Ort im Vorjahr nach Niedergirmes baten, gab sich die stolze Zahl von rund 100 Übungsleitern auf dem Sportgelände des Wetzlarer Stadtteils ein Stelldichein. Eine ähnlich gute Resonanz erhofft sich der Vorsitzende der Trainervereinigung Dillenburg auch in diesem Jahr. „Für all die, die als Trainer oder Betreuer im Jugendbereich aktiv sind, müsste das eigentlich eine Pflichtveranstaltung sein“, sagt Horst Klingelhöfer mit Blick auf den „Tag der Qualifizierung“, der am Sonntag (7. August) auf dem Sportgelände des TSV Bicken am „Weißen Stein“ über die Bühne geht.
