„Dieser Tag der Qualifizierung findet in diesem Jahr zum dritten Mal zeitgleich in zwölf hessischen Fußballkreisen statt, erläuterte Klingelhöfer. Seine Überzeugung: „Die besten Trainer müssen an der Basis aktiv sein.“
„Wir verlieren zu viele Talente“
Gemeinsam mit seinen Trainer-Kollegen Karl-Otto Mank und Steffen Hardt sowie dem Lehrstab der Schiedsrichter-Vereinigung Dillenburg hatte der heimische „Koordinator für Qualifizierung“ ein anspruchsvolles Programm vorbereitet, das den erschienenen Jugendbetreuern eine Vielzahl von Anregungen und Hilfen für ihre Arbeit in den Heimatvereinen mit auf den Weg gab. „Wir verlieren zwischen dem Bambini- und dem A-Jugend-Alter einfach zu viele Talente“, machte Klingelhöfer deutlich.
Der „Tag der Qualifizierung“ am „Weißen Stein“ in Bicken war insbesondere für die Trainervereinigung Dillenburg und ihre etwa 80 Mitglieder ein willkommener Anlass, um für den „Lehrgang Basiswissen“ zu werben, der noch in diesem Monat auf dem Sportgelände in Oberscheld beginnen soll.
„Es wäre schön, wenn sich etwa 20 Jugendtrainer finden würden, die die 40 Unterrichtseinheiten absolvieren wollen“, sagte der „Koordinator für Qualifizierung“ vorausschauend. Der „Lehrgang Basiswissen“ richtet sich an Trainer und Betreuer, die sich um Kinder- und Jugendliche vom Bambini- bis zum A-Junioren-Alter kümmern. Die Module „Profil Kinder“ und „Profil Jugend“, die dem „Basiswissen Lehrgang“ folgen, sollen 2012 angeboten werden.
Hoher Praxisanteil
Besonders attraktiv wurde der „Tag der Qualifizierung“ durch den hohen Praxisanteil, für den Karl-Otto Mank und Steffen Hardt unterstützt von einer Reihe fußballbegeisterter Nachwuchskicker Sorge trugen. „Ich hoffe, dass ich Ihr Interesse für eine qualifizierte Ausbildung und den Erwerb eines Trainerscheins wecken kann“, so Mank an die Adresse der Jugendtrainer. Allerdings müssten sich die Nachwuchsbetreuer auch darüber im Klaren sein, dass „ein Ausbildungsschein noch lange kein Freifahrtschein für Erfolg“ sei.
Während Steffen Hardt und Karl-Otto Mank mit Groß und Klein Inhalte aus den Kurzschulungen „Kleine Spiele“ sowie „Bambini bis E-Junioren“ absolvierten, absolvierten Sebastian Müller und Roland Horschitz (beide Schiedsrichter-Vereinigung Dillenburg) mit ihren interessierten Zuhörern einen Workshop unter dem Motto „Regelwissen light“. Besonderheiten bei Spielleitungen im Juniorenbereich wurden vom Lehrstab der Dill-Schiris ebenso aufgearbeitet wie die Frage, was ein Jugendtrainer tun kann, wenn kein geprüfter Unparteiischer zum Spiel kommt.
„Im Trainerbereich lernt man so schnell nicht aus“
„Im Trainerbereich lernt man so schnell nicht aus“, lautete schließlich die Erkenntnis, die alle Beteiligten am Ende des rundum gelungenen „Tages der Qualifizierung“ in Bicken verband. Anmeldungen für den „Lehrgang Basiswissen“, dessen Start für den 21. August geplant ist, werden per E-Mail an frank_dalwigk@gmx.de entgegengenommen. Die 40 Unterrichtseinheiten finden vermutlich sonntags von 9 bis 12 Uhr sowie montags von 18 bis 21 Uhr statt.






Hinterlasse einen Kommentar
An der Diskussion beteiligen?Hinterlasse uns deinen Kommentar!