Der Lehrgang in Grünberg bot vielen talentierten Schiedsrichtern erstmals die Möglichkeit, Gespann-Erfahrungen zu sammeln.

Die Möglichkeit, seine ersten Erfahrungen als Gespann-Schiedsrichter zu sammeln, bot sich jetzt dem Ewersbacher Kreisoberliga-Referee Jakob Pfeifer (19) in Grünberg.

Im Rahmen des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ fand auf dem Gelände der HFV-Sportschule in Grünberg der Landesentscheid statt. Teilnehmer waren Schulen aus ganz Hessen – deren Mannschaften das gemeinsame Ziel verband, zum Bundesentscheid nach Berlin zu fahren.

Jakob Pfeifer: „Das Ziel Berlin galt zwar nicht für die Schiedsrichter, aber auch wir durften uns freuen, teils neue Erfahrungen zu sammeln.“

Die meisten Unparteiischen hatten zuvor noch keine Spiele im Gespann geleitet. An zwei Tagen, an denen die Schüler in den jeweiligen Jahrgängen gegeneinander antraten, konnte der Referee-Nachwuchs als Schiedsrichter und Assistent fungieren. Dabei wurden sie von erfahrenen Schiedsrichtern gecoacht.

Einige Spiele wurden gefilmt. Die Erkenntnis des 19-jährigen Kreisoberliga-Referee: „Das ermöglichte neue Blickwinkel.“ Interessant, so Pfeifer, sei vor allem gewesen, sich „einmal selbst beim Pfeifen sehen zu können“.

Jeweils morgens und abends stand ein „Briefing“ unter Leitung von Verbandslehrwart Andreas Schröter an; ferner erfolgte ein Austausch zu Schwerpunktthemen wie „Stellungsspiel“ und „Laufwege“.

Schließlich wurden einige Videoszenen analysiert und bewertet. Die abschließende Einschätzung des für die SG Dietzhölztal und den TV Ewersbach aktiven Spielleiters: „Persönlich hat mir der Lehrgang für meine Spielleitungen auf jeden Fall geholfen.“

Ebenfalls bereichernd sei der Austausch mit anderen Kameraden und den Coaches gewesen. „Insgesamt war es ein absolut empfehlenswerter Lehrgang.“

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