Die Unparteiischen der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg treffen sich am Freitag (8. Dezember) zur letzten Pflichtsitzung des ausklingenden Kalenderjahres.

Im Zuge der Zusammenkunft werden die frisch gebackenen Kreis-Sieger der DFB-Aktion „Danke Schiri!“ geehrt.

Ausgezeichnet werden Svenja Schmidt (Kategorie: „Frauen“), Manfred Hees („Ü50“) und Sebastian Müller („U50“).

Ferner wird die neueste Ausgabe der Schiri-Zeitung „Der Peifekopp“ verteilt.

Beginn der Veranstaltung im Domizil des Fußball-A-Ligisten FC „Germania“ Hörbach ist um 18.15 Uhr.

Bestürzung im Lager der heimischen Unparteiischen: Klaus Schwedes, Ehrenmitglied der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg (auf dem Bild in der Mitte), ist am 26. Oktober im Alter von 77 Jahren verstorben.

Der Steinbrückener hatte sich am 1. Mai 1964 der „schwarzen Zunft“ angeschlossen. Der Verstorbene machte sich als Referee vor allem um die Förderung jüngerer Spielleiter verdient und war einer der eifrigsten Betreuer frisch gebackener Jung-Schiris im Rahmen des Schiedsrichter-Patenmodells.

Für sein jahrzehntelanges Wirken zugunsten der Unparteiischen ernannte ihn die Schiedsrichtervereinigung Dillenburg 2014 zum Ehrenmitglied und verlieh ihm somit die höchste Auszeichnung, die die Spielleiter aus dem Landstrich an der Dill zu vergeben haben. Als Referee wirkte Klaus Schwedes für den SSV „Rot-Weiß“ Steinbrücken.

Im Rahmen seines ehrenamtlichen Engagements war er zudem von 1972 bis 2011 als Mitglied der Gemeindevertretung tätig. Mit ganzer Leidenschaft setzte er sich für das dörfliche Zusammenleben und die Belange der örtlichen Vereine ein, deren Nachwuchsförderung ihm ein herausragendes Anliegen war.

Seine Verdienste um das Wohl des Gemeinwesens wurden 1990 mit der Verleihung des Ehrenbriefes des Landes Hessen gewürdigt. 2005 erhielt Klaus Schwedes den Ehrenring der Gemeinde Dietzhölztal. Seit 2001 führte er die Bezeichnung „Ehrengemeindevertreter“.

Eine besondere Würdigung erfuhr sein vielfältiges Wirken im Jahr 2015, als Klaus Schwedes den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland entgegennehmen konnte.

„Ob als ehemaliger Vorsitzender, Ehrenvorsitzender oder Ehrenmitglied – Klaus Schwedes wird in unseren Reihen eine große Lücke hinterlassen“, heißt es in einem gemeinsamen Nachruf des SSV Steinbrücken, des Männergesangvereins „Liederkranz“ Steinbrücken und der Freiwilligen Feuerwehr Steinbrücken. Die Sportler, Liedgut-Freunde und Brandbekämpfer bestürzt: „Wir verlieren einen liebenswerten, freundlichen und hilfsbereiten Menschen und Freund, der trotz gesundheitlicher Rückschläge mit beispiellosem Engagement in unseren Vereinen tätig war.“

Klaus Schwedes wurde am 1. November auf dem Friedhof in Steinbrücken zu Grabe getragen. Das Mitgefühl des Kreisschiedsrichterausschusses und der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg gilt der Ehefrau des Verstorbenen und seinen Kindern.

Die heimischen Unparteiischen trauern mit der Familie des verstorbenen Ehrenmitglieds und werden Klaus Schwedes ein ehrendes Andenken bewahren.

Text: Joachim Spahn/Foto: Archiv

Die Würdigung der Leistungen, die die in den Kreisen und an der Basis tätigen Unparteiischen allwöchentlich vollbringen – das hatte sich der Deutsche Fußball-Bund mit der 2011 erstmals durchgeführten Aktion „Danke Schiri!“ vorgenommen, die nun ein weiteres Mal aufgelegt wird.

Wie in den letzten Jahren sollen in den Kreisen, Landesverbänden und bundesweit in den Kategorien „Frauen“, „U50“ und Ü50“ drei Referees geehrt werden, die sich seit Jahren überdurchschnittlich im Schiedsrichter-Wesen engagieren und sich darüber hinaus durch soziales Engagement und Teamfähigkeit ausgezeichnet haben.

Für die Beteiligten auf allen Ebenen ist die Wiederholung der Aktion eine gute Chance zur positiven Darstellung des Schiedsrichter-Amts in der Öffentlichkeit. Mit der Initiative soll zugleich die Wertschätzung für die Menschen ausgedrückt werden, die sich in ihrer Schiedsrichter-Gruppe vor Ort für eine wertorientierte Gemeinschaft engagieren.

Wer aber kommt für eine Ehrung in Frage? Auswahl-Kriterien sind die Anzahl geleiteter Spiele, die Dauer der Zugehörigkeit zur „schwarzen Zunft“, das Engagement in der Gruppe sowie die Helfer-Tätigkeit für junge Schiedsrichter. Eine Rolle, wem die Auszeichnung zuteil werden könnte, spielen zudem der Beitrag zur Schiedsrichter-Werbung, die Mitarbeit bei Lehrgängen und Lehrabenden, sozialer Einsatz, und besonders positives Team-Verhalten.

Nun hat der heimische Schiedsrichterausschuss die drei Unparteiischen ausgewählt, die in der Saison 2017/2018 im Zuge der „Danke Schiri!“-Aktion geehrt und als Kreissieger an den Hessischen Fußball-Verband gemeldet werden sollen.

Die Preisträger heißen Svenja Schmidt (Frauen/TSV Offenbach), Sebastian Müller (U50/SSC Burg) und Manfred Hees (Ü50/TSV Bicken).

Svenja Schmidt tritt die Nachfolge von Anke Gottfried, Dagmar Jung und Svenja Hinkelmann an, die die Dill-Schiris in der Kategorie „Frauen“ zuletzt geehrt hatten. Die 17-jährige Unparteiische, die 2013 ihre Schiedsrichter-Prüfung bestand, pfeift für den TSV „Jahn“ Offenbach.

Sebastian Müller ist als Referee bis zur Fußball-Gruppenliga aktiv und mittlerweile eines der dienstältesten Mitglieder des Dillenburger Kreisschiedsrichterausschusses. Seit 2012 kümmert sich der 36-Jährige als verantwortlicher Kreis-Lehrwart um die Ausbildung und Fortbildung der Dillkreis-Schiedsrichter. Müller „beerbt“ als Gewinner der DFB-Aktion „Danke Schiri!“ seinen Vorgänger Christopher Bastian.

Manfred Hees tritt als „Ü50“-Preisträger die Nachfolge von Ilias Tilentzidis an. Der für den TSV Bicken aktive, 65-jährige Spielleiter war in der Vergangenheit einer der rührigsten Jung-Schiri-Paten der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg und betreut seit vielen Jahren gemeinsam mit Roland Schmidt die Fußball-Mannschaft der Dillkreis-Referees.

Die Auszeichnung der frisch gebackenen Kreissieger wird im Zuge der Schiedsrichter-Pflichtsitzung am 8. Dezember (Freitag/18.15 Uhr) im Sportheim des FC Hörbach erfolgen.

Mehr Infos: Kreisschiedsrichterausschuss Dillenburg, Joachim Spahn, Tel. (02778) 6999396, E-Mail joachim-spahn@t-online.de.

Foto: Jürgen Reichel/Text: Joachim Spahn

Gemeinsam mit Lahn-Dill-Landrat Wolfgang Schuster und Herborns Bürgermeister Hans Benner stellten sich die Gewinner und Platzierten der diesjährigen Ehrenamtsaktion auf Kreisebene dem Fotografen. (Foto: Spahn)

Im Vorjahr hatte das Führungsgremium der heimischen Kicker Matthias Bernhardt, den „Vereinschef“ des SV Herborn, nach jahrzehntelangem freiwilligem Engagement zugunsten des Fußballsports zum Gewinner der längst traditionellen Aktion gekürt. Jetzt steht der Sieger des 2017-er „DFB-Ehrenamtspreises auf Kreisebene“ fest.

Wie Martin Seidel, Fußballwart im Landstrich an der Dill und seit vielen Jahren Beauftragter für das Ehrenamt im heimischen Raum mitteilte, tritt Klaus Zimmermann (TuSpo Beilstein) die Nachfolge Bernhardts an. Die Auszeichnung des neuen Kreisehrenamtssiegers wird am 5. Dezember (Dienstag) im TuSpo-Sportheim erfolgen. Die Feierstunde im Domizil des Kreisoberligisten beginnt um 18 Uhr.

Insgesamt hatten die Dillkreis-Vereine bis zum 30. September zwölf Funktionäre und Funktionärinnen für die Auszeichnung vorgeschlagen. Die „DFB-Aktion Ehrenamt“ kann 2017 immerhin ihr 20-jähriges Bestehen feiern.

Neben Klaus Zimmermann werden im Rahmen der Feierstunde am internationalen „Tag des Ehrenamts“ Sara Metz (SSV Haigerseelbach), Carsten Hartmann (TSV Eibach), Volker Gisevius (FC Niederrroßbach) und Markus Weil (SSV Eiershausen) geehrt. Sie landeten bei der Abstimmung innerhalb des Kreisfußballausschusses auf den Rängen zwei bis fünf.

Zum neuen Gewinner der Aktion „Junge Fußballhelden“ avancierte Yannick Hardt (SSC Burg). Er wird am 5. Dezember in Beilstein ebenso geehrt und tritt die Nachfolge von Christopher Müller (SSV Wissenbach) an.

Im Zentrum der DFB-Ehrenamtskampagne steht die Würdigung der freiwilligen und unentgeltlichen Tätigkeit im Fußballsport. Von der Auszeichnung verdienter Funktionärinnen und Funktionäre erhoffen sich die Initiatoren unter anderem einen Image-Gewinn für das Ehrenamt sowie eine Anerkennung der Arbeit, die die freiwilligen Helferinnen und Helfer leisten, in der Öffentlichkeit und die Gewinnung neuer Kräfte für die Vereinsarbeit.

Weitere Informationen und Kontakt: Martin Seidel, Fußballwart des ehemaligen Dillkreises und Kreisehrenamtsbeauftragter, Steingasse 8, 35768 Siegbach-Eisemroth, E-Mail mbseidel@t-online.de.

Der Fußballkreis Dillenburg hat elf neue Schiedsrichter. Gemeinsam mit den Lehrgangsleitern Sebastian Müller (re.) und Roland Horschitz (li.) stellten sich die frisch gebackenen Spielleiter dem Fotografen. Es fehlt Manfred Pevestorf (SSV Wissenbach). (Foto: Joachim Spahn)

Zu Beginn der Saison 2005/2006 hatten die Verantwortlichen im Dillenburger Kreisschiedsrichterausschuss (KSA) die Initiative erstmals ins Leben gerufen – jetzt hat das Führungsgremium der heimischen Unparteiischen die neueste Auflage an den Start gebracht: Das 12. Schiedsrichter-Patenmodell im Landstrich an der Dill läuft!

Von der Aktion erhofft sich KSA einen längeren Verbleib der frisch gebackenen Referees in der „schwarzen Zunft“, die den jüngsten Schiedsrichter-Neulingslehrgangs absolviert haben. Nach der Ausbildungsveranstaltung im August in Herborn hatte der Kreis-Schiri-Ausschuss immerhin elf „Neueinsteiger“ in seinen Reihen willkommen heißen.

Um zehn dieser frisch gebackenen Spielleiter werden sich nunmehr acht erfahrene Betreuerinnen und Betreuer kümmern. Die so genannten  „Paten“ betreuen den gerade ausgebildeten Unparteiischen insbesondere während der ersten Spielleitungen, können bei kritischen Situationen vor Ort klärend zugunsten des jungen Schiedsrichters eingreifen und unter anderem Störenfriede beruhigen, deren Kritik an den Nachwuchs-Schiris überhandnimmt oder allzu unsachlich ausfällt.

Darüber hinaus hilft der Pate dem ihm anvertrauten Nachwuchsreferee, mit Kritik umzugehen, baut ihn nach unerfreulichen Vorfällen wieder auf bereitet ihn auf seine Spielleitungen gezielt vor. Auch gemeinsame Anfahrten zu Pflicht- oder Jung-Schiedsrichter-Sitzungen und zu Spielleitungen sind denkbar.

Ziel des Patenmodells ist es unter anderem, die hohe Zahl der Anfänger zu senken, die in den ersten eineinhalb Jahren nach dem Absolvieren des Neulingslehrgangs die Pfeife aus Frust und Ärger oder wegen fehlender Motivation und dem Nichtvorhandensein eines persönlichen Ansprechpartners aus den Reihen der Schiedsrichtervereinigung wieder aus der Hand legen und der schwarzen Zunft so trotz intensiver und aufwendiger Ausbildung frühzeitig verloren gehen.

Kontakt: Joachim Spahn, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kreisschiedsrichterausschuss Dillenburg, Moselstraße 3, 35768 Siegbach-Eisemroth, E-Mail: joachim-spahn@t-online.de. Tel. (02778) 6999396.

„Sie bringen sich vor Ort positiv ein.“ Auf Initiative der Koordinationsstelle für Flüchtlingssport im Sportkreis Lahn-Dill und der Sportjugend Hessen trafen sich jetzt die ehrenamtlich tätigen „Sport-Coaches“ der heimischen Städte und Gemeinden zu einer Regional-Tagung in Niederweidbach. Das Landesprogramm „Sport und Flüchtlinge“ soll auch 2018 fortgesetzt werden.

Sport spricht alle Sprachen! Dieser Erkenntnis folgte das Hessische Ministerium des Inneren und für Sport, als es im Jahr 2016 das Programm „Sport und Flüchtlinge“ initiierte. Wichtige Multiplikatoren an der Basis sind die ehrenamtlichen tätigen „Sport-Coaches“ der Städte und Gemeinden, die Flüchtlingen und „Neubürgern“ vor Ort das Ankommen erleichtern sollen. Jetzt trafen sich die „Sport-Coaches“ aus dem Lahn-Dill-Kreis im Niederweidbacher Dorfgemeinschaftshaus zu einem etwa dreistündigen Gedankenaustausch.

Claudia Göbel (Koordinationsstelle für Flüchtlingssport im Sportkreis Lahn-Dill) freute sich, 14 der 19 heimischen Sport-Coaches, Netzwerkpartner, Menschen mit Fluchthintergrund sowie Vertreter von Vereinen zur „Regional-Tagung“ willkommen heißen zu können. Besonders begrüßte Göbel zudem Brigitte Hermann (Sportjugend Hessen), Bischoffens Bürgermeister Ralph Venohr und den Vorsitzenden des Sportkreises Lahn-Dill, Eberhard Göbel.

„Sie machen bei etwas mit, was uns für die Zukunft voran bringt“, sagte der „Sportkreis-Chef“ und dankte den „Sport-Coaches“, deren Aufgabe es ist, den Kontakt zwischen Flüchtlingsinitiativen, Sportvereinen, Verantwortlichen der Asylbetreuung und den Flüchtlingen aufzubauen und die Fäden zusammenzuhalten. Eberhard Göbel anerkennend: „Sie bringen sich vor Ort positiv ein. Dafür dankt Ihnen der Sportkreis sehr herzlich.“

Bischoffens Bürgermeister Ralph Venohr freute sich in einem Grußwort, dass „das Land Hessen die integrative Kraft des Sportes genutzt“ habe, um Menschen mit Fluchthintergrund das Ankommen zu erleichtern. Bischoffen selbst zähle seit etwa einem Jahr zu den 243 hessischen Städten und Gemeinden, die sich am Programm „Sport und Flüchtlinge“ beteiligen. Venohrs Ausblick: „Wir sind hier erst am Anfang. Auf uns warten noch viele Aufgaben.“

Brigitte Hermann stellte den rund 30 Tagungsteilnehmern noch einmal aktuelle Inhalte des Landesprogramms vor, für dessen Umsetzung die „Sportjugend“ im Landessportbund Hessen zuständig ist. Hessenweit, so Hermann, seien 320 „Sport-Coaches“ vor Ort aktiv, die als Mittler zwischen den Vereinen auf der einen sowie den Städten und Gemeinden auf der anderen Seite fungieren. „Sport-Coaches“ seien in der Regel „lokal vernetzt“ und „vielfältig engagiert“.

Für Städte und Gemeinden, in denen Sportvereine und andere Träger Sport- und Bewegungsangebote für Flüchtlinge initiieren und die Integration der „Neubürger“ vorantreiben wollten, ständen in diesem Jahr landesweit 1,7 Millionen Euro zur Verfügung.

„Die Sport-Coaches konnten schon viele geeignete Angebote für Geflüchtete und Einheimische ins Leben rufen“, resümierte die Sportjugend-Koordinatorin für West- und Mittelhessen. Mittlerweile gebe es „in fast allen Sportarten Beispiele für eine gelungene Integration von Flüchtlingen“. Die Funktionsträger an der Basis – so die Vertreterin der Sportjugend weiter – würden „wichtige Kontaktmöglichkeiten zwischen Geflüchteten und der lokalen Bevölkerung auf den Weg bringen“.

Vor diesem erfolgreichen Hintergrund habe sich das Hessische Ministerium des Inneren und für Sport dazu entschieden, das Programm auch 2018 fortzusetzen.

Im weiteren Verlauf der Zusammenkunft am Donnerstagabend befassten sich die Beteiligten mit regionalen „Best Practice“-Beispielen aus Wetzlar und Solms, brachten ihre Wünsche an die Sportjugend Hessen sowie an die Städte und Gemeinden für das Jahr 2018 vor – und bedankten sich bei den Initiatoren des Treffens für die gute Möglichkeit, sich mit anderen Gleichgesinnten über deren Erfahrungen bei der Arbeit vor Ort auszutauschen.

Kontakt: Koordinierungsstelle für Flüchtlingssport im Sportkreis Lahn-Dill, Claudia Göbel, Tel. (02772) 5835479, E-Mail fluechtlingssport@skld.de. Sportjugend Hessen, Brigitte Hermann, Tel. (06441) 979615, E-Mail Hermann@sportjugend-hessen.de.

Text: Joachim Spahn/Bild: privat

 

Im Domizil des FC „Germania“ Hörbach findet am Freitag (13. Oktober) die monatliche Pflichtsitzung der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg statt.

Unentschuldigtes Fehlen wird laut Satzung bestraft.

Beginn der Zusammenkunft im Sportheim des A-Ligisten ist um 18.15 Uhr.

Um das Thema "Konfliktkompetenz Im Fußball" geht es bei einer Kurzschulung in Wissenbach am 23. Oktober.

„Was kann ich tun, um Konflikte im Team zu vermeiden?“ – eine Antwort auf diese und andere Fragen erhalten Vereinsvertreter, die sich zu einer dezentralen Kurzschulung am Montag (23. Oktober) in Wissenbach anmelden.

„Konfliktkompetenz im Fußball“ ist der Leitgedanke der Zusammenkunft, die unter Leitung von Joachim Bessier steht. Initiatoren des Treffens, das um 18.30 Uhr im Vereinsheim des SSV Wissenbach beginnt, sind der Hessische Fußball-Verband sowie die Sozialstiftung des Hessischen Fußballs.

Joachim Bessier will den Beteiligten das „Handwerkszeug“ für ein friedliches und offenes Miteinander vermitteln. Zur Sprache kommen sollen auch interkulturelle Fragestellungen – auch vor dem Hintergrund, dass viele Vereine in jüngster Vergangenheit eine Vielzahl von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund aufgenommen haben.

Für die Vereine ist die Teilnahme an der Kurzschulung in den Jahren 2016 bis 2018 eine Pflichtveranstaltung. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Wissenbach ist auf 20 begrenzt.

Anmeldungen sind auf der Homepage des Hessischen Fußball-Verbands möglich.

Mehr Informationen: Udo Schmidt, Jugendbildungsbeauftragter im Fußballkreis Dillenburg, Tel. (02778) 69059, E-Mail udo-schmidt72@gmx.de.

Im Fußball-Kreispokal stehen die Spiele der dritten Runde fest.

Im Fußball-Kreispokal sind die ersten Mannschaften bereits dabei, ihre Spieltermine für die dritte Runde zu vereinbaren.

Pokalspielleiter Roland Paul und seine Kollegen aus dem Kreisfußballausschuss legten bei einer Zusammenkunft im „Burger Hof“ als Zeitfenster für die Drittrundenspiele den 18. Oktober bis 1. November fest. „Spieltermine nach dem 1. November werden nicht genehmigt“, hob Roland Paul hervor. Die vereinbarten Termine sind ihm bis zum 1. Oktober zu melden.

In der dritten Runde kommt es zu einer ganzen Reihe von interessanten Nachbarschaftsduellen: SV Gusternhain – TuS Driedorf, ESV Herborn – TSV Bicken, SSV Sechshelden – SV Eisemroth, SG Kalteiche – SSV Langenaubach, SSC Burg – VfL Fellerdilln, SV Herborn – SV Uckersdorf, SG Roßbachtal – SG Dietzhölztal, SG Hammerweiher – SG Eschenburg.

Mit dem „Auftreten des Schiedsrichters in der Öffentlichkeit“ befasste sich Dillkreis-„ÖMi“ Joachim Spahn (Siegbach-Eisemroth) bei der Pflichtsitzung der Unparteiischen in Sechshelden. (Foto: privat)

Unparteiische, die auf dem Platz aktiv sind, vertreten nicht nur sich, sondern die gesamte „schwarze Zunft“! Diese Botschaft gab Joachim Spahn, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit (BfÖ), den Spielleiterinnen und Spielleitern mit auf den Weg, die jetzt den Weg zur Schiedsrichter-Pflichtsitzung ins Sportheim des SSV „Alemannia“ Sechshelden gefunden hatten.

Der Eisemrother Funktionär befasste sich vor rund 70 Zuhörern nicht nur mit dem Patenmodell, das der Kreis-Schiri-Ausschuss in dieser Saison bereits zum 12. Male auflegt. Der „ÖMi“ der Dillkreis-Referees, nunmehr im dritten Jahr als Beobachter tätig, befasste sich vor allem auch mit dem „Auftreten des Schiedsrichters in der Öffentlichkeit“.

Spahn rief die heimischen Schiris dazu auf, eigene Schiri-Kollegen „nicht in den Senkel zu stellen, wenn man beispielsweise selbst als Spieler aktiv“ sei oder als Zuschauer am Rande des Sportplatzes weile. Der BfÖ mahnend: „Wir erwarten eine gewisse Solidarität mit Euren Schiedsrichter-Kameraden.“

Zum ordentlichen Auftreten eines Unparteiischen würden eine rechtzeitige Anreise zum Spielort, eine saubere und komplette Schiri-Kluft sowie ein souveräner Umgang mit den Vereinsverantwortlichen und den Spielern ebenso zählen wie ein freundlicher Umgang mit den sogenannten „Vereins-Schiedsrichter-Assistenten“ und eine sehr gute Kenntnis der aktuellen Regeln.

Der für den TSV Eibach tätige „BfÖ“ bat seine Zuhörer, bei der Spielleitung „die Grenze zwischen Selbstbewusstsein und Arroganz zu beachten“ und „vor, während und nach dem Spiel keine überflüssigen Kommentare“ abzugeben. Wünschenswert seien zudem eine laute und deutliche hörbare Pfeife und „eine klare und deutliche Zeichen- und Signalgebung, in welche Richtung das Spiel fortzusetzen“ sei. Schließlich sollten sich Schiedsrichter nicht zu schade sein, „auch einmal einen Fehler einzuräumen“, wenn man sich offensichtlich geirrt habe.

Nach dem Referat seines KSA-Kollegen hieß der stellvertretende Obmann Rolf Weichbold die elf frisch gebackenen Referees willkommen, die den jüngsten Neulingslehrgang in Herborn erfolgreich absolviert hatten, und händigte ihnen die Schiri-Ausweise aus. Durch das knappe Dutzend an „Zugängen“ stehen nunmehr 133 aktive Unparteiische in den Reihen der 1920 gegründeten Schiedsrichtervereinigung Dillenburg.

Die nächste Pflichtsitzung der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg findet am Freitag (13. Oktober), 18.15 Uhr, im Sportheim des FC „Germania“ Hörbach statt.