Spannende Tage in der Auto-Stadt

Die Fahrt der fast 50-köpfigen Reisegruppe in die Autostadt hatten Horst Klingelhöfer, Wolfgang Waldschmidt, Martin Henss und Frank Dalwigk – allesamt Vorstandsmitglieder der Trainervereinigung – hervorragend organisiert. So erlebten die Übungsleiter aus dem Landstrich an der Dill und einige Gäste zwei spannende Tage in der Auto-Stadt.

Als Gäste des VfL Wolfsburg wurden die Übungsleiter von Achim Sarstedt, dem Sportlichen Leiter der VfL-Nachwuchsabteilung, betreut. Sarstedt erwies sich bei seinem Einführungsvortrag als exzellenter Kenner des Bundesligageschehens. Vor seiner Berufung zum Sportlichen Leiter war er 16 Jahre (1991 bis 2007) Co-Trainer von Volker Finke beim SC Freiburg gewesen. 2011 wechselte Sarstedt in den Nachwuchsbereich der „Wölfe“.

Der Traum vom Profi-Kicker

Der Leiter der Nachwuchsabteilung gewährte interessante Einblicke in die professionelle Jugendarbeit der Bundesligavereine – und zeigte auf, welche Belastungen Nachwuchsfußballer in Kauf nehmen, um sich ihren Traum vom Profi-Kicker zu erfüllen.

Dann hatten die Mitglieder der Trainervereinigung Dillenburg die Möglichkeit, das VfL-Jugendleistungszentrum mit Internat sowie die komfortablen Sportanlagen der Nachwuchsabteilung mit vier Rasenplätzen und einem Kunstrasenplatz zu besichtigen. Auch ein Blick in den Trainingsalltag des Wolfsburger Nachwuchses war möglich, da die U17- Mannschaft des Bundesligisten-Spitzenteams gerade eine Einheit absolvierte. Den Abschluss des ersten Ausflugstages bildete ein gemütlicher Abend.

Am nächsten Tag waren die Fußball-Trainer aus dem Landstrich an der Dill Gast von VW – dem „Hauptsponsor“ des VfL. In der Volkswagen-„Autowelt“ nahmen die Ausflügler nach einer Führung auch das Mittagessen ein.

Den Höhepunkt des zweitägigen Ausflugs bildete der Besuch des Bundesligaspiels zwischen dem VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund. Die Dillkreis-Trainer sahen eine spannende und hochklassige Partie, die mit einem glücklichen 2:1-Heimsieg für die Hausherren endete.

Text und Bild: Helmut Metz

Die Auszeichnung des verdienten Unparteiischen, der seit dem 26. März 1995 Schiri ist, wird der Kreisschiedsrichterausschuss Dillenburg am Samstag (30. Mai) vor dem B-Liga-Reserve-Spiel zwischen der SG Lixfeld/Hirzenhain II und der SG Kalteiche II vornehmen.

Klaus Klein leitet heute Spiele bis zur Kreisliga A und ist – so Obmann Florian Kunz erläuternd – „auch bei den Austauschkreisen ein jederzeit gern gesehener Schiedsrichter, der sich durch seine angenehme Art und sein freundliches Wesen hohe Sympathien erworben hat“.

Die Ehrung des rührigen Schiris wird direkt vor Beginn der Partie am 30. Mai, 13.30 Uhr, auf dem Hirzenhainer Sportgelände vorgenommen.

Florian Kunz, Obmann der Dill-Schiris, bedauernd: „Dieser Schritt ist umso beklagenswerter, da immer wieder durch Mitglieder gefordert wird, gesellige Veranstaltungen zu offerieren. Die gemachten Angebote stoßen allerdings auf derart wenig Interesse, dass wir hiervon in näherer Zeit Abstand nehmen werden.“

Leistungsprüfung im „Haselstadion“ beginnt um 14.30 Uhr

Stattfinden wird jedoch die ebenfalls für den 6. Juni geplante Kreis-Leistungsprüfung. Der Regel- und Fitnesstest auf dem Donsbacher Sportplatz beginnt um 14.30 Uhr.

Seit 1973 Mitglied der SR-Vereinigung Dillenburg

Der für den SSV Donsbach aktive Referee (geboren am 15. September 1935) hatte sich am 1. Oktober 1973 den Spielleitern aus dem Landstrich an der Dill angeschlossen und war so rund 42 Jahre Schiedsrichter.

Die Trauerfeier für Horst Mann findet am Dienstag (19. Mai) ab 14 Uhr in der Friedhofskapelle Donsbach statt.

KSA Dillenburg trauert mit den Angehörigen

Das Beileid des Kreisschiedsrichterausschusses gilt den Angehörigen, Verwandten und Freunden des Verstorbenen. Die Schiedsrichtervereinigung Dillenburg wird Horst Mann ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit (BfÖ) tagen am Samstag (11. Juli). Schauplatz der Zusammenkunft ist das Bürgerhaus in Offenbach-Rumpenheim.

Los geht’s um 10 Uhr.

Neue Serie: Vorstellung der „Liga der Woche“

Neben der Vorstellung der Neuregelung nach Gelb-Roten Karten in der Hessenliga und Verbandsligen gibt es eine neue Reihe im „Hessen-Fußball“ mit dem Namen „Liga der Woche“.

Jede hessische Liga hat ihre Besonderheiten, die nun in dieser Rubrik präsentiert werden. Den Anfang macht die Kreisoberliga Bergstraße.
 
Ein besonderes Ereignis, die Fußball-WM in Kanada, steht für die Frauen-Nationalmannschaft an. Im Interview mit der HeFu-Redaktion gibt die Managerin des DFB-Teams Doris Fitschen erste Ausblicke auf das bevorstehende Turnier.

Bericht über Start der „Fair-Play“-Kampagne im Kreis Dillenburg

Ferner gibt es wieder alles Wissenswerte rund um Hessens Fußball und seine sechs Regionen.

Unter anderem enthält die neue Ausgabe so auch einen ausführlichen Bericht über die „Kick-Off“-Veranstaltung für die „Fair-Play“-Kampagne in den Kreisen Dillenburg und Wetzlar, die vor wenigen Wochen im Merkenbacher Bürgerhaus stattfand.

Kurzfristige Rückgaben für Begegnungen, die der „Chef“ der Dill-Schiris angesetzt hat, sind ausschließlich telefonisch an Jörg Menk (Tel. 02777/6818) oder – bei Nichterreichen – an Kunz‘ Stellvertreter Rolf Weichbold (Tel. 02774/3888) zu richten.

In allen anderen Fällen wird Florian Kunz von Rolf Weichbold vertreten.

Ausrichter des traditionsreichen Wettstreits ist die Schiedsrichtervereinigung Biedenkopf, die den Wettbewerb im Jahr 2014 gewonnen hatte.

Gekickt wird auf dem Kleinfeld; ein Team besteht aus fünf Feldspielern und dem Torwart.

Los geht’s auf dem Sportgelände des Gladenbacher Stadtteils um 13 Uhr.

Geschichten aus der 27-jährigen Schiedsrichter-Laufbahn

Rund 200 Gäste kamen am Montagabend „Zum Gemalten Haus“ in Frankfurt-Sachsenhausen. Grund dafür war eine Lesung des Literaturkritikers Christoph Schröder, der sein erstes Buch veröffentlichte. Neben seinen Beiträgen in Zeitungen wie der Frankfurter Rundschau oder der taz geht der Autor seinem Hobby als Amateurschiedsrichter nach. In seinem ersten Werk mit dem Titel „Ich pfeife! – Aus dem Leben eines Amateurschiedsrichters“ beschreibt Schröder viele Geschichten, die er in seiner bislang 27-jährigen Laufbahn erlebt hat.

Bei Handkäs‘, Würstchen und Apfelwein saß das Publikum zusammen, um sich zunächst die Anmoderation von Martin Lüdke anzuhören. Literaturliebhaber, Fußballbegeisterte und Schiedsrichter waren auf die ersten Auszüge aus dem Buch gespannt. Zunächst beantwortete der Autor einige allgemeine Fragen zu seiner Person und betonte, dass ihm das Hobby als Unparteiischer viel Spaß mache.
 
In dem ersten verlesenen Abschnitt beschreibt Schröder ein Erlebnis bei einem Verein, den er nicht näher benennt. Der Klub hatte sich finanziell übernommen, wollte die Saison dennoch ordentlich zu Ende bringen. Der finanzielle Engpass hatte zur Folge, dass das kaputte Türschloss der Schiedsrichter-Kabine aus Kostengründen nicht repariert wurde, sondern kurzerhand die Klinke entfernt und bei Bedarf wieder angebracht wurde, um Unbefugte am Eintritt zu hindern. Zudem musste der Betreuer in der Vereinskneipe mit seinem Hut um Spenden bitten, da es unter der Woche eine Spesenerhöhung für das Schiedsrichter-Gespann gegeben hatte und der Verein nicht darauf vorbereitet war.

Wortwitz und treffende Beschreibungen

Schröder schließt mit den Worten, dass aus seiner Sicht, Klinke und Hut einen Platz in der Vereinsvitrine verdient gehabt hätten. Mit Wortwitz und treffenden Beschreibungen brachte der Schiedsrichter den Zuhörern die Eigenarten des Amateurfußballs näher. Leichte Kritik, in diesem Falle an den Summen, die im Amateurbereich ausgegeben werden, wird zudem deutlich.
 
Wer noch mehr über die Erlebnisse Schröders erfahren möchte, beispielsweise über den Heimvorteil in Birkenau, wo die Spielfläche nicht nur schwer zu erreichen, sondern auch quasi unbespielbar war, dem ist die Lektüre ans Herz zu legen. Nicht nur Fußballfreunde kommen beim Lesen auf ihre Kosten. Anekdoten über die Zerstreutheit eines Schiedsrichterkollegen sind zum Schmunzeln, Schröders Ausführungen über Fehlentscheidungen stimmen nachdenklich und beweisen, dass der Referee ein Mensch wie jeder andere auf dem Platz ist.
 
Für alle Beteiligten ein schönes Erlebnis

Nach der Lesung hatten die Besucher die Möglichkeit, das Buch zu erwerben und signieren zu lassen. Ein kurzer Austausch mit dem sympathischen Autor war dabei ebenso möglich, so dass die Buchpremiere für alle Beteiligten ein schönes Erlebnis war.
 
Zu dem Buch: Christoph Schröder – „Ich pfeife! – Aus dem Leben eines Amateurschiedsrichters“, Tropen Verlag (16,95 Euro).

Burg fordert Langenaubach

Am 13. Mai (Mittwoch) stehen sich auf dem Sportgelände des B-Ligisten der SSV Langenaubach und der SSC Burg gegenüber. Anstoß ist um 18 Uhr.

Bereits am 5. Mai (Dienstag), 19 Uhr, gehen die Halbfinalpartien des diesjährigen Reservepokals über die Bühne. Die Sieger der Spiele SSV Langenaubach II – SG Beilstein II sowie TSV Bicken III – SSV Frohnhausen II qualifizieren sich für das Endspiel.