Beginn der Zusammenkunft im Familienzentrum der Arbeiterwohlfahrt im Herborner Walkmühlenweg ist um 18 Uhr.
Archiv für das Jahr: 2015
„Mit Ihrem Einsatz und Ihrem Engagement organisieren sie den Amateurfußball in Deutschland“, rief Fußballwart Martin Seidel den 2015er-Preisträgern zu. Zum Festakt am „Internationalen Tag des Ehrenamts“ im SG-Domizil unterhalb des Burbach-Stadions konnte der „Chef“ der Dillkreis-Kicker auch Dietzhölztals Bürgermeister Andreas Thomas und den Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Stephan Aurand willkommen heißen. Hochkarätiger Besuch, der zeigte, dass die Ehrenamtsaktion längst „einen hohen Stellenwert und eine gute Akzeptanz bei Vereinen und auch bei den politisch Verantwortlichen auf Kreis- und Kommunalebene hat“.
Stellvertretende Ehrung für viele tausend andere Helfer in Deutschland
Neben Seidel, der die 2015 zum 19. Mal durchgeführte Initiative seit nunmehr 17 Jahren als heimischer Ehrenamtsbeauftragter begleitet, fand auch Kreis-Sozial-Dezernent Stephan Aurand anlässlich der Preisverleihung treffende Worte. „Nina Schmitt bekommt den Preis stellvertretend für viele tausend andere freiwillige Helferinnen und Helfer in Deutschland“, sagte der Hauptamtliche Beigeordnete – und hob insbesondere auch die Verdienste des Fußballs um die Integration der derzeit zu tausenden nach Deutschland kommenden Flüchtlinge in die Gesellschaft hervor.
„Nina Schmitt ist ein Hauptgewinn für die SG Dietzhölztal“, unterstrich Martin Seidel, als er „die vielseitige Ehrenamtlerin“ zur Kreis-Siegerin kürte. Die 34-jährige, zweifache Mutter kümmert sich im geschäftsführenden Vorstand des TSV Rittershausen, der Mitglied der SG Dietzhölztal ist, um die Bereiche Organisation und Verwaltung. Zudem ist sie die erste lizenzierte Vereinsmanagerin im Hessischen Fußball-Verband und Schiedsrichterin.
Auf Manoel Bastian „kann der SSV Frohnhausen stolz sein“
Neben Nina Schmitt – die vor wenigen Tagen in den „DFB-Club der 100“ aufgenommen wurde, wo ihre ehrenamtlichen Verdienste noch einmal herausragend gewürdigt werden – stand Manoel Bastian an der Spitze der Geehrten. Der Fußballtrainer des DFB-Stützpunkts Eibelshausen und des SSV „Oranien“ Frohnhausen hatte den erstmals auf Kreisebene ausgeschriebenen Wettbewerb „Junge Fußballhelden bis 30 Jahre“ gewonnen. Martin Seidel anerkennend: „Auf diesen jungen Mann kann der SSV Frohnhausen stolz sein.“
Ebenfalls im Zuge der Feierstunde ausgezeichnet wurden Günter Boller (Vorsitzender des VfL Fellerdilln), Uwe Schäfer (Vorstandsmitglied des BSC Sinn), Björn Klingelhöfer (Geschäftsführer des SV Eibelshausen und Sportwart der SG Eschenburg) sowie Ingo Bauer (Vorsitzender des TSV Ballersbach). Ein Quartett, dem – so der Fußballwart abschließend – ebenfalls „ein großes Lob“ für seine „vorbildlichen Leistungen im Ehrenamt gebührt“.
Text und Bilder: Joachim Spahn
Beginn der Zusammenkunft im Sportheim des FC Hörbach ist um 18.15 Uhr.
Unentschuldigtes Fehlen wird laut Satzung bestraft.
Auf Initiative des Herborner Mehrgenerationenhauses rollt jeden Dienstag der gelbe Hallenball über das Parkett der Sportstätte an der Comeniusschule.
16 Fußballer aus Somalia, Gambia, Eritrea und dem heimischen Raum gaben sich in dieser Woche zum „Freundschaftskick“ ein Stelldichein. Die Flüchtlinge, die am letzten Dienstag kamen, sind zurzeit in Unterkünften in Eisemroth, Fleisbach, Wetzlar und Herborn untergebracht.
Die Initiative der Arbeiterwohlfahrt und des Netzwerks „Herborn hilft!“ zeigt, dass der Sport über alle Grenzen und Unterschiede hinweg Brücken schlägt, Verbindungen aufbaut – und dafür sorgt, dass Kontakt- und Berührungsängste bereits nach wenigen Minuten keine Rolle mehr spielen. Schließlich lassen sich Torerfolge und gelungene Spielzüge – egal, von wo man stammt und welcher Herkunft man ist – im Team hervorragend gemeinsam feiern.
„Fußball mit Flüchtlingen“ geht im Kalenderjahr 2015 bis einschließlich 15. Dezember jeden Dienstag zwischen 17 und 18.30 Uhr über die Bühne. Interessierte Hobbykicker sind herzlich willkommen.
Weitere Informationen und Kontakt: AWO-Mehrgenerationenhaus, Tel. (02772) 959616, E-Mail j.spahn@awo-lahn-dill.de.
Die Futsal-Regeln unterscheiden sich von den Bestimmungen für den traditionellen Hallenfußball teilweise deutlich: Gespielt wird auf Handballtore. Der Ball wird nicht eingeworfen, sondern eingekickt. Es wird ohne Bande gespielt. Eine Mannschaft besteht aus einem Torwart und vier Feldspielern.
Fouls, die eine Mannschaft begeht, werden gezählt und kumuliert. Rempeln, Hineingrätschen und herkömmliche Tacklings sind untersagt. Die Folge: Beim Futsal geht es fairer zu. Es wird weniger aggressiv gespielt als beim herkömmlichen Hallenfußball.
Viele Tipps für die Praxis
Umfangreiche Tipps für die Praxis gibt Referent Karl-Otto Mank den Trainern und Betreuern, die sich zur Schulung am 6. Februar in Bicken ein Stelldichein geben. Los geht’s um 10 Uhr; das Ende ist gegen 13 Uhr vorgesehen.
Verbindliche Anmeldungen für die Veranstaltungen können ausschließlich über die Internet-Seite „www.hfv-online.de“ (Rubrik: Ausbildung und Qualifizierung, Termine und Anmeldung) vorgenommen werden.
Die Teilnahme ist kostenlos
Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Die Zahl der Teilnehmer ist für diese Kurzschulung auf maximal 20 begrenzt.
Die Kurzschulung wird vom Hessischen Fußball-Verband zur Verlängerung der Trainer-C-Lizenz im Umfang von fünf Lerneinheiten anerkannt.
„Wir wollen im Gespräch mit Euch abklopfen, wo es bei den Einsätzen auf dem Platz Probleme gab“, sagte Sebastian Müller, Mitglied des Kreisschiedsrichterausschusses, zum Anlass der Zusammenkunft. Der Lehrwart der heimischen Referees bat die Jung-Schiris, „zu erzählen, wie es ihnen bei den ersten Einsätzen ergangen“ sei.
Manche können schon 45 Einsätze vorweisen
Waren die neuen Unparteiischen in der Vergangenheit häufig langsam an ihr schwieriges Hobby herangeführt worden, so ging es für die 2015er-Lehrgangsabsolventen gleich kräftig „in medias res“. Zwischen 15 und 45 Einsätze konnten die erst Anfang dieses Jahres ausgebildeten Spielleiterinnen und Spielleiter bei ihrem Treffen in der Oberschelder Gaststätte „Bei Brigitte“ bereits Revue passieren lassen.
„Die Abseits-Beurteilung ist immer wieder ein Hauptproblem“, fasste Sebastian Müller die Schilderungen der Nachwuchsschiedsrichter zusammen. Der Hinweis des Lehrwarts: „Es gehört viel Übung und Erfahrung dazu, solche Situationen richtig einschätzen zu können.“
Verhältnis zu Jugendtrainern deutlich entspannt
Während sich das Verhältnis zwischen Jugendtrainern und Schiris offensichtlich deutlich verbessert hat (Müller: „Die Menge der Beschwerden ist geringer geworden.“), bemängelten die Einsteiger, dass sie sich vor allem mit der Leitung von Reservespielen hin und wieder schwer tun. „Manche Reserve-Kicker glauben, dass sie sich alles herausnehmen können.“
Neben dem intensiven Gedankenaustausch und Hinweisen des Kreis-Lehrstabs für die Praxis standen eine Gruppenarbeit und die Analyse von Videosequenzen im Zentrum der Nachschulung, der bei entsprechendem Interesse im Frühjahr 2016 sicherlich der nächste Schiedsrichter-Neulingslehrgang folgen wird.
Mehr Infos: Sebastian Müller, Tel. (0170) 2884891, E-Mail sebastian.mueller1981@gmx.de.
Die vier Wettbewerbe der Senioren, Junioren, Damen und Alt-Herren-Teams werden nach den Turnierbestimmungen für Futsal-Hallenspiele ausgetragen.
Der Winterpokal der Senioren und Junioren geht mit Vor- und Endrunde über die Bühne; eine Zwischenrunde gibt es nicht. Für den Wettstreit der Senioren können maximal 40 Mannschaften, für den der Junioren höchstens 20 Teams berücksichtigt werden. Die Aufnahme ins Teilnehmerfeld erfolgt nach dem Eingang der Anmeldungen.
Vorrunde steigt vom 5. bis 8. Januar
Die Vorrundenbegegnungen der Senioren und Junioren werden zwischen dem 5. Januar (Dienstag) und 8. Januar (Freitag) ausgetragen. Am Samstag (9. Januar) steigt die Endrunde der Damen und der Junioren. Seinen Abschluss findet der Alois-Plescher-Futsal-Winter-Pokal mit den Endrundenbegegnungen der Senioren und Alten Herren am Sonntag (10. Januar).
Meldungen für alle vier Wettbewerbe nimmt Kreisfußballwart Martin Seidel bis Sonntag (13. Dezember) nur per E-Mail an mbseidel@t-online.de entgegen.
Neben den vier besten Mannschaften werden jeweils der beste Spieler, der beste Torwart, der beste Torschütze sowie die fairste Mannschaft in allen vier Wettbewerben geehrt.
Unparteiische, die die speziellen Regeln schon beherrschen, können ebenfalls an der Zusammenkunft teilnehmen, um ihr Wissen aufzufrischen.
Anmeldung bis 28. November möglich!
Anmeldungen nimmt Sebastian Müller bis Samstag (28. November) per E-Mail an sebastian.mueller1981@gmx.de entgegen.
Der Kreis-Lehrwart zuversichtlich: „Ich hoffe, dass sich einige Schiedsrichter dem Thema Futsal gegenüber aufgeschlossen zeigen.“
Mehr Infos: Tel. (0170) 2884891.
Im Zuge seines etwa 45-minütigen Referats erläuterte der für den SSC Burg aktive Gruppenliga-Referee unter anderem, dass Schiris, die in den unteren Ligen als Einzelkämpfer tätig seien, „deutlich weitere Wege zurücklegen“ müssten als Schiedsrichter der höheren Spielklassen, die von neutralen Assistenten unterstützt würden.
Die Notwendigkeit, „Abseitsstellungen eigenständig zu beurteilen“, stelle die an der Basis aktiven Unparteiischen vor besondere Herausforderungen. Müller riet seinen Zuhörern, sich möglichst „etwas hinter dem Spielgeschehen“ aufzuhalten – und sich „um einen seitlichen Einblick“ zu bemühen.
Müller: „Nicht bei jedem Foul zum Ort der Fortsetzung laufen“
Entscheide ein Spielleiter auf direkten oder indirekten Freistoß, sei es „nicht bei jedem Foul notwendig, zum Ort der Spielfortsetzung zu laufen“. Der Lehrwart der Dill-Schiris erläuternd: „Das ist beispielsweise nur nötig, wenn man bei Konflikten zwischen Spielern eingreifen oder zum Beispiel eine persönliche Strafe aussprechen muss.“
Wer um eine fortwährende Kontrolle des Geschehens bemüht sei, solle „die korrekte Ausführung des Abstoßes durch Rückwärtslaufen überwachen“ und sich „bei der Mauerstellung rückwärts vom Ort der Ausführung entfernen“.
Empfehlenswert sei es auch, das Geschehen vor dem Gehäuse, in dem es „eingeschlagen“ habe, „auch nach der Torerzielung zu überwachen“. Gespannen, die in der glücklichen Lage seien, eine Begegnung gemeinsam leiten zu dürfen, riet Sebastian Müller, dass „vor jedem Spiel eine Absprache im Schiedsrichter-Team stattfinden“ solle, „um einen reibungslosen Spielverlauf zu sichern“. Ein Schiri, der von neutralen Linienrichtern unterstützt werde, müsse darauf achten, „das Spiel stets zwischen sich und den Assistenten zu haben“.
Hinweise zum Stellungsspiel des Unparteiischen bei ruhendem Ball und die Diskussion über Videosequenzen rundeten das Referat des Lehrwarts über das Thema „Stellungsspiel und Laufwege“ ab.
Letzte Schiri-Sitzung des Jahres ist am 11. Dezember in Hörbach
Die letzte Pflichtsitzung der Schiedsrichtervereinigung Dillenburg im ausklingenden Kalenderjahr findet am Freitag (11. Dezember), 18.15 Uhr, erneut im Domizil des FC Hörbach statt.
Darauf hat jetzt Kreis-Schiri-Obmann Florian Kunz hingewiesen.
Die letzte Möglichkeit im Kalenderjahr 2015, eine Pflichtsitzung zu besuchen, haben die heimischen Unparteiischen am Freitag (11. Dezember): Dann tagen die Referees ab 18.15 Uhr im Domizil des FC Germania Hörbach.
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