Bei ihrer Sitzung am Samstag der Vorwoche hätten die Regelwächter diesen Beschluss gefasst, der ab sofort Gültigkeit erlange.

Das Tragen von „Snoods“ (Schlauchschals) sei im Rahmen der Regel vier (Ausrüstung der Spieler) nicht zulässig, so der Lehrwart des HFV erläuternd. Viktora weiter: „Wir bitten um Beachtung und entsprechende Umsetzung.“

Viktora: Kein Punktabzug bei Nichtbeachtung!

Beobachter sollten den Schiedsrichter bei Nichtbeachtung „lediglich auf die Neuerung hinweisen“. Ein Punktabzug erfolge in diesen Fällen vorerst nicht.  

Für die jungen Unparteiischen handelt es sich um eine Pflichtsitzung. Der erweiterte Kreis-Lehrstab bittet um zahlreiches Erscheinen und darum, gegebenenfalls Fahrgemeinschaften miteinander abzusprechen.

Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, etwas zum Schreiben mitzubringen.

Bis Sonntagabend anmelden!

Schriftliche oder telefonische Anmeldungen nimmt Anke Gottfried unter Tel. (0177) 3699637 bis spätestens Sonntagabend (13. März) entgegen. Bei einer zu geringen Teilnehmerzahl muss die Sitzung ausfallen.

Im Zuge der Pflichtsitzung wird unter anderem die neue Ausgabe der SR-Zeitung „Der Peifekopp“ verteilt. Beginn der Veranstaltung ist um 18.15 Uhr. Unentschuldigtes Fehlen wird satzungsgemäß bestraft.

Der neue „Peifekopp“ steht auch zum Download auf dieser Homepage zur Verfügung.

Schauplatz der Leistungsprüfung ist das Vereinsheim des SC Roth/Argenstein in Weimar-Roth (Hartplatz). Beginn des Regeltests ist um 18.30 Uhr.

Beginn der montäglichen Veranstaltungen im Sportheim des A-Ligisten ist jeweils um 19 Uhr. Alle Jung-Schiedsrichter, aber auch andere interessierte Referees, die sich fortbilden wollen, sind herzlich willkommen

Um eine Zusammenkunft im kleinen Kreis handelt es sich dagegen bei dem Jung-Schiri-Treff am 28. Februar (Montag). Bei diesem Treffen werden die Teilnehmer am bevorstehenden F1-Lehrgang auf den Beamer-Test und die sportliche Leistungsprüfung vorbereitet.

Kontakt und weitere Informationen: Thomas Möller, Tel. (0160) 7270416. Florian Kunz, Tel. (0176) 22132584. Anke Gottfried, Tel. (0177) 3699637.   

Vor rund 100 Zuhörern im vollbesetzten Sportheim des FC Hörbach befasste sich das Mitglied des Verbandslehrstabs mit dem Strafstoß – einem Thema, das – so Reitz – „in jeder Leistungsprüfung für zwei bis drei Regelfragen gut“ sei.

Der Gast-Referent, seit eineinhalb Jahrzehnten Lehrwart der SR-Vereinigung Gießen, hob die „spielentscheidende Bedeutung“ von Strafstoß-Entscheidungen hervor. „Bei der Verhängung dieser Spielstrafe zeigt sich die Persönlichkeit des Schiedsrichters“, erläuterte Reitz. Komme ein Unparteiischer zu der Entscheidung, dass ein Strafstoß verhängt werden müsse, müsse er „unbedingt auch dahinter stehen“.

Um das Geschehen richtig erfassen und diese Spielstrafe verhängen zu können, sei der Aufenthalt des Schiris in Spielnähe unbedingt erforderlich. „Man darf nicht zu weit vom Spielgeschehen entfernt sein“, schrieb Martin Reitz den interessiert lauschenden Zuhörern im Sportheim des FC Hörbach ins Stammbuch.

Der Giessener Lehrwart, einer der dienstältesten Lehrwarte Hessens, rief seinem Publikum noch einmal die Voraussetzungen zur Verhängung eines Strafstoßes in Erinnerung. Zugleich bat er die Unparteiischen, nach dem Gang auf den Punkt „nie die persönliche Strafe zu vergessen“.

Die Verhängung eines Foul- oder Handelfmeters müsse auch unabhängig davon erfolgen, in welcher Phase sich das Spiel gerade befinde. „Wenn ich sehe, dass ein solches Vergehen vorliegt, muss ich Strafstoß geben – egal, in welcher Minute das ist.“

Martin Reitz riet den Spielleitern aus dem ehemaligen Dillkreis, nach der Entscheidung, einen Strafstoß zu verhängen, sich „auf den Protest der Spieler einzustellen“ und  „niemals vor reklamierenden“ Akteuren wegzulaufen.

„Ich hoffe, dass Euch meine Ausführungen ein paar Denkanstöße gegeben haben“, so der Giessener Lehrwart zu den etwa 100 Zuhörern abschließend.

Neben dem Reitz’schen Referat stand die Ehrung von Sahin Dogan im Mittelpunkt der Pflichtsitzung; Dogan nahm für seine zehnjährige Tätigkeit als Unparteiischer eine Urkunde und die bronzene Ehrennadel entgegen.

Nächste Pflichtsitzung am 18. März

Die nächste Versammlung der SR-Vereinigung Dillenburg findet am Freitag (18. März), 18.15 Uhr, an gleicher Stelle statt.  

Unter der Leitung der Verbandslehrwarte aus Thüringen und Niedersachsen, Burkhard Pleßke und Günther Thielking ging es vorrangig um die Qualität der Erwachsenenbildung, verschiedene Unterrichtsformen, vielfältige Medieneinsätze sowie verschiedene Lehrmethoden in der Gruppe.

Während des Wochenendes wurden der sehr harmonischen Gruppe verschiedene Unterrichtsformen, wie der Frontalunterricht oder die Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit, sowie vielfältige Medieneinsätze sehr detailliert vermittelt. Bei den Medien wurde insbesondere auf Formen wie „Metaplan“, „Flipchart“, „Overheadprojektor“, aber auch die allseits bewährte „PowerPoint Präsentation“ mit ihren zehn „Goldenen Regeln“, eingegangen. Hier konnten die Teilnehmer viele wichtige Informationen zur Gestaltung mitnehmen.

Danach mussten in verschiedenen Gruppen Lehrabende gestaltet werden und anschließend dem Plenum vorgestellt werden. Zudem wurden verschiedene Lehrmethoden wie „Wissensnetz“, „Aquarium“ und „Stichwortrunde“ vorgestellt und von den Teilnehmern selbst getestet.

Positive Nebenaspekte bei dieser Schulung waren das Kennenlernen und der Austausch der Lehrwarte untereinander. So waren während des abendlichen Gedankenaustauschs sehr angeregte Gespräche zu beobachten. Auch an die sportliche Fitness wurde gedacht. Ein Fußballspiel in der Halle brachte die Teilnehmer mächtig ins Schwitzen, bereitete aber aufgrund der sehr fairen Spielweise jedem viel Spaß.

Letztendlich waren die Lehrwarte aus Hessen von dieser Schulung und den sehr engagierten Referenten beeindruckt. Nach der sehr positiv gestimmten Reflektion fuhren alle Teilnehmer mit vielen neuen Eindrücken nach Hause und werden sicherlich einiges in die künftige Lehrarbeit der Kreise einbauen können.

Der erste Pflicht-Treff der Dillkreis-Schiris im Jahr 2011 findet im Sportheim des FC Hörbach statt. Beginn der Veranstaltung ist um 18.15 Uhr.

Im Zuge dieser Zusammenkunft sollen unter anderem die bisherigen Beobachtungsergebnisse besprochen werden. Gegenstand des Treffens ist auch die weitere Saisonplanung.

Erörtert werden zudem die Auf- und Abstiegsregelungen. Bei der Zusammenkunft, die um 10 Uhr beginnt, handelt es sich für die höherklassigen Spielleiter um eine Pflichtveranstaltung.

Das Treffen wird als besuchte Pflichtsitzung angerechnet. Der Kreis-Lehrstab hofft auf zahlreiches Erscheinen. 

Die neue Zeitung der Schiedsrichter-Vereinigung Dillenburg beinhaltet ferner ein Grußwort von VSA-Mitglied Karsten Vollmar, Kurz-Porträts aller Absolventen des jüngsten SR-Neulingslehrgangs und einen Steckbrief des Unparteiischen Christopher Bastian (VfL Fellerdilln).

Erweiterter Lehrstab stellt sich vor

Aufnahme in die 32-seitige Jubiläumsausgabe haben ferner Regelfragen zur Vorbereitung auf die anstehenden Leistungsprüfungen und ein Beitrag aus der Rubrik „Schiedsrichter-Geschichte und -Geschichten“ gefunden. In einem weiteren Bericht stellt sich der „Erweiterte Lehrstab“ den Leserinnen und Lesern vor.

Der neue „Peifekopp“, Ausgabe März 2011, soll bei der Monatssitzung am 18. März im Hörbacher Sportheim erstmals verteilt werden.