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Lehrstab nimmt höherklassige Fußball-Schiedsrichter ins Gebet

Die Vorgabe des Schönbacher Funktionärs war eindeutig: „Jeder Schiedsrichter, der höherklassig pfeifen will, muss sich die Zeit dafür auch nehmen wollen“, schrieb Jörg Menk (Mitglied des Dillenburger Kreisschiedsrichterausschusses) am Sonntagmorgen den Unparteiischen ins Stammbuch, die trotz winterlicher Witterung den Weg zur gut besuchten Schulung der Verbands-, Gruppen- und Kreisoberliga-Referees ins Hörbacher Sportheim gefunden hatten.

Dillkreis-Schiris zur Teilnahme an der Leistungsprüfung aufgerufen

Der stellvertretende Lehrwart im Dillenburger Kreis-Schiedsrichterausschuss redete den heimischen Unparteiischen mit Nachdruck ins Gewissen. „Laut Satzung ist jeder Schiri verpflichtet, an der Kreis-Leistungsprüfung teilzunehmen“, verdeutlichte Sebastian Müller (SSC Burg) den mehr als 70 Unparteiischen, die am Freitagabend den Weg zur ersten Pflichtsitzung des neuen Jahres ins Hörbacher Sportheim gefunden hatten.

Schiedsrichter-Obmann Rainer Wendland: „Am Thema Nachwuchsförderung dran bleiben!“

Seit nunmehr sechs Jahren steht der für den TuS Driedorf pfeifende Nister-Möhrendorfer an der Spitze der Dillkreis-Schiris. Bei seinem Amtsantritt im Jahr 2004 hatte Rainer Wendland die Nachfolge von Ralf Viktora (Oberndorf) angetreten, der als langjähriges Aushängeschild der heimischen Unparteiischen große Fußstapfen hinterließ, dem 47-jährigen Westerwälder jedoch als wertvoller Ratgeber im Hintergrund weiter zur Verfügung stand. Mittlerweile steht Wendland in seiner zweiten Amtszeit an der Spitze der über 200 Mitglieder zählenden Schiedsrichter-Vereinigung Dillenburg, die 2010 ihr 90-jähriges Bestehen feiern kann. Das Fest-Wochenende ist auf den 24./25. Juli terminiert. Über die aktuelle Situation bei den Spielleitern aus dem Landstrich an der Dill im Jubiläumsjahr hat sich Joachim Spahn mit dem Dill-Schiri-Chef unterhalten.

Winterpokal-Endrunde: Fußballwart Seidel hofft auf „gute und faire Spiele“

1979 hatte das sportliche Kräftemessen unter dem Hallendach Premiere gefeiert. Damals machten Schnee und strenger Frost die Sportplätze im ehemaligen Dillkreis über Monate hinweg unbespielbar, so dass der Kreisfußballausschuss kurzentschlossen die Premiere des Winterpokals ausrichtete. Mehr als drei Jahrzehnte später ist der nach seinem Gründer benannte „Alois-Plescher-Winterpokal“ aus dem Veranstaltungskalender der heimischen Fußballer nicht mehr wegzudenken. In diesem Jahr steigt somit bereits die 32. Auflage des Traditionsturniers, das nach der Vorrunde am vergangenen Wochenende mit den Finalspielen am Samstag (16. Januar/Junioren und Frauen) und Sonntag (17. Januar/Senioren) in die entscheidende Phase tritt. Über den bisherigen Verlauf des Wettstreits unter dem Dach der Nassau-Oranien-Halle in Dillenburg unterhielten wir uns mit Kreisfußballwart und Turnierleiter Martin Seidel (Eisemroth).