Erfolgreicher Lehrgang: Der Fußballkreis Dillenburg hat 11 neue Schiedsrichter

„Das habt Ihr gut gemacht.“ Anerkennende Worte rief Kreis-Schiedsrichter-Lehrwart Sebastian Müller den Absolventen des Schiri-Neulingslehrgangs im „Rehbergstadion“ zu.

Etwa 15 Stunden Regelkunde, ein Lauftest sowie sechs Zusammenkünfte im Sportheim des SV und des ESV Herborn lagen hinter den frisch geprüften Referees, als sie am Sonntagvormittag die Bescheinigung über das erfolgreiche Abschneiden bei der Ausbildungsveranstaltung entgegennehmen konnten.

Nachdem sich nur elf der ursprünglich 16 gemeldeten Anwärter ein Stelldichein zum ersten Lehrabend gegeben hatten, arbeiteten sich die „Schiedsrichter in spe“ gemeinsam durch die 17 Fußball-Regeln.

Dass Sebastian Müller (SSC Burg) und sein Vorgänger Roland Horschitz (SSV Langenaubach) bei der Vermittlung des theoretischen Wissens beste Arbeit geleistet hatten, zeigte sich bei der Prüfung am Sonntag: Alle Lehrgangsteilnehmer erreichten die Mindestpunktzahl von 50 Zählern. Bester Absolvent war Andreas Gerlitz: Der 28-Jährige, der fortan für den SV Herborn als Schiedsrichter tätig sein wird, heimste 58 von 60 möglichen Punkten ein.

Neben Gerlitz zählen künftig diese Sportfreunde als aktive Schiris zur Schiedsrichtervereinigung Dillenburg – Maximilian Hörig (15 Jahre/SSV Hirzenhain), Metin Dogan (33/TuS Driedorf), Luis Carrascosa Santos (15/TSV Ballersbach), Mehmet Ulusoy (17/TSV Bicken), Manfred Pevestorf (65/SSV Wissenbach), Nicolas Wilding (17/SSV Wissenbach), Till Schönauer (14/SSV Frohnhausen), Matteo Schröder (13/SSV Frohnhausen), Otto Schumacher (13/SV Uckersdorf), Hasan Ucak (35/TSV Bicken).

Die neuen Unparteiischen sollen ihren Schiedsrichter-Kameraden im Rahmen der nächsten Pflichtsitzung am 8. September (Freitag/18.15 Uhr) vorgestellt werden.

Das Referat bei der Zusammenkunft, die ausnahmsweise im Sportheim des SSV Sechshelden über die Bühne gehen wird, hält Kreis-Schiri-ÖMi Joachim Spahn (TSV Eibach) über „Das Patenmodell und das Auftreten des Schiedsrichters“ in der Öffentlichkeit.

Text und Bild: Joachim Spahn

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