Patenmodell: KSA findet „Betreuer“ für 15 Schiri-Neulinge

In den letzten Wochen hat der Kreisschiedsrichterausschuss für die aus dem Landstrich an der Dill stammenden Absolventen der diesjährigen Neulingslehrgänge in den Kreisen Dillenburg und Biedenkopf immerhin 15 erfahrene Betreuer finden können. So kann auch im Zuge des neuen Patenmodells jeweils einem „Anfänger“ für die Dauer von mindestens 12 Monaten ein erfahrener Referee zur Seite gestellt werden.

Weitere engagierte Paten werden gesucht

Weitere Paten freilich werden immer noch gesucht, um auch den Neulingen, die an den Ausbildungsveranstaltungen in den Kreisen Limburg-Weilburg und Siegen-Wittgenstein teilgenommen haben, den Einstieg in das bisweilen beschwerliche Hobby des Schiedsrichters zu erleichtern.

Die so genannten  Paten betreuen den gerade ausgebildeten Unparteiischen insbesondere während der ersten Spielleitungen, können bei kritischen Situationen vor Ort klärend zugunsten des jungen Schiedsrichters eingreifen und unter anderem Störenfriede beruhigen, deren Kritik an den Nachwuchs-Schiris überhandnimmt oder allzu unsachlich ausfällt.

Gezielte Vorbereitung auf anstehende Spielleitungen

Darüber hinaus hilft der Pate dem ihm anvertrauten Nachwuchsreferee, mit Kritik umzugehen, baut ihn nach unerfreulichen Vorfällen wieder auf und bereitet ihn auf seine bevorstehenden Spielleitungen gezielt vor. Auch gemeinsame Anfahrten zu Pflichtsitzungen und zu Spielleitungen sind denkbar.

Erfahrene Spielleiter, die sich am diesjährigen Patenmodell beteiligen wollen, können sich bei Joachim Spahn, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kreisschiedsrichterausschuss Dillenburg, Am Hintersand 5, 35745 Herborn. E-Mail: joachim-spahn@t-online.de, Tel. (0157) 57192290 (mobil), melden.

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