„Vereine sind gefordert, sich mehr um die Schiedsrichter zu kümmern“

Der Eisemrother Funktionär erläuterte, dass die Vorrunde der kommenden Saison bis 5. Dezember dauern und am 18. August ein Mittwochs-Spieltag stattfinden werde. Die Rückrunde sei dann für den Zeitraum 13. März bis 29. Mai geplant.

Richter: Fußball für Ältere wird immer wichtiger!

Seidel bezeichnete es unter anderem als Ziel der vom TuS 1910 Driedorf ausgerichteten Vereinsvertreterversammlung in der „guten Stube“ der Westerwald-Gemeinde, „den Vereinen wichtige Dinge für ihre tägliche Arbeit mitzugeben“. Ein Anspruch, dem der neue Freizeitsport-Referent Andreas Richter gerecht wurde. „Der Fußball für Ältere wird in Euren Vereinen immer wichtiger werden“, wagte der Sinner Funktionär einen Ausblick auf die Zukunft. Richter bedauerte, dass eine spezielle Info-Veranstaltung zu diesem Thema in Sinn eine „erschreckend schwache Resonanz“ gefunden habe. „Ich werde dennoch an dem Thema dran bleiben“, kündigte der Referent für Freizeit- und Breitensport im Kreisfußballausschuss an.

Richter wagte die Prognose, dass die sogenannten „Ü-Cups“ für die tägliche Arbeit in den Vereinen zunehmend bedeutender werden würden. Zwar gebe es im Landstrich an der Dill „noch keinen geregelten Alt-Herren-Spielbetrieb“. Dennoch schrieb der Sinner Funktionär den etwa 100 Zuhörern ins Stammbuch, für Alt-Herren-Spiele „einen ordnungsgemäß ausgefüllten Spielbericht“ anzufertigen – und diese Begegnungen nach Möglichkeit von geprüften Schiedsrichter leiten zu lassen. Richter: „In diesen Begegnungen sollten nur Spieler spielen, die auch einen Pass für den jeweiligen Verein haben.“

Biba: Schiedsrichter-Zahlen in Hessen rückläufig!

Die Schiedsrichter-Thematik streifte auch HFV-Vize-Präsident Walter Biba: „Alle in den Vereinen sind gefordert, sich um mehr Schiedsrichter zu kümmern“, lautete der Appell, den das Mitglied des Verbandspräsidiums an die Clubvertreter richtete. Bibas Blick in die Statistik: „Die Schiedsrichter-Zahlen sind bei uns in Hessen rückläufig.“

Für die Dillkreis-Schiris stellte Rainer Wendland fest, dass aktuell 217 Referees der am 24. und 25. Juli ihren 90. Geburtstag feiernden Schiedsrichter-Vereinigung Dillenburg angehören. Darunter sind 180 Aktive, die jährlich 2800 Partien leiten müssen.

Aufgrund des nichterfüllten Schiri-Solls mussten in dieser Saison neun Punktabzüge und 2800 Euro Strafe ausgesprochen werden. „Das Problem ist, dass die meisten Clubs genügend Schiris haben, diese aber nicht die Vorgaben erfüllen, um angerechnet zu werden“, so der Kreisschiedsrichterobmann erläuternd.

Aushängeschilder der Dill-Referess sind Christian Hofheinz (Verbandsliga) sowie Florian Hermann und Johannes Lang (Gruppenliga). Anke Gottfried pfeift bis zur Frauen-Oberliga bzw. zur Männer-Gruppenliga – und ist in der Frauen-Bundesliga an der Linie aktiv.

Wendland: Gutes Bild kann schnell kippen!

Wendland warnte jedoch davor, sich zurückzulehnen. „Dieses vermeintlich gute Bild kann durch Abstieg oder berufliche Veränderungen ganz schnell kippen.“

Schließlich nutzte Kreispokalspielleiter Helmut Metz, um – assistiert von der Kreisoberliga-Schiedsrichterin Angelique Zirfas und von Fußballwart Martin Seidel – die Halbfinal-Spiele im Fußball-Kreispokal sowie im Reserve-Cup auszulosen. Im „Krombacher Kreispokal“ kommt es am 5. oder 12. Mai zu den Partien Gusternhain-Roth/Langenaubach – Eschenburg sowie Eisemroth – Fellerdilln/Rodenbach. Im Reservepokal lauten die Begegnungen Obere Dill – Eschenburg II sowie Niederscheld – Mittenaar II. Während das Finale im Kreispokal für den 26. Mai anvisiert ist, soll das Endspiel im Cup der Reserven am 2. Juni steigen.           

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