Vize-Lehrwart Müller: „Eklatante Fehler bei Spielleitungen in der Halle vermeiden!“

Anlässlich der letzten Jung-Schiri-Sitzung in diesem Jahr und der Dezember-Pflichtversammlung im Sportheim des FC Hörbach zeigte das Mitglied des KSA Dillenburg seinen Zuhörern auf, dass Spielleiter „in der Halle sehr viel intensiver bei der Zweikampfbewertung gefordert“ seien als bei den Spielen im Freien. Müller bat die heimischen Unparteiischen zugleich, „eklatante Fehler“, die bei Einsätzen in der Halle in der Vergangenheit vorgekommen seien, „abzustellen“.  „Das ist nicht mehr tragbar“, unterstrich der stellvertretende Lehrwart.

So gebe es bei den Partien unter dem Hallendach „keine Fünf-Minuten-Zeitstrafe“. Fehlbare Spieler seien für zwei Minuten des Feldes zu verweisen. Vom Gebrauch der Gelben Karte in der Halle riet Müller den Schiedsrichtern ab. „Das hat meistens keinen Effekt“, zeigte der stellvertretende Kreis-Lehrwart auf.

„Aus“ für den mitspielenden Torwart!

Bei seinem Referat im Domizil des Fußball-B-Ligisten verwies der Referent unter anderem auch darauf, dass Freistöße in der Halle nur indirekt auszuführen sind, dass das Abseits entfällt und der Torwart ab sofort seinen Torraum beziehungsweise Strafraum nur noch zum Zweck der Abwehr verlassen darf. „Den mitspielenden Torwart wird es in dieser Form nicht mehr geben“, verdeutlichte Sebastian Müller den Unparteiischen die Regeländerung. Werde gegen diese Bestimmung verstoßen, müsse ein indirekter Freistoß verhängt werden.

Allerdings dürfe ein Keeper seinen Tor- beziehungsweise Strafraum verlassen, um den Ball abzuwehren. Der Hinweis von Ralf Viktora, Mitglied des Verbandsschiedsrichterausschusses: „Entscheidet bei solchen Fällen im Zweifel für den Torhüter.“

Die nächste Schiedsrichter-Pflichtversammlung findet am 12. Februar kommenden Jahres statt.

Die aktuellen Hallen-Regeln können unter Downloads auf dieser Homepage heruntergeladen werden!   

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