Trotz über 9100 neuer Schiedsrichter: Gesamtzahl der Schiris sinkt

9487 Schiedsrichter hörten auf

Der Rückgang der Schiri-Zahlen ist vor allem darauf zurückzuführen, dass 9487 Unparteiische die Pfeife aus der Hand gelegt und den „Schwarzkitteln“ den Rücken gekehrt haben. Insgesamt sind nun 78.251 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in den Landesverbänden des Deutschen Fußball-Bundes gemeldet.

Die meisten Unparteiischen gehören dem Bayerischen Fußball-Verband (15.578) an. Es folgen Niedersachsen (11.451), Hessen (6719) und Württemberg (6698).

Unter den 78.251 Spielleitern befinden sich 2489 Frauen. 14.298 der 78.251 DFB-Schiedsrichter sind unter 18 Jahren alt.

Hessenweit 685 Schiris ausgebildet

Von den 6719 hessischen Schiedsrichtern sind 140 weiblichen Geschlechts. 5579 männliche Schiedsrichter sind über 18 Jahre, exakt 1000 männliche Schiris unter 18 Jahren alt. Im Vergleich zum Jahr 2007 ist die Menge der Referees in Hessen um 110 auf 6829 gesunken. In den Fußballkreisen Hessens waren 2008 insgesamt 685 neue Schiris ausgebildet worden.

Insgesamt ist der für das DFB-Schiedsrichter-Wesen zuständige DFB-Vizepräsident Rainer Koch mit der aktuellen Entwicklung, trotz leicht sinkender Gesamtzahlen, zufrieden: „Es ist erfreulich, dass wir den Schiedsrichter-Bestand in etwa halten konnten. Dies ist vor allem den großen Anstrengungen der Lehrwarte zu verdanken.“ Allerdings, so Koch weiter, müssten sich DFB und Landesverbände „nach wie vor bemühen, weitere Unparteiische zu gewinnen“.

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