Dill-Schiri-Chef Wendland: „Schön, dass Anke nach ihrer Babypause wieder da ist!“

Lang pfeift nun in der Gruppenliga
 
In der Riege der heimischen Spitzen-Schiedsrichter bereits angekommen ist Johannes Lang. Der für den FC „Eintracht“ Haiger pfeifende Spielleiter ist in die Gruppenliga aufgestiegen. Dort hält er neben Christian Hofheinz (SSV „Alemannia“ Sechshelden) und Florian Hermann (SSV Simmersbach) die Fahnen des ehemaligen Dillkreises hoch. Ebenfalls Begegnungen der Männer-Gruppenliga leiten darf Anke Gottfried (SSV Donsbach). „Es ist schön, dass Anke nach ihrer Babypause wieder da ist“, sagt Dill-Schiri-Obmann Rainer Wendland. Manfred Amerell (Schiedsrichter-Obmann des Süddeutschen Fußball-Verbandes) hat Anke Gottfried ferner für die Leitung von Partien der Frauen-Regionalliga sowie als Assistentin der 1. und 2. Damen-Bundesliga nominiert.

Große Hoffnungen setzt der für den TuS Driedorf pfeifende „Schiedsrichter-Chef“ des ehemaligen Dillkreises auch in seine Vereinskollegin Angelique Zirfas. Sie wird gemeinsam mit den Schiris Daniel Klingelhöfer (SSV Eiershausen), Maximilian Schäfer (SV Eisemroth) und Jan Pinstock (SV Eisemroth) in dieser Spielzeit als so genannte „Perspektiv-Schiedsrichterin“ an die Kreisoberliga (KOL) herangeführt – und in der neuen Meisterschaftsrunde die Berechtigung haben, Begegnungen der zweithöchsten Spielklasse auf Regionsebene zu leiten. Zum Aufgebot der KOL-Referees zählen ferner Thomas Möller (SG Arborn/Münchhausen), Murat Bozkir (SSV Dillenburg), Jens Rometsch (SSV Langenaubach), Oliver Klein (SSV Langenaubach), Andreas Hofheinz (SSV Sechshelden), Lukas Nöh (SSV Medenbach), Florian Kunz (TSV „Nassau“ Beilstein), Daniel Weber (TSG Mandeln), Joachim Spahn (TSV Eibach), Sebastian Müller (SSC Burg) und Jörg Menk (TSSV Schönbach).

Wie in den Meisterschaftsrunden zuvor müssen die Ansetzer der Schiedsrichter-Vereinigung Dillenburg etwa 2800 Partien mit Unparteiischen besetzen. Dafür stehen 190 aktive Schiris zur Verfügung. Rainer Wendland überzeugt: „In der Breite haben wir eine recht gute Qualität. Da gibt es auch aus den Nachbarkreisen keine Klagen.“

Austausch wieder belebt

Apropos Nachbarkreis: Erfreut ist der Dill-Schiri-Chef darüber, dass der Schiedsrichter-Austausch mit der Bezirksliga Siegen zu Beginn der Rückrunde 2008/2009 „wieder in Gang gekommen ist“.  Für ein halbes Jahr erst einmal „auf Eis gelegt“ wurde dagegen der Austausch mit dem Nachbarkreis Biedenkopf.

„Nicht auf Eis“ dagegen liegen die Aktivitäten der Schiedsrichter-Vereinigung Dillenburg im Bereich der Nachwuchsförderung.  „Bei den jungen Schiedsrichtern werden wir am Ball bleiben“, verspricht Wendland. So wolle man „das Patenmodell am Leben erhalten“ und die Jung-Schiedsrichter-Sitzung weiter etablieren, die der Lehrstab vor einigen Monaten als Pflicht-Treffen eingeführt habe. Die Überzeugung des Dill-Schiri-Chefs: „Das mit der Jung-Schiedsrichter-Sitzung ist eine absolut positive Sache.“ Zuletzt wurde der Kreisschiedsrichterausschuss von der Resonanz der frisch gebackenen Unparteiischen auf diese Zusammenkunft förmlich überrollt.

Etwas deutlicher, so der Wunsch Wendlands mit Blick auf die Ergebnisse des Patenmodells, könnten die Rückmeldungen derer sein, die sich um die jungen Einsteiger kümmern. „In vielen Fällen ist der Sprung vom Jugend- in den Seniorenbereich nicht klar genug“, bedauert der Kreisschiedsrichterobmann. „Für Rückmeldungen der Paten, die glauben, dass ihr Schützling förderungswürdig oder gar fit für Spielleitungen im höheren Jugend- oder im Seniorenbereich ist, wären wir dankbar.“

Apropos dankbar: Das ist der Obmann der heimischen Unparteiischen auch für „die gewachsenen Strukturen innerhalb des Kreisschiedsrichterausschusses“. Wendland: „Dort macht jeder seine Aufgaben gewissenhaft. Auch die sehr zeitaufwendige Arbeit des Ansetzens wird sorgfältig erledigt.“

Fragt man den Dill-Schiri-Chef schließlich nach seinen Wünschen für die bevorstehende Meisterschaftsrunde, klingt immer wieder eine Hoffnung durch. „Die Disziplin mancher Schiedsrichter, was die umgehende Bestätigung ihrer Spielaufträge angeht, könnte besser sein. Und zwar auch und gerade bei den Schiris, die höherklassige Spiele leiten dürfen.“

Schiedsrichterwesen, Saison 2009/2010:

Nach jeder monatlichen Pflichtsitzung wird unentschuldigtes Fehlen bestraft.

Freundschaftsspiele können den Unparteiischen nur dann gut geschrieben und als anrechenbare Spielleitung ins DFB-Net eingepflegt werden, wenn bei der jeweiligen Partie ein Spielbericht erstellt und vom Schiri ausgefüllt wird. Dieser Spielbericht muss anschließend Kreisfußballwart Martin Seidel (Senioren) oder Kreisjugendfußballwart Heinz-Günther Eckhardt  (Junioren) zugehen.

Neben den höherklassigen Schiedsrichtern sind für die Schiedsrichtervereinigung Dillenburg die Beobachter Bernd Gimbel (SSV Rabenscheid), Klaus Ebert (SV Niederscheld), Burkhard Blicker (FSV Manderbach), Jörg Menk (TSSV Schönbach) und Ralf Viktora (SSV Dillenburg) auf regionaler oder noch höherer Ebene aktiv.

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